Spurensuche II

Ich ging bis zum Ende des Weges und stand direkt auf der Steilküste. Von hier aus hatte man einen schönen Blick bis nach Eckernförde. Aber auch nach unten, an den Strand. Was da nicht alles herum lag. Herunter gefallene Bäume, die die Wellen der Ostsee weg gespült hatten, Steine und Sand… 🙂 Natürlich…

Hierbei sei angemerkt: Ich habe mich bewusst für diese Darstellung der Bilder entschieden, weil, damals habe ich noch gar nicht fotografiert, und wenn, dann ja wohl noch analog… Deshalb unter anderem auch der Analog Look…

Der ist wohl bald als nächstes dran… 😦

Weitere Kandidaten zum Absturz…

Ich liebe unsere Ostsee…

Wird definitiv meine nächste Location zum Knipsen sein…

Übrigens Birgit, rechts um’s Eck, dann zwei Kilometer weiter, da haben wir auch schon rum geknipst 😉

Die Diskussion, ob Außerirdische schon mal unseren Planeten heimgesucht haben ist damit ja wohl erledigt…

ICH LIEBE DIESES BILD…. 🙂

Seit dem letzten großen Sturm ist hier wirklich ganz schön was runter gekommen…

Und nachdem ich mich unten am Strand ordentlich ausgetobt habe, nachdem ich mehr unfreiwillig die Steilküste herunter gepoltert bin, 🙂 fand ich auch den Platz wieder, wo ich meine jetzige Partnerin vor vierzig Jahren kennen gelernt habe… Hier war alles noch, wie damals. 🙂 Und auch Lagerfeuer werden hier noch abgehalten, obwohl es streng verboten ist. Schön, die alten Zeiten noch mal am geistigen Auge vorüber ziehen zu lassen. Es hat wirklich gut getan, diesen Ort aufzusuchen. Ich sollte öfter auf mein Inneres hören – und in der Tat, ich bin nach der Maßnahme vom Arbeitsamt an einer „Werkakademie“ der DAA teilzunehmen, immer weiter dabei, diesen Vorsatz auszubauen. Es geht mir dementsprechend gut. Doch sobald ich versuche, mich mit der Suche nach einem Arbeitsplatz zu beschäftigen, geht gar nix mehr. Die Suche nach einem Therapieplatz gestaltet sich ebenfalls schwierig. Ich bin noch lange nicht über dem Berg, aber es fühlt sich gut an, was ich dagegen tue. Sobald nix mehr geht, ist die Kamera auch schon wieder zur Hand, und wenn das Wetter es überhaupt nicht zulässt, dann kommt AFFINITY ins Spiel. Ich krieg dich schon, du Scheiß Depression…

Langsam wurde es dunkel, und ich trat den Weg zum Parkplatz zurück an. Jetzt wusste ich auch wieder, wo ich mich befand. Ich habe nur den richtigen Abzweig nicht gefunden. Doch wenn ich ihn gefunden hätte, hätte ich all diese düsteren Bilder nicht machen können… Zum Schluss fand ich noch das:

DA geht’s lang zum Strand!… 🙂

Spurensuche

Wie kommt man auf eine Idee, einen Ort aufzusuchen, an dem man vor vierzig Jahren seine jetzige Partnerin das erste Mal zusammen mit ihrem damaligen Freund gesehen hat…

Schnellmark heißt der Ort. Ein winziges Nest an der Ostsee zwischen Eckernförde und Lindhöft. Eigentlich war das Wetter schuld. Und unseren Wald in Loose habe ich ja nun schon oft genug dokumentiert. Es war wieder einer dieser Tage gestern, wo alles grau in grau ausschaut. Ich saß an meinem Schreibtisch und da fragte mich eine innere Stimme: “ Wie sieht es eigentlich jetzt in Schnellmark aus? Fahr doch mal hin!“ Einfach so.

Ich fand auch gleich den kleinen Parkplatz direkt an der Bäderstraße, gegenüber einem anderen Waldstück. Und ich war nicht allein.

Es war am frühen Nachmittag und für einen Freitag und dem ungemütlichen Wetter, nutzten ziemlich viele die Zeit für einen Spaziergang – besonders mit Hunden. Ich wusste schon am Anfang nicht, wie es zu diesem Platz am Strand ging, den ich suchte.

Und so lief ich einfach mal los. Immer geradeaus… Hin und wieder versuchte ich mich zu orientieren: Wenn dieses Rauschen in den Bäumen nicht der Wind war, war es der Verkehr auf der B76, die lag also dann links von mir. Dann musste rechts die Ostsee sein. Und da wollte ich ja eigentlich hin.

So meine Meinung… Doch ich landete ganz woanders.

Dieser Wald hatte sich irgendwie verändert in den 40 Jahren… grübel…

Irgendwie war er dunkler geworden, dichter, unheimlicher…

Und was war das hier? Hier konntest Du einen spurlos beseitigen, hatte ich das Gefühl und meine Wanderstiefel sanken wie von selbst immer tiefer in den Morast…

Was war das? Eine behelfsmäßige Behausung? Wer wohnte hier? Es wurde immer komischer…

Buchen, nichts als Buchen…

… und dunkler Wald. Doch dann, ein Lichtblick!

