1. Weihnachtsfeiertag

Früher Nachmittag. Ich schlage der besten Frau von allen einen Spaziergang am Strand vor. Erstens wegen der Muffigkeit in der Bude nach Weihnachten, was nicht am Geruch liegt sondern an der Situation selbst, und zweitens um mal wieder ertwas Bewegung in die Knochen zu bekommen. Ich entscheide mich, mehr widerwillig meine Kamera und die Squeezerlens mitzunehmen. Allein wegen der Kälte schon ein blöder Gedanke. Weil, dem Gummibalg, obwohl er wirklich fest von Frank verklebt worden ist (!) traue ich immer noch nicht zu 100%, dass er nicht durch die Schwere des Objektivs nach unten befördert wird… 🙂 Nun denn. Das Ding wird also sicherheitshalber immer noch mit festgehalten. Und kommt mir jetzt nicht mit dem Argument, es gibt ja auch Handschuhe… Grmmmbl…

In Damp angekommen, müssen wir vom Mitarbeiterparkplatz noch ein wenig laufen um bis zum Strand zu kommen. Fischleger ist unser Ziel, der Weg dorthin nur zum Knipsen. Immer noch widerwillig versuche ich die Schärfe mit dem Ding auf einen Punkt zu bekommen. Nachdem mir bei der Bestellung der neuen Brille mitgeteilt wurde, dass meine Sehkraft auf dem rechten Auge nachgelassen hat, verstehe ich auch meine Schwierigkeit damit. Ich versuche also mit aller Macht das Mögliche… Die Bilder sind in Farbe entstanden, doch ich entscheide mich bei der Präsentation fur Schwarzweiß.

In dieser Form geben sie m.E. genau die Stimmung wieder, wie ich es erlebt habe. Kalt, einsam und irgendwie bedrückend. Obwohl eigentlich viele Menschen unterwegs waren. Man ging sich spürbar aus dem Weg. Interessant. In einigen Fällen gefällt mir das sogar. Man sollte es beibehalten. Zum Beispiel an der Kasse im Supermarkt… Das empfinde ich als sehr sehr angenehm… Social Distancing… Das sagt eigentlich alles.

Ein paar Meter weiter erreichten wir die Buhnen. Durch den schmalen Lichtgrad der gerade noch diese Bauwerke erreichte, spielte ein schmaler Lichtsaum auf deren Oberfläche für mich die größte Rolle. Doch wie es dann so kommt – Dirty T-Shirt lässt nicht auf sich warten und macht mein ganzes Bild zunichte. D.h. Müssen da nicht ein paar Spacken wieder ins Bild laufen und somit mein Vorhaben verhindern? Da unten stand ein Brandungsangler, der passte so wunderbar ins Bild…und dann das… ich glaube, solche Situationen hat wohl jeder von uns schon einmal zähneknirschend in Kauf genommen. Ich entscheide mich, es auf dem Rückweg noch einmal zu versuchen. Doch dann kam natürlich etwas völlig Anderes dabei heraus:

Wir machten uns nach 2 Std. wieder auf den Rückweg. Das Einzige was mir bald abfielen waren wirklich die Hände, und so freuten wir uns Beide schon auf eine Tasse Heißen Kakao… Echten Kakao mit Chilly…

Am Himmel zeigten sich jetzt immer wieder Flugformationen von Kormoranen, die ihr Nachtquartier aufsuchten. Die beste Frau von Allen versuchte es mit dem Smartphone, denn es gab tatsächlich immer wieder einmal interessante Formationen.

Sie beschwerte sich immer wieder darüber, dass der Auslöser nicht so recht funktionierte… Vielleicht war ihm zu kalt, oder es lag daran, dass sie ihr Handy in einer von diesen Umklapp – Schutzhüllen verwendete. Da ich ihr altes Teil ebenso in dieser Kombination erhielt, habe ich das Fotografieren damit gar nicht erst versucht. Das ist praktisch UNMÖGLICH so ein scharfes Bild hinzubekommen.

So sieht es dann mit einer richtigen Kamera aus – und Squeezerlens – natürlich!

