Jenny

Manchmal gibt es Begegnungen mit Menschen, die man sich schon lange einmal gewünscht hätte. Das Shooting mit Jenny war so eine. Damals brachte man seine beste Freundin als Anstandswauwau mit, natürlich getarnt als „Visagistin“. So war es auch bei Jenny und Kim.

Das Shooting lief ein wenig schleppend an. Sie kannte mich aus der <MK und hatte mich praktisch überfallen. Ein Anruf und kurz darauf standen die Beiden auch schon vor mir. Normalerweise höre ich mir erst einmal an, wie die Mädels so ticken, doch hier sollte es wohl ein wenig schneller über die Bühne gehen. Nun denn: frisch ans Werk. Während Kim also Jenny frisierte und schminkte, brachte ich mein Licht in Stellung.

Zunächst wurden einige „Fashion Pics“ geschossen, doch so richtig befriedigte mich das nicht, Jenny erschien mir nicht die Person zu sein, die dafür geeignet wäre. Doch will ich hier nicht die ganze Prozedur des Versuchs eine Steigerung zu erzwingen erzählen; sie steigerte sich immer mehr hinein in falsche Wimpern die vielleicht zu einem Karneval Shooting gepasst hätten, aber nicht zu ihr.

Erst als dieser Anfall vorüber war und sie in völlig normale Kleidung schlüpfte, sah ich das Mädchen, welches ich sehen wollte. Und hier ist das Ergebnis:

Sehr melancholisch manche Bilder, aber ich mag das… 🙂

Planten un Bloomen Hamburg

Chapter One

Irgendwann bekamen wir das in den Kopf Bilder in Hamburg zu schießen. Planten un Bloomen sollte die Location sein. Katrin wohnte in Hamburg und so ließ ich mich darauf ein, sehr früh morgens knapp 120km entfernt anzureisen. Ich checkte noch kurz vorher meine Ausrüstung, wollte nichts dem Zufall überlassen. Zwei Kameras oder nicht? Man wusste ja nie. So entschied ich nach einigem Hin und Her zu meiner 20D noch die 10D mit einzupacken. Und ab ging es… Mit leichtem Kopf, mich auf das Shooting freuend, ohne Aufheller (!) damals dachte ich an so was überhaupt nicht, segelte ich über die A7 Richtung Hamburg.

“ Kaffee?“, kam die Frage als ich mich in der Küche auf einen Stuhl gesetzt hatte.
„Da sag ich nicht Nein!“, und so kamen wir wie immer in ein längeres Gespräch.

„Ich glaube, so langsam wird’s Zeit“, sagte ich nach einem Blick auf die Küchenuhr.
Um spätestens 7.00 Uhr wollte ich am Ort des Geschehens sein. Nun war es schon fast 8.00 Uhr. 🙂 Aber Katrin lächelte nur. Ihre Leichtigkeit gemischt mit einer Portion von Sorglosigkeit machte es auch jetzt wieder einfach, dieses Problem zu überstehen.

Wir entschieden uns für den Japanischen Garten. Doch bis dahin ist es vom Eingang noch ein Stück Weg.

Und so knipste ich auch auf diesem Weg schon einmal ein paar Bilder zum Warm werden.

Soweit zum ersten Teil. Wir hatten natürlich etwas ganz anderes vor…

Stay tuned…

Ein 8-Stunden-Foto-Marathon mit…

Die Serie ist schon etwas älter, ich habe sie aktualisiert und neu überarbeitet, weil… gefiel mir so einfach besser 🙂

Es ging zunächst ins „Ghosthouse“ einem abruchreifen Resthof ganz in der Nähe…

Weil die Lichtverhältnisse nicht so optimal waren, wie ich es mir vorgestellt hatte, verließen wir zunächst das „Ghosthouse“ und machten draußen weiter. An der Schlei, auf Gut Bienebek und Umgebung. Ins Ghosthouse zogen wir dann am späteren Nachmittag zurück…

Es wurde später Nachmittag bis wir diese Location verließen und uns wieder auf den Weg ins Ghosthouse machten. Jetzt fiel das Licht genau so wie ich es haben wollte in die Räumlichkeiten…

Noch später kam dann der Wunsch auf Bilder in einem Kornfeld zu erstellen. Die beiden Mädels waren nicht müde zu kriegen… 🙂

Und die letzten Bilder schossen wir dann im Studio… Das ging gut und gern bis 22.00 Uhr. Und ich entschied mich, die Eltern zu beruhigen… alles wäre bestens und wir wären dann auch bald fertig… 🙂

Und so ging ein langer, aber sehr ergiebiger Tag zu Ende. Es gab danach auch nie wieder etwas in dieser Form. Meistens war nach zwei, drei Stunden die Luft raus… Aber diese Beiden halten den Rekord mit 8 Stunden… Wobei das Schwierigste im Ghosthouse z.B. war, eine Geschichte zu spielen, ohne in die Kamera zu blicken. Das ist aber auch heute noch so. Eine meiner Herausforderungen eben die Mädchen so anzuleiten, dass sie diese Hürde möglichst überwinden.

Der Schrei…

ist manchmal oder sogar ziemlich häufig ein Problem bei vielen Mädchen. Verlange mal sie soll dich anschreien… dann kommt da entweder ein leises Säuseln raus oder die Meldung: „Kann ich nich… „

Diese Dame konnte das…

zwar mit Lissys Hilfe, aber das ging durch Mark und Bein…. ich hab vor Schreck die Kamera fallen gelassen… Und dann brachte sie das auch noch ein zweites Mal:

Jo… so soll es sein…

Kleine Anmerkung: Kann manchmal vorkommen, dass genauso auch das Lachen funktioniert. Ist aber auch selten. Also, wenn euer „Modell“ nicht lachen kann oder will, dann lasst es. Es gibt nix Schlimmeres als einen Ausdruck der überhaupt nicht passt…