Wo ging es dort hin? Was war dahinter, hinter diesem hellen Fleck?

DAS erfahrt ihr im Zweiten Teil… Stay tuned… 🙂

Alle Wege führen in die „Welt“

Nach dem Blick auf die Uhr war es 10.25 Uhr. Eigentlich noch Zeit genug das Örtchen WELT in Nordfriesland aufzusuchen. Birgit hatte zum Treffen „der Geimpften“ in einem Landgasthof zum Mittagessen eingeladen, der, nennen wir es mal, am Ende der Welt lag.

Es waren immerhin 94km, die ich in 1.22 Std. schaffen sollte um pünktlich um 12.00 dort anzukommen.

Nach einer fröhlichen Eingabe in mein Navigationsgerät – begann das Drama schon kurz vor Eckernförde. Weit vorher kündigte sich mal wieder ein Stau vor der Ampel Richtung Schleswig an. Ich bog also rechtzeitig ab und nahm den Weg über die Dörfer. In Fleckeby sagte mir das Ding, ich solle links abbiegen. Mein Bauch sagte NEIN, doch der gesunde Menschenverstand bog natürlich ab. Kann doch nicht so verkehrt sein, was so’n technisches Wunderwerk wie das Navi da macht.

Es ging über Umwege, die ich vorher nie kannte, nur um dann dort abzubiegen, wo ich es auf der regulären Route eine viertel Stunde früher gekonnt hätte, wäre ich meinem Bauch gefolgt… Grrrmbl.

Egal, ich fand mich jetzt auf der Spur, doch die Zeit lief… Aus dem erstmals komfortablen Zeitpuffer wurde es immer enger. Das Fahren über die Dörfer mit teilweise abenteuerlichen Straßen machte die Sache nicht einfacher: Raus aus der Ortschaft, Gas, kurz auf 150, dann bremst dich schon der nächste Bremsklotz in Form eines Ortsschildes aus. Oder Wohnmobile, die man aufgrund der Schmalhaftigkeit der Straßen unmöglich überholen konnte.

Kurz hinter Oldenswort ist mir dann der nächste folgenschwere Fehler unterlaufen: Irgendwie habe ich die falsche Abfahrt genommen und irrte nun in einem Kreis umher: Bitte die nächste Ausfahrt links nehmen, bitte wenden, die nächste Abfahrt rechts krächzte es aus meinem Navi.

Ich entfernte mich immer weiter vom Zielort und versuchte es zunächst nach Richtung St Peter Ording, wo ich dann völlig genervt auf einem Parkplatz hielt und eine Meldung in die Runde sandte: Ich weiß nicht mehr wo ich bin… 😦

Es war jetzt schon 15 Minuten nach 12 und ich hasse Unpünktlichkeit. Da kam mir der Gedanke, doch mein Handy als Navi hinzuzufügen. Hier konnte ich komfortabler die weitere Umsicht einstellen und wusste auch wieder wo ich war. Nun gab ich noch das Ziel ein und los ging es. Vorbei am Eidersperrwerk, wo ich meinen Augen nicht traute: Alles voll… der Parkplatz, die Umgebung, Menschen ohne Ende. Ich fragte mich: WAS ist hier so interessant? Mir wurde nur klar, wenn wir einen Ausflug nach St. Peter Ording planen sollten, würde das ins Chaos führen.

Mein Handy brachte mich also sicher zum „Möllner Hof“ nach Welt.

Dort traf ich auch gleich auf dem Parkplatz auf Micha, endlich ein bekanntes Gesicht… 🙂

Er hatte draußen reserviert, gute Idee bei dem schönen Wetter. Eine Scholle und ein Weißbier, sowie einige Gespräche weiter, ging es an die weitere Tagesplanung.

Auf dem Weg hierher war mir ja schon mulmig, nach St.Peter zu fahren, und so brachte ich mein Unbehagen diesbezüglich zu Wort. Ich schien nicht der Einzige zu sein, dem es so erging. 🙂

So einigten wir uns auf einen Ausflug auf’m Deich nicht weit von Blocksberg. Nein, wir haben nicht Bibi getroffen und auch keine weiteren Hexen.

Dafür war heute mal die Nordsee vor Ort. Und es gab einen Himmel, der seinesgleichen suchte. Ich habe heute nur zwanzig Fotos geschossen, doch diese haben mir gezeigt, ich muss da noch mal hin, bei so einem Wetter. Wir hielten uns ein wenig mit Fotografieren auf, bis sich der Hunger, oder Durst, schon wieder meldete und wir den Imbiss gleich hinter dem Deich aufsuchen wollten.

Doch man stellte fest, es gab dort keine Frikadellen… (Insider)

Alle paar Minuten ein neues Bild, Faszinierend!

Also schlug Birgit vor ins Glücks-Cafe zu fahren, um zumindest ein schönes Stück Torte zu sich zu nehmen. Wäre sie nicht vorweg gefahren, ich wäre wieder irgendwo zwischen Schafen und Ureinwohnern hängen geblieben.

Das Cafe erwies sich als Himbeerhof mit der Möglichkeit zum Selberpflücken. Nun, davon machten wir keinen Gebrauch. Dafür von den köstlichen Torten. Lecker Zeuch!