So sah das dann in Farbe aus. Selten so weich… aber schön…

Und jetzt noch eines zum Schluss…

Und dann war da noch…

Ein- und Ausfahrt des Jachthafens in Damp… Nach sehr sehr langer gefühlter Zeit endlich mal wieder etwas Fotografisches von mir. Glücklich bin ich immer noch nicht… Mir fehlt dazu etwas völlig Anderes…

Squeezerlens; Flensburg

Teil 2

Es gibt in der Nähe des Hafens eine Skulptur. Sie wird die Windsbraut genannt.

Hermann Menzel: Windsbraut (1972, Metall)
Schiffsbrücke / Willy-Brandt-Platz, 24939 Flensburg

Gibt man den Namen in Google ein erscheinen natürlich etliche Bilder von ihr… nur keine die mit einer Squeezerlens aufgenommen worden sind. 🙂 Ich habe es vor ein, zwei Jahren schon einmal versucht sie abzulichten, doch geriet das immer wieder zu einem Desaster. Es waren keine „EIGENEN“ Bilder… eben immer wieder eine Kopie von der Kopie von der Kopie… you know? Aber dann kam die Flektogon Squeezerlens… und jetzt gibt es diese Bilder:

Man kann sie, wie Mike es nannte, in den Häuserschluchten ablichten, das war mir aber zu profan…
Da gefiel mir diese Perspektive schon sehr viel besser. Zumindest schön frei gestellt.
Oder so ein wenig nur gedreht um das Segel schön aufgebläht zu zeigen…
Oder hier; wenn man nicht wüsste das es der Himmel im HG ist, schon eine trotzige Pose vor dem aufgewühlten Element Wasser…

Bald kommt Teil 3 Stay tuned…

Squeezerlens; Flensburg

Teil 1 Museumswerft am Hafen

Samstag war ich mal wieder mit Mike, https://blacktowerpics.wordpress.com/, zum Knipsen raus. Nach dieser elenden Corona Sch… das erste Mal. Ich selbst wollte eigentlich; eigentlich… mit meiner Mamamia fotografieren. Doch es kam anders. Denn ich hatte noch eine eine zweite Linse und meine 5D dabei. Die Squeezerlens. Sie beeindruckt mich seit Neuestem immer mehr. Nun denn… Bei Mike angekommen, legte ich zunächst noch einen Farbfilm ein, ohne eigentlich zu wissen, was ich genau tun wollte damit. Egal!… Wir packten unser Geraffel zusammen und zogen los. Zunächst in eine Eisdiele. Da war überhaupt nichts gegen einzuwenden. Es sollte ja noch sehr lange hell bleiben. Das ist ja der Vorteil am Sommer: Länger hell. 🙂 Dann aber los:

Nach wie vor bearbeite ich die Bilder weiterhin mit dem NIK Filter Detail Extractor. Nichts und Niemand wird mich davon abbringen können… ich mag diesen Look einfach!

FOFFTEIN!

Heißt bei uns so viel wie PAUSE… Ich machte mich also auf eine Entdeckungstour nicht nur für kleine, auch für große Knipswunder… Einfach mal genießen. 🙂

Nirogeschraubtes…
Verrostetes…
Nägel, irgendwann mal vergessen
Mal kurz abgeschweift vom Thema… 🙂
Kegelgetriebe
Spanten, Kiel und Planken… das Innenleben eines Schiffsrumpfes
Dieses marode Holz, diese Farben und Oberflächen… ich kriegte mal wieder nicht genug… 🙂 Und diese Linse macht da dann das draus, was ich vorher sehe. Einfach genial.
Auch mit Gegenlicht kommt sie prima zurecht.
Auch schon ein restauriertes Schiff, welches sich nicht im originalen Maßstab befindet, aber tasächlich segeltüchtig ist.
Mal was Blaues…
Ruderblatt
Diese verwitterten Oberflächen… ich konnte nicht von ihnen lassen!
Wen die da wohl eingemauert haben…
Schon sehr sehr lange baufällig…
Ruderblattrest…
Geflammter Mast…
Kurios… vielleicht auch seltsam… wer weiß das schon…
Fast schon menschliche Züge… kann man glauben…
Die Farbkontraste, die dort vorhanden waren. haben es mir wohl ziemlich angetan.
Speigatt…
Diese Farben sind echt der Hit!

