Wunder gibt es immer wieder…

… endlich!

Sanyanya ist zurück!
Ich habe mir ein Herz genommen und sie endlich kontaktiert. Hat auch gar nicht weh getan. Die Zusammenkunft gestaltete sich ziemlich schwierig auf Grund der Verkehrsverhältnisse. Doch auch das überwand sie. 🙂 Ich kann eigentlich gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich auf sie freute. Und das nichts an diesem Tag enttäuscht wurde, ganz im Gegenteil. Drei Jahre hatten wir uns jetzt nicht mehr gesehen und ich war gespannt auf das was da kommen sollte.
Nach einer längeren gut gelaunten Unterhaltung wollte ich mit Aufnahmen mit der Mamiya beginnen. Da kam es zum ersten Zwischenfall. 🙂 Sieben Bilder hatte ich nach der Belichtungsmessung durchgeführt, als ich stutzte…
„Sag mal, blitzt das eigentlich?“
„Nein, aber schon die ganze Zeit nicht!“ antwortete mein Gegenüber.
Verdammt, hatte ich doch tatsächlich vergessen, dass Synchronkabel in das Objektiv zu stecken! Schnell nachgeholt, die letzten Bilder durchgezogen und den Film anschließend vernichtet. War eh schon über ein Jahr nutzlos in der Kamera.
Laut Sch…. ! geschrien und den nächsten Film eingespult um von vorn zu beginnen. Diesmal in SW. Es lief alles glatt ab und so entnahm ich den Film und jetzt dauert’s erst einmal. 🙂

Also weiter ging es mit Digital. Aber auch hier machten sich meine beginnenden Schwierigkeiten mit dem Grauen Star bemerkbar. Ich konnte und musste mich nur auf den grünen Schärfeindikator der MK III verlassen und den PIEP! Anders kann ich keine Schärfe mehr kontrollieren. Das ist bitter und nicht einfach…

Sanyanya hatte die Idee, mal etwas Bewegung ins Bild zu bringen. Dazu wollte ich kleine Bewegungsunschärfen haben, wie sie eben entstehen, wenn man ins Bild hüpft. Dazu ging ich auf 1/30s Belichtungszeit. Jetzt war es noch schwieriger die Schärfe auf den Augen zu halten. 🙂 Aber nicht nur die Schärfe auf den Augen war ein Problem, auch der Ausschnitt im Bild sollte und musste passen. Wie man sehen kann, fehlt es manchmal an Platz! Das ist in einem Homestudio auch nicht gegeben. 😦 Trotzdem: Es war eine Anleitung und ich werde mich damit eingehender beschäftigen.

Eines der schönsten Bilder des Tages. Auch hier wieder 1/30s. Belichtungszeit. Sanyanya musste den Fächer schon ordentlich wedeln um eine Bewegung dort hinein zu bekommen. Gleichzeitig sollte sie entspannt und lächelnd auf dem Bild aussehen. Ist schon nicht leicht das Ganze.

Ausschuss… 🙂 Blitz hat nicht ausgelöst und ein rötliches Etwas hinterlassen. Doch ich wäre ja nicht ich, wenn ich da nicht auch noch etwas daraus machen könnte. RAW sei Dank! Ich glaube ich werde das noch öfter probieren, die Anmutung gefällt mir jedenfalls sehr gut.

Nach dieser Studio Session ging es hinaus ins Grüne…

Stay tuned… 🙂

Leonie, 13 Years ago…

… doch beginnen wir mal ganz von vorn. 🙂

27.01.2004. Mein erstes Shooting mit Leonie. Ich lernte sie durch ihre Schulfreundin und „meiner“ Nichte Lisa kennen. Wie viele Mädchen danach auch. Doch sie war eine der Personen, die sofort einen bleibenden Eindruck hinterließen. Das erste Mal bei einem Mann, den sie gar nicht kannte und dann noch eine Unbefangenheit an den Tag legte, die für mich einfach verblüffend war.

Lisa und Leonie, von Anfang an unzertrennlich. Bis heute. Vom ersten Augenblick an entwickelte sich eine bis jetzt anhaltende Vertrautheit mit Leo, während die mit Lisa bis heute langsam abebbte. Leo zauberte mir mit ihrem Lächeln tausend Sonnenstrahlen ins Herz, bei jedem folgenden Shooting immer voll konzentriert bei der Sache. Selten, dass es ein anderes Mädchen so, fast schon professionell, ablieferte. Und das in so jungen Jahren.

Leo und Lisa waren mit vielen anderen Mädchen dem Tanzclub Eckernförde verbunden, nur so erklärte ich mir ihre Verliebtheit zur Kamera, Sie besaß außerdem, wie schon geschrieben, die wundervolle Gabe ihre Styles immer wieder passend zusammen zu stellen. Und das auch farblich. Ihre Schuhe habe ich allerdings nie gezählt. Es müssen viele sei, sehr viele. 🙂

Wir waren oft unterwegs, sehr oft. Und ich konnte und wollte einfach nicht glauben, dass diese Zeit einmal vorbei sein könnte. Im Nachhinein ging das schneller, als ich dachte. Spätestens nachdem die ersten Mädchen ihr ABI in der Tasche hatten, wurde es immer seltener mit den Shootings,

Doch vergessen wir einfach mal dieses traurige Kapitel und denken weiter an eine Zeit, in der es für mich kein Halten gab. 🙂 Die Mädchen gaben sich förmlich die Klinke in die Hand. Die wurde fast nie kalt, so viel hatte ich zu tun.

Ich halte hier ein wenig inne. Sonst grenzt das wieder an Reizüberflutung. Ich kann ja nicht selbst darüber wettern, dass Tag für Tag eine Bilderschwemme die Communities überschwemmt, und dann selbst das Gleiche tue.

Also sage ich einfach einmal Stay tuned, es geht bald weiter…