DAS ist der Beweis… 🙂

Und wieder waren wir in ein Gespräch vertieft. Es war wie zu Alten Zeiten. Wie Birgit anmerkte:

Wie vor 10 Jahren. Und mir wurde wehmütig klar, dass nicht nur die Entfernungen der ehemaligen Fotolehrlinge ein Hindernis waren, sondern auch die Dinge, die das Alter manchmal so mit sich bringen. Mittlerweile bis über 60 Jahre alt… aber mit dem Kopf und dem Herzen verbunden flammte dann noch einmal kurz diese Verbindung in den Köpfen aller Beteiligten auf. Verbunden durch das Blaue Band… War ne schöne Zeit.

Beim Ausgang fiel mir dann noch diese Kuriosität auf:

Auf dem Parkplatz wurden noch Geschenke verteilt 🙂 und angefragt, was denn nun noch anliegen würde. Es donnerte und es blitzte. In Anbetracht dessen und meiner aufkommenden Sorge um die Probleme zu Hause, klinkte ich mich aus dem weiteren Vorhaben aus. Wäre ich 20 Jahre jünger, wäre da etwas Anderes bei heraus gekommen. Aber so… Und so begaben wir uns wohl alle auf den Heimweg.

Und der sollte es noch in sich haben. Schwarze Wolken überall. Vor mir, links und rechts… nur hinter mir war es hell. Hin und wieder mehr oder weniger schlimme Regenschauern. Ich war froh in meinem Auto zu sitzen. In Silberstedt brach dann das ganze Unheil über mich herein:

WASSER in solchen Mengen, habe ich noch nie gesehen. Fahren wurde unmöglich, mein Fahrzeug entwickelte sich zu einem kleinen Boot. Ein Glück war kein Verkehr auf der Straße und so schwamm ich auf den nächsten Parkplatz eines Supermarktes und wartete dieses Unwetter erst einmal ab.

Ein Regenbogen zeigte mir nach 10 Minuten an, es war vorbei. Zwar immer noch Wasser auf der Straße, aber ich konnte sie jetzt jedenfalls sehen!

Zu Hause angekommen, erzählte ich Sabine davon, und auch in Eckernförde, im Kakabellenweg, der liegt etwas tiefer in einer Straßensenke, soll es zu so einem Vorfall gekommen sein.

Jetzt tippe ich die Geschichte und die Bilder hier ein und finde, es wäre schön, mal wieder „Fotolehrling“ zu sein. Auch über die Entfernungen hinweg mit gemeinsamen Bildern – wie damals, als wir durch das Blaue Band offiziell verbunden waren.

Flensburg Fotowalk mit den „Fotolehrlingen“

(es war die beste Gruppe, die jemals existiert hat)

Es begab sich zu der Zeit, wo drei Freunde sich in Flensburg trafen um nach langer Zeit der Enthaltsamkeit, was fototechnische Motive anging, einmal wieder gemeinsam dem Hobby zu frönen, welches uns damals zusammen geschweißt hatte.

https://blacktowerpics.wordpress.com/?wref=bif

Mir passte das sehr gut, weil die allerersten Fotos die ich mit Mike damals zusammen erstellte in Schall und Rauch aufgegangen sind, sprich mir ist eine Festplatte komplett abgeraucht. Natürlich (!) habe ich mit dem Hacker meines Vertrauens alles menschenmögliche getan um diese und 1000de andere wiederherzustellen. Das ging auch bis zu einem bestimmten Grad. Dennoch behielten sie Fehler in der Datei die wie Klingeldrähte anmuteten. Man kann es reparieren mit einem dünnen Reparaturpinsel drüber und gut ist. Doch das waren und sind noch meine kleinsten Probleme. Viele Bilder werden schon beim Betrachten regelrecht „zerstört“. Das ist vielleicht ein Gefühl wenn die Bilder aufgemacht werden und du kannst deutlich sehen, wie das Bild unbrauchbar gemacht wird. Bisher konnte ich noch nichts dagegen unternehmen. Komischerweise, werden schon bearbeitete RAWS die in JPG umgewandelt werden und TIFFs in der Regel vor der Zerstörung bewahrt. Das heißt also im Klartext, meine digitalen Negative sind im A…. . Ist jetzt alles nicht so ein lebenswichtiges Drama… nur 1000de wertvolle Bilder aus Kanada zu verlieren, dass tut schon irgendwie weh.

Egal, befassen wir uns jetzt erst einmal mit etwas Wichtigerem. Unser Zusammentreffen mit Mike, Birgit und mir.

„Dat is jetzt aber nich so dolle hier“, hörte man von Birgit sagen, als wir trocken und warm im Auto saßen und uns Richtung Flensburg begaben.

„Hier nich, warte man erst mal ab“, entgegnete ich staubtrocken.

Birgit läutet einen neuen Welttrend ein… 🙂

Munter auf den Parkplatz gefahren, wo wir das Fahrzeug ohne Kostenentwicklung dank einer Firmenparkkarte abstellen konnten. Anschließend Kameras gecheckt und zusammengeschraubt, dann ging es auf Entdeckungstour. Und die hatte es in sich.