Mit diesem Bild endet der Besuch auf der Museumswerft an einem Sonnabend, der noch richtig schön vom Wetter her wurde. Was mir bei diesem Bild erst auffiel nachdem ich es entwickelt hatte; wie energiegeladen der Himmel eigentlich war. Jetzt folgen noch einige Bilder aus der Umgebung und dann folgt ein anderes Kapitel, ebenfalls an diesem Tag…

Diese Farben – immer wieder beeindruckend!

Ein letzter Blick noch zum Hafen und dann geht es in die Stadt weiter… Aber nur ganz kurz! Stay tuned!

Squeezerlens; Eckernförde

„Ich fahr noch mal los. Muss mal wieder was knipsen, sonst roste ich ein..:“, sagte ich gestern zu meiner besseren Hälfte am späten Nachmittag.
„Wo geht’s hin?“
„Ich denke nach Eckenförde…“
„Mach das bloß nicht – die ganzen Touris…“
Ich war fast schon umgestimmt, doch dann entschloss ich mich trotzdem nach Eckernförde zu fahren.

Ich hatte meine Canon mit einer Squeezerlens bestückt und wollte es mal wieder wissen. Parkte etwas außerhalb und ging dann praktisch von „hinten“ rum ins Geschehen. Doch bei der von mir vorgesehenen Location erwartete mich gähnende Leere… Was war geschehen?

Schon am Display der Kamera konnte ich sehr gut erkennen, dass das Ergebnis, und auch alle anderen, hervorragend ausfiel. Wieder einmal machte sich die völlig manuelle Belichtungssteuerung alle Ehre.

Doch zurück zum Start: Erst einmal eine grobe Übersicht vom Petersberg aus. Mann nennt uns zwar Flachland Tiroler aber auch wir haben klitzekleine Erhöhungen, die wir liebevoll, manchmal auch geringschätzig, Berge nennen. Besonders unangenehm wenn man mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt und schon völlig abgekämpft dort ankommt… Äh…

Das also ist die Übersicht vom Peters“berg“ aus auf unseren Hafen. Sah schon mal ganz gut aus…

Was mir sofort auffiel waren die unzähligen Segelboote, die in den neu angelegten Jachthäfen vertäut waren. Das waren etliche Millionen an Geldwert. Eckernförde scheint echt zu boomen. Schon fast wie Sylt. Aufgrund der Ferienwohnungen für Reiche und Wohlhabende gibt es nicht genug Wohnraum für die Einheimischen. Die Folge: Wohnungen werden extrem teuer…

Meterhoch ragen die Masten der großen Jachten in den Himmel und der heftige anlandige Wind sang laut wimmernd in der Takelage…
Wirklich… ein winzig kleiner Einblick auf das Gesamtwerk…
Im krassen Gegensatz dazu dümpelten die alten Fischkutter in der kabbeligen See…
Ich weiß nicht warum, aber diese roten Positionsfähnchen ziehen mich immer magisch an, wenn ich den Hafen unsicher mache. So auch heute.

Und dann war da noch die „ALBATROS“ aus Bremerhaven. Ein schicker Dreimaster, der von mir langsam umkreist wurde…Und das kam dabei heraus:

Bei Gegenlicht entwickelt diese Linse ein absolutes Eigenleben… und das ist auch durchaus gewollt…. Perfekt ist langweilig.