Weil ich mich wieder einmal nicht entscheiden konnte, WAS mitnehmen, habe ich meine kleinere Fototasche voll gepackt. Gut 8kg über die Schulter geworfen, Da brachte es auch nicht viel, wenn man die Kamera mit einem Objektiv da heraus und in die Hand nimmt.

Ich hatte mich für den Anfang für die Kombi 5D MkIII mit Flekto – Squeezerlens 50mm entschieden, weil meine zweite Bilderreise in Flensburg auch mit dieser Kombination entstanden sind. Meine erste war noch beschieden mit dem Volna 80mm. Irgendwie erschien mir diese Linse für Stadtansichten nicht so gut gedacht. Daher orderte ich für das nächste Mal eine andere Linse bei Frank Baeseler an. Leider weilt der Gute nicht mehr unter uns, so müssen wir wohl oder übel irgendwie allein mit den uns gegebenen Objektiven klar kommen.

Ich hatte ein sorgfältig ausgearbeitetes Manuskript angefertigt, wie man Flensburg sehr gut entdecken kann. Leider ist das irgendwie untergegangen. So fanden wir uns zunächst am Hafen wieder, was aber irgendwie gar nicht so schwierig ist. 🙂 Also begannen wir unsere Tour inmitten von gefühlten Millionen Touristen – nein, aber es ging gerade noch so. Einige Motive werde ich im Frühherbst wieder aufsuchen, weil, die tollsten Motive sind ohne Menschen einfach nicht zu machen. Dieses Jahr sowieso nicht. Man hat das Gefühl, ganz Deutschland befindet sich zur Zeit im Norden. Da hilft es auch nichts, das die ersten Rückreiser weg sind, wenn die nächsten, die jetzt erst Urlaub haben, nachrücken. Vor zwei Monaten merkte ich bei einem Gespräch an, dass es wohl nicht mehr lange gut geht. Gestern lese ich in der Zeitung; man spricht schon von einem Kollaps im Norden Deutschlands, von den Einheimischen will keiner mehr was von den Urlaubern wissen, verhalten sie sich doch oftmals rüpelhaft und arrogant…

He, nur nicht so böse… ich gebe nur wieder.

Allein im Hafen kann man sich dumm und dusselig fotografieren. Sei es in der Museumswerft, heute mal nicht… 🙂 oder im Museumshafen, nur mal kurz durchgeschlendert aber schon wieder neue Motive gefunden.




Kompagnietor
Das 1602-04 erbaute Kompagnietor zählt zu den schönsten Baudenkmälern Flensburgs. Geziert vom Flensburger Stadtwappen und dem dänischen Königswappen Christian IV. diente es als Versammlungshaus des Schiffergelags. Diese bis heute aktive Gilde Flensburger Kapitäne und Schiffer hielt hier ihre Versammlungen ab.
Salondampfer Alexandra
Die Fischbude mit dem weltbesten Fischbrötchen, belagert wie nix Gutes. Nicht, dass wir eine Pandemie haben, keine Masken getragen werden, bei diesen Abständen zwischen den Menschen, da hat es mir nur ein unverständliches Kopfschütteln entlockt. Irgendwie lebt es sich sorgloser anscheinend leichter.
Der Ballastkai.



Wenn die Segelschiffe keine Fracht geladen hatten, wurde zur Sicherung ihrer Stabilität „Ballast“ geladen, also ersatzweise ein Gewicht in den Schiffsladeraum eingebracht. Dazu nahm man in Flensburg Sand. Dieser fand sich reichlich auf dem Ostufer der Förde am sogenannten Ballastberg, heute Blasberg, nördlich des Lautrupsbachs. Hier luden die Schiffe seit 1581 den Sand an einer besonderen Ballastbrücke, an die bis heute der gleichlautende Straßenname erinnert.
Ich liebe diesen alten Kahn… Wird als Wohnschiff genutzt… oder fest angelegtes Hausboot…

Birgit trieb es hin und wieder auch an die Hauptstraße zurück, weil auf der anderen Seite eben diese wundervollen alten Gebäude stehen, die Flensburg ausmacht. Und so befanden wir uns ziemlich schnell am Nordertor, ein Wahrzeichen Flensburgs. Man mag viel davon gehört haben, doch wenn man selbst davor steht, ist man überrascht wie klein es doch eigentlich ist 🙂 Ich ließ mich dort auch zu einem Besuch in die öffentlichen Toiletten hinreißen: Ehrlich, allein von öffentlichen Toiletten sollte man einmal einen Bildband herstellen… vielleicht würden dann einige Menschen zur Besinnung kommen, was die dort eigentlich verbrechen…

Der nächste Trip ging in die Norderstraße. Eine Künstlerstraße per Exzellenz. Nicht nur die Fassaden der Häuser laden regelrecht dazu ein, fotografiert zu werden, sondern jede Menge Attraktionen am Rand ebenso. Da gibt es als erstes unübersehbar, wenn man den Blick nach oben wendet, Schuhe! Jede Menge Schuhe, gebunden und gespannt auf einer Leine, die quer über die Straße führt. Von einer Hauswand zur nächsten. Und nicht nur eine Leine, e gibt da schon einige mehr… Schuhe…

Was mich immer wieder anzieht sind nicht nur die Katzen, die eine Künstlerin an die Hauswände malt ( ich habe seinerzeit den Katzen eine eigene Rubrik gegönnt), https://12lensesin7groups.wordpress.com/2019/07/06/katzenparade/ sondern immer wieder auch neue Graffities. Gefolgt von gesprayten Sinnsprüchen mal mehr mal weniger sinnig…

Und Flensburgs Norderstraße hat noch einen anderen großen Charmegewinn: die Hinterhöfe. Liebevoll gestaltet, eingerichtet oder sonst wie anziehend hergerichtet sind sie immer wieder ein Gewinn für jeden Fotografen. Das Schwierige ist aber immer noch: Knips das mal so, wie es noch keiner geknipst hat. Dieser Satz ist bei mir ständig im Kopf. Oder auch: Normal gibt’s schon, mach endlich was anderes. Doch entweder fehlt mir die Fantasie oder ich krieg’s einfach nicht hin. So bleiben es mehr oder weniger doch Dokumentationen. Und da ist es dann auch egal, ob ich meine Architekturbilder mit Absicht schräg stelle oder nicht.

Nach einer kleinen Pause in „ISA“s Eisdiele, wo man wunderbares selbst gemachtes Eis und Kaffeeköstlichkeiten, und auch Kuchen, wer möchte, genießen kann, geht es weiter die Norderstraße hinunter, vorbei an einem Gebäude wo auch Beate Use ihr Unwesen getrieben hat…

Schuhe scheinen hier einfach eine große Rolle zu spielen…
Ein Spiegelbild bei ISA…
Und dann entdecke ich etwas völlig kurioses. Nicht, dass ich nicht wüsste, wie es entstanden ist, nur bei dem Gedanken hätte ich diese beiden Mädchen schon ganz gern mal kennen gelernt – nur mal so…
Kommen wir nun in den berühmt-berüchtigsten Ort von Flensburg: Dem Oluf Samson-Gang
Analogiker
Hat mich so was von angesprungen, das Motiv…
Gab auch mal n paar Walfänger hier…
… und düstere Kirchen…
Jo, und hier hat die gute Bea mal gehaust…

Wir wenden uns ab und gehen gegenüber in die Marienstraße. Die hat mich auch beim ersten Mal ziemlich beeindruckt, ob der vielen bunten Häuser dort, auch ziemlich schäbig geht es dort zu, ein fest für die Squeezerlens… Übrigens habe ich von dem 8kg schwerem Geraffel noch nicht einmal etwas anderes benutzt. Grrrmmmbl… wozu auch, mir macht die Squeezerlens immer noch gewaltig Spaß, wenn man daran denkt, dass ich zu Anfang eigentlich gar nicht so gut mit ihr konnte und wollte.

Wir verlassen jetzt die Marienstraße und gehen zur Reepschlägerbahn in den Alten Friedhof Flensburgs. Der hatte es mir damals auch angetan, doch heute war mir nicht so danach, irgendwie erschien mir der ganze Hof wie eine gewaltige Baustelle…

Jetzt ging es schon nicht mehr so forschen Schrittes zum Naturwissenschaftlichem Museum auf dem Museumsberg. Von da aus MUSS man eigentlich die Aussicht auf die Rathausstraße fotografieren… tolle Aussicht!Dann geht es wieder hinunter und auch von unten sieht das Museum richtig gut aus.

Nun geht es langsam wieder zurück, denn so langsam meldet sich nicht der kleine, sondern tatsächlich der große Hunger. Wir betreten ein Lokal namens „SENFMÜHLE“, kriegen auch den so gut wie letzten Tisch und machen es uns draußen gemütlich. Ein wenig später stieß dann auch Mona hinzu und so ließen wir den für mich zunächst wieder ersten Teil, ausklingen.

Ein schöner „Fotowalk“ , den man unbedingt wiederholen sollte.

Ich werde mich damit nicht lange aufhalten – bis heute steht fest, das ich mich mit Leonie am 14. in Flensburg aufhalten werde. Und dann gibt es wieder völlig andere Ansichten von dieser herrlich gemütlichen Stadt.

Da war aber einer ganz schön böse…

Aber nicht für lange… 🙂

STAY TUNED

1. Weihnachtsfeiertag

Früher Nachmittag. Ich schlage der besten Frau von allen einen Spaziergang am Strand vor. Erstens wegen der Muffigkeit in der Bude nach Weihnachten, was nicht am Geruch liegt sondern an der Situation selbst, und zweitens um mal wieder ertwas Bewegung in die Knochen zu bekommen. Ich entscheide mich, mehr widerwillig meine Kamera und die Squeezerlens mitzunehmen. Allein wegen der Kälte schon ein blöder Gedanke. Weil, dem Gummibalg, obwohl er wirklich fest von Frank verklebt worden ist (!) traue ich immer noch nicht zu 100%, dass er nicht durch die Schwere des Objektivs nach unten befördert wird… 🙂 Nun denn. Das Ding wird also sicherheitshalber immer noch mit festgehalten. Und kommt mir jetzt nicht mit dem Argument, es gibt ja auch Handschuhe… Grmmmbl…

In Damp angekommen, müssen wir vom Mitarbeiterparkplatz noch ein wenig laufen um bis zum Strand zu kommen. Fischleger ist unser Ziel, der Weg dorthin nur zum Knipsen. Immer noch widerwillig versuche ich die Schärfe mit dem Ding auf einen Punkt zu bekommen. Nachdem mir bei der Bestellung der neuen Brille mitgeteilt wurde, dass meine Sehkraft auf dem rechten Auge nachgelassen hat, verstehe ich auch meine Schwierigkeit damit. Ich versuche also mit aller Macht das Mögliche… Die Bilder sind in Farbe entstanden, doch ich entscheide mich bei der Präsentation fur Schwarzweiß.