Diese Bilder sind nicht großartig nachbearbeitet, die Belichtung saß oftmals auf dem Punkt. Was aber getan wurde, und das werde ich wohl auch weiterhin tun, ist eine Bearbeitung mit dem Detail Extractor von Nic um den Bildern einen „malerischen“ Touch zu geben. Ich mag das. Und ich kann ja schließlich machen was ich will…

Und dann gibt es da noch etwas, was mich immer wieder magisch anzieht: Die Segel an der Hafenspitze. Ich war nun schon so oft hier und habe die Dinger aus jeder Perspektive geknipst. Doch man glaubt es nicht was es ausmacht die gleichen Ausschnitte bei unterschiedlichem Wetter vorzunehmen…

Anschließend ging es weiter zum nächsten Jachthafen. Hier überraschte mich etwas völlig anderes… Geleewasser…

Quallen! Millionen von dem Zeuch…
Mastenwälder… unzählig viele…
Ein Blick auf unsere Badewanne…
Eigentlich ein Fernglas… Neu bemalt… riss es mich gleich zu einer Aktion in PS hin…
So, nu ist aber auch genug mit Segel und so… noch einmal eine Demonstration der Unperfektion dieses wunderbaren Objektivs…

Jetzt geht es noch einmal kurz auf die Strandpromenade und dann zurück durch die malerische Altstadt von Eckernförde…

Schäferkapelle nennt sich das Teil… und ich habe es zum ersten Mal gesehen… was und wann da was abgeht, dazu kann ich beim besten Willen nix sagen… Gottesdienste, denke ich mal…
Noch ein letzter Blick auf dieses wunderschöne Eckernförde… mit einer so lausigen Verkehrsführung, wie man sie selten erlebt…

Nun ist er auch schon wieder vorbei… der Trip durch das Highlight von Eckernförde. Ich würde Euch noch gern so viel mehr aus der Altstadt zeigen, doch die ist wie immer völlig zugeparkt gewesen. Nicht nur von den Anwohnern, denen gönne ich es ja, nein, wie dreist einige Touristen sind und selbst denen noch die geringe Parkmöglichkeit verkleinern, das kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Abgesehen davon ist die Altstadt nur dann mal völlig leer, wenn alle zum gleichen Zeitpunkt in Urlaub fahren… 🙂 Eigentlich schade.

Bis zum nächsten Mal… Stay tuned…

Fort Langley, BC

Keimzelle von British Columbia – Canada

Nicht nur in New York entstehen einzigartige Bilder mit der Squeezerlens… 🙂

Um nach Ft. Langley rein zu kommen muss man zunächst über die Gleise… Wenn Schranken hoch, you’re a lucky one… wenn Schranken runter… good Luck 🙂 So ein Zug braucht echt ne lange lange zeit mit den mehr als 150 Anhängern…
Wendels Cafe & Bookstore – so niedlich und sooooo urig wie es das nur in Canada gibt. Jeden Morgen ab 8.00 Uhr völlig überlaufen. Da hilft nur noch anstehen und warten… und das lohnt sich über alle Maßen.
Entlang der Hauptstraße stehen noch die ersten alten Gebäude, liebevoll rrestauriert. Wer dafür empfänglich ist kommt regelrecht ins Schwärmen…
Fort Pub und Grill… neben Wendels Bookstore und Cafe das Beste was Fort Langley an Köstlichem zu bieten hat. Auch hier ist es abends sehr voll. Doch die Reservierung ist recht einfach. Telefonisch wird nix angenommen. Man geht abends zum Concierge, sagt das man da ist und wie viele Personen zu speisen gedenken. Dann geht man nach draußen in die wartende Schlange zurück und wartet bis man aufgerufen wird. Alles Quatsch? Würdet ihr nie machen? Kinners, ihr würdet… Der Besuch dort ist eine Wucht. Nicht nur das Essen ist hervorragend, auch die Bedienung ist immer für einen Spaß zu haben. Wir haben dort eine wundervolle Zeit verlebt.
Das Haus dürfte so ziemlich zu den ersten Gebäuden von Ft. Langley gehören: Der Bahnhof.
Draisine – alles fahrtüchtig
Als ich das Bild fertig sah, hab ich mich sofort in die Zeit zurück versetzt gefühlt… einselten guter Treffer.
Auch bei diesen Bildern lebte ich meine Vorliebe für „schräge Architektur“ völlig aus…
Ohne Miez geht gar nix…
Teilweise ist jeder Laden schon ein Museum. Wenn man erst einmal drin ist, kommt man so schnell nicht wieder hinaus. Es gibt ständig Neues zu entdecken…
MAnchmal auch etwas unheimlich…
Nicht nur eine Cowboy Logik…
Die ganze Stadt ist eine Antiquität…
Live Music gibt’s sehr oft. Und man sollte tunlichst so eine Veranstaltung besuchen. Das ist echt ein Erlebnis.
L E C K E R!
Der Friedhof von Ft. Langley. Gewöhnungsbedürftig wie alle Friedhöfe in Amerika… für uns Nordeuropäer.