In dieser Form geben sie m.E. genau die Stimmung wieder, wie ich es erlebt habe. Kalt, einsam und irgendwie bedrückend. Obwohl eigentlich viele Menschen unterwegs waren. Man ging sich spürbar aus dem Weg. Interessant. In einigen Fällen gefällt mir das sogar. Man sollte es beibehalten. Zum Beispiel an der Kasse im Supermarkt… Das empfinde ich als sehr sehr angenehm… Social Distancing… Das sagt eigentlich alles.

Ein paar Meter weiter erreichten wir die Buhnen. Durch den schmalen Lichtgrad der gerade noch diese Bauwerke erreichte, spielte ein schmaler Lichtsaum auf deren Oberfläche für mich die größte Rolle. Doch wie es dann so kommt – Dirty T-Shirt lässt nicht auf sich warten und macht mein ganzes Bild zunichte. D.h. Müssen da nicht ein paar Spacken wieder ins Bild laufen und somit mein Vorhaben verhindern? Da unten stand ein Brandungsangler, der passte so wunderbar ins Bild…und dann das… ich glaube, solche Situationen hat wohl jeder von uns schon einmal zähneknirschend in Kauf genommen. Ich entscheide mich, es auf dem Rückweg noch einmal zu versuchen. Doch dann kam natürlich etwas völlig Anderes dabei heraus:

Wir machten uns nach 2 Std. wieder auf den Rückweg. Das Einzige was mir bald abfielen waren wirklich die Hände, und so freuten wir uns Beide schon auf eine Tasse Heißen Kakao… Echten Kakao mit Chilly…

Am Himmel zeigten sich jetzt immer wieder Flugformationen von Kormoranen, die ihr Nachtquartier aufsuchten. Die beste Frau von Allen versuchte es mit dem Smartphone, denn es gab tatsächlich immer wieder einmal interessante Formationen.

Sie beschwerte sich immer wieder darüber, dass der Auslöser nicht so recht funktionierte… Vielleicht war ihm zu kalt, oder es lag daran, dass sie ihr Handy in einer von diesen Umklapp – Schutzhüllen verwendete. Da ich ihr altes Teil ebenso in dieser Kombination erhielt, habe ich das Fotografieren damit gar nicht erst versucht. Das ist praktisch UNMÖGLICH so ein scharfes Bild hinzubekommen.

So sieht es dann mit einer richtigen Kamera aus – und Squeezerlens – natürlich!

So sah das dann in Farbe aus. Selten so weich… aber schön…

Und jetzt noch eines zum Schluss…

Und dann war da noch…

Ein- und Ausfahrt des Jachthafens in Damp… Nach sehr sehr langer gefühlter Zeit endlich mal wieder etwas Fotografisches von mir. Glücklich bin ich immer noch nicht… Mir fehlt dazu etwas völlig Anderes…

Squeezerlens; Flensburg

Teil 2

Es gibt in der Nähe des Hafens eine Skulptur. Sie wird die Windsbraut genannt.

Hermann Menzel: Windsbraut (1972, Metall)
Schiffsbrücke / Willy-Brandt-Platz, 24939 Flensburg

Gibt man den Namen in Google ein erscheinen natürlich etliche Bilder von ihr… nur keine die mit einer Squeezerlens aufgenommen worden sind. 🙂 Ich habe es vor ein, zwei Jahren schon einmal versucht sie abzulichten, doch geriet das immer wieder zu einem Desaster. Es waren keine „EIGENEN“ Bilder… eben immer wieder eine Kopie von der Kopie von der Kopie… you know? Aber dann kam die Flektogon Squeezerlens… und jetzt gibt es diese Bilder:

Man kann sie, wie Mike es nannte, in den Häuserschluchten ablichten, das war mir aber zu profan…
Da gefiel mir diese Perspektive schon sehr viel besser. Zumindest schön frei gestellt.
Oder so ein wenig nur gedreht um das Segel schön aufgebläht zu zeigen…
Oder hier; wenn man nicht wüsste das es der Himmel im HG ist, schon eine trotzige Pose vor dem aufgewühlten Element Wasser…

Bald kommt Teil 3 Stay tuned…

Squeezerlens; Flensburg

Teil 1 Museumswerft am Hafen

Samstag war ich mal wieder mit Mike, https://blacktowerpics.wordpress.com/, zum Knipsen raus. Nach dieser elenden Corona Sch… das erste Mal. Ich selbst wollte eigentlich; eigentlich… mit meiner Mamamia fotografieren. Doch es kam anders. Denn ich hatte noch eine eine zweite Linse und meine 5D dabei. Die Squeezerlens. Sie beeindruckt mich seit Neuestem immer mehr. Nun denn… Bei Mike angekommen, legte ich zunächst noch einen Farbfilm ein, ohne eigentlich zu wissen, was ich genau tun wollte damit. Egal!… Wir packten unser Geraffel zusammen und zogen los. Zunächst in eine Eisdiele. Da war überhaupt nichts gegen einzuwenden. Es sollte ja noch sehr lange hell bleiben. Das ist ja der Vorteil am Sommer: Länger hell. 🙂 Dann aber los:

Nach wie vor bearbeite ich die Bilder weiterhin mit dem NIK Filter Detail Extractor. Nichts und Niemand wird mich davon abbringen können… ich mag diesen Look einfach!

FOFFTEIN!

Heißt bei uns so viel wie PAUSE… Ich machte mich also auf eine Entdeckungstour nicht nur für kleine, auch für große Knipswunder… Einfach mal genießen. 🙂

Nirogeschraubtes…
Verrostetes…
Nägel, irgendwann mal vergessen
Mal kurz abgeschweift vom Thema… 🙂
Kegelgetriebe
Spanten, Kiel und Planken… das Innenleben eines Schiffsrumpfes
Dieses marode Holz, diese Farben und Oberflächen… ich kriegte mal wieder nicht genug… 🙂 Und diese Linse macht da dann das draus, was ich vorher sehe. Einfach genial.
Auch mit Gegenlicht kommt sie prima zurecht.
Auch schon ein restauriertes Schiff, welches sich nicht im originalen Maßstab befindet, aber tasächlich segeltüchtig ist.
Mal was Blaues…
Ruderblatt
Diese verwitterten Oberflächen… ich konnte nicht von ihnen lassen!
Wen die da wohl eingemauert haben…
Schon sehr sehr lange baufällig…
Ruderblattrest…
Geflammter Mast…
Kurios… vielleicht auch seltsam… wer weiß das schon…
Fast schon menschliche Züge… kann man glauben…
Die Farbkontraste, die dort vorhanden waren. haben es mir wohl ziemlich angetan.
Speigatt…
Diese Farben sind echt der Hit!

Mit diesem Bild endet der Besuch auf der Museumswerft an einem Sonnabend, der noch richtig schön vom Wetter her wurde. Was mir bei diesem Bild erst auffiel nachdem ich es entwickelt hatte; wie energiegeladen der Himmel eigentlich war. Jetzt folgen noch einige Bilder aus der Umgebung und dann folgt ein anderes Kapitel, ebenfalls an diesem Tag…

Diese Farben – immer wieder beeindruckend!

Ein letzter Blick noch zum Hafen und dann geht es in die Stadt weiter… Aber nur ganz kurz! Stay tuned!

Squeezerlens; Eckernförde

„Ich fahr noch mal los. Muss mal wieder was knipsen, sonst roste ich ein..:“, sagte ich gestern zu meiner besseren Hälfte am späten Nachmittag.
„Wo geht’s hin?“
„Ich denke nach Eckenförde…“
„Mach das bloß nicht – die ganzen Touris…“
Ich war fast schon umgestimmt, doch dann entschloss ich mich trotzdem nach Eckernförde zu fahren.

Ich hatte meine Canon mit einer Squeezerlens bestückt und wollte es mal wieder wissen. Parkte etwas außerhalb und ging dann praktisch von „hinten“ rum ins Geschehen. Doch bei der von mir vorgesehenen Location erwartete mich gähnende Leere… Was war geschehen?

Schon am Display der Kamera konnte ich sehr gut erkennen, dass das Ergebnis, und auch alle anderen, hervorragend ausfiel. Wieder einmal machte sich die völlig manuelle Belichtungssteuerung alle Ehre.

Doch zurück zum Start: Erst einmal eine grobe Übersicht vom Petersberg aus. Mann nennt uns zwar Flachland Tiroler aber auch wir haben klitzekleine Erhöhungen, die wir liebevoll, manchmal auch geringschätzig, Berge nennen. Besonders unangenehm wenn man mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt und schon völlig abgekämpft dort ankommt… Äh…

Das also ist die Übersicht vom Peters“berg“ aus auf unseren Hafen. Sah schon mal ganz gut aus…

Was mir sofort auffiel waren die unzähligen Segelboote, die in den neu angelegten Jachthäfen vertäut waren. Das waren etliche Millionen an Geldwert. Eckernförde scheint echt zu boomen. Schon fast wie Sylt. Aufgrund der Ferienwohnungen für Reiche und Wohlhabende gibt es nicht genug Wohnraum für die Einheimischen. Die Folge: Wohnungen werden extrem teuer…

Meterhoch ragen die Masten der großen Jachten in den Himmel und der heftige anlandige Wind sang laut wimmernd in der Takelage…
Wirklich… ein winzig kleiner Einblick auf das Gesamtwerk…
Im krassen Gegensatz dazu dümpelten die alten Fischkutter in der kabbeligen See…
Ich weiß nicht warum, aber diese roten Positionsfähnchen ziehen mich immer magisch an, wenn ich den Hafen unsicher mache. So auch heute.

Und dann war da noch die „ALBATROS“ aus Bremerhaven. Ein schicker Dreimaster, der von mir langsam umkreist wurde…Und das kam dabei heraus:

Bei Gegenlicht entwickelt diese Linse ein absolutes Eigenleben… und das ist auch durchaus gewollt…. Perfekt ist langweilig.