Hier endet unsere Reise in Ft. Langley. Und natürlich waren wir nicht nur einmal dort.

Okanagan @ Squeezerlens

Das Okanagan Valley. Der Obstkorb Kanadas. Hier gedeihen sogar Pfirsiche. Und was für welche. Bis vor kurzem noch hat mich der Apfel „Ambrosia“ völlig aus den Pantinen gehauen. Doch nach einer genaueren Nachforschung habe ich jetzt die Finger davon gelassen und bei dem Deutschen Apfel „Wallant“ gelandet. Und der ist wirklich die Krönung der Äpfel. Einfach nur geil… Aber kommen wir zum Wesentlichen…

Klick macht groß – wie immer….

Ein Campground vom Feinsten… wenn… ja wenn… diese vielen Wespen nicht gewesen wären… 😦
Ein Traum was die Squeezerlens daraus gemacht hat…
Auf der Suche nach anderen Blickwinkeln habe ich mich auf den Weg nach OBEN gemacht. Von hier aus konnte ich sehen, wie ein kleines Mädchen die herum liegenden Pinienzapfen zusammen sammelte und daraus eine ganze Linie bis zum Ufer erstellte. Ich wartete bis sie damit fertig war.
Nachmittags 16.00 Uhr… man kann aber auch etwas anderes machen…
Das ist nicht ungefährlich…
… das auch nicht…
Einfach ein großer Abenteuerspielplatz… für Große…
Und dann wieder der Blick aufs Wasser… traumhaft…
Nur ein Baum…ja… aber etwas anderes machte mich neugierig…
Wie zur Hölle kam diese Bierflasche da hin???
Der Himmel im Wasser…
Pinienzapfengrenze…
Ende Gelände…

Kathi First Time in Studio

Headshots mit der Squeezerlens

Noch nicht so ganz sicher, was das denn noch werden wird…
Überspielen der Unsicherheit
Kommt doch…
Langweilig… gähn…
Und im nächsten Moment wieder fuchsteufelswild…
Überprüfung der eigenen Fähigkeiten…
Zur Einsicht kommend, dass das noch nicht so richtig was ist, was man da abliefert… aber… es geht ja noch weiter. Stay tuned…

Novemberblues

mal wieder mit der Squeezerlens ein wenig herum experimentiert. Diesmal musste der Wald von Kasmarkholz/Loose dran glauben. Zunächst wusste ich nicht wie ich es bewerkstelligen sollte – diesen Picturalismus. Wer es genauer wissen möchte schaut hier: https://bit.ly/2RfwloC

Doch schon nach den ersten Probeschüssen ging bei mir die Phantasie durch. Was heißt Phantasie… eigentlich haben die folgenden Bilder – es sind, nachdem ES mich gepackt hatte einige mehr geworden – keinerlei Bearbeitung erfahren.

Und was soll ich sagen… ich bin begeistert! Geht auch ohne PS und RAW Converter… und wie! Aber schaut selbst.

Im Vorgarten „gefunden“…
Es ist eine kreative Herausforderung, das Setzen der Unschärfe. Wohin und wie viel. Niemand kann das bestimmen. Nur der Autor selbst. Alles andere ist eine Geschmacksfrage. Doch es fordert nicht nur den „Spieltrieb“ sondern auch ein gewisses maß an Gestaltungswillen. Das macht es so interessant.
Bei Spiegelungen im Wasser geht das noch einmal so schön….
Althergebrachte Motive, oder auch tausendmal schon gesehen, erfahren hier eine völlig neue Betrachtung.
Zu viel Unschärfe? 🙂 Wer sagt das? Und wenn – mit welcher Begründung? Es ist egal – ich halte auf jeden Fall dagegen… 