Diese Bilder sind nicht großartig nachbearbeitet, die Belichtung saß oftmals auf dem Punkt. Was aber getan wurde, und das werde ich wohl auch weiterhin tun, ist eine Bearbeitung mit dem Detail Extractor von Nic um den Bildern einen „malerischen“ Touch zu geben. Ich mag das. Und ich kann ja schließlich machen was ich will…

Und dann gibt es da noch etwas, was mich immer wieder magisch anzieht: Die Segel an der Hafenspitze. Ich war nun schon so oft hier und habe die Dinger aus jeder Perspektive geknipst. Doch man glaubt es nicht was es ausmacht die gleichen Ausschnitte bei unterschiedlichem Wetter vorzunehmen…

Anschließend ging es weiter zum nächsten Jachthafen. Hier überraschte mich etwas völlig anderes… Geleewasser…

Quallen! Millionen von dem Zeuch…
Mastenwälder… unzählig viele…
Ein Blick auf unsere Badewanne…
Eigentlich ein Fernglas… Neu bemalt… riss es mich gleich zu einer Aktion in PS hin…
So, nu ist aber auch genug mit Segel und so… noch einmal eine Demonstration der Unperfektion dieses wunderbaren Objektivs…

Jetzt geht es noch einmal kurz auf die Strandpromenade und dann zurück durch die malerische Altstadt von Eckernförde…

Schäferkapelle nennt sich das Teil… und ich habe es zum ersten Mal gesehen… was und wann da was abgeht, dazu kann ich beim besten Willen nix sagen… Gottesdienste, denke ich mal…
Noch ein letzter Blick auf dieses wunderschöne Eckernförde… mit einer so lausigen Verkehrsführung, wie man sie selten erlebt…

Nun ist er auch schon wieder vorbei… der Trip durch das Highlight von Eckernförde. Ich würde Euch noch gern so viel mehr aus der Altstadt zeigen, doch die ist wie immer völlig zugeparkt gewesen. Nicht nur von den Anwohnern, denen gönne ich es ja, nein, wie dreist einige Touristen sind und selbst denen noch die geringe Parkmöglichkeit verkleinern, das kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Abgesehen davon ist die Altstadt nur dann mal völlig leer, wenn alle zum gleichen Zeitpunkt in Urlaub fahren… 🙂 Eigentlich schade.

Bis zum nächsten Mal… Stay tuned…

Fort Langley, BC

Keimzelle von British Columbia – Canada

Nicht nur in New York entstehen einzigartige Bilder mit der Squeezerlens… 🙂

Um nach Ft. Langley rein zu kommen muss man zunächst über die Gleise… Wenn Schranken hoch, you’re a lucky one… wenn Schranken runter… good Luck 🙂 So ein Zug braucht echt ne lange lange zeit mit den mehr als 150 Anhängern…
Wendels Cafe & Bookstore – so niedlich und sooooo urig wie es das nur in Canada gibt. Jeden Morgen ab 8.00 Uhr völlig überlaufen. Da hilft nur noch anstehen und warten… und das lohnt sich über alle Maßen.
Entlang der Hauptstraße stehen noch die ersten alten Gebäude, liebevoll rrestauriert. Wer dafür empfänglich ist kommt regelrecht ins Schwärmen…
Fort Pub und Grill… neben Wendels Bookstore und Cafe das Beste was Fort Langley an Köstlichem zu bieten hat. Auch hier ist es abends sehr voll. Doch die Reservierung ist recht einfach. Telefonisch wird nix angenommen. Man geht abends zum Concierge, sagt das man da ist und wie viele Personen zu speisen gedenken. Dann geht man nach draußen in die wartende Schlange zurück und wartet bis man aufgerufen wird. Alles Quatsch? Würdet ihr nie machen? Kinners, ihr würdet… Der Besuch dort ist eine Wucht. Nicht nur das Essen ist hervorragend, auch die Bedienung ist immer für einen Spaß zu haben. Wir haben dort eine wundervolle Zeit verlebt.
Das Haus dürfte so ziemlich zu den ersten Gebäuden von Ft. Langley gehören: Der Bahnhof.
Draisine – alles fahrtüchtig
Als ich das Bild fertig sah, hab ich mich sofort in die Zeit zurück versetzt gefühlt… einselten guter Treffer.
Auch bei diesen Bildern lebte ich meine Vorliebe für „schräge Architektur“ völlig aus…
Ohne Miez geht gar nix…
Teilweise ist jeder Laden schon ein Museum. Wenn man erst einmal drin ist, kommt man so schnell nicht wieder hinaus. Es gibt ständig Neues zu entdecken…
MAnchmal auch etwas unheimlich…
Nicht nur eine Cowboy Logik…
Die ganze Stadt ist eine Antiquität…
Live Music gibt’s sehr oft. Und man sollte tunlichst so eine Veranstaltung besuchen. Das ist echt ein Erlebnis.
L E C K E R!
Der Friedhof von Ft. Langley. Gewöhnungsbedürftig wie alle Friedhöfe in Amerika… für uns Nordeuropäer.

Hier endet unsere Reise in Ft. Langley. Und natürlich waren wir nicht nur einmal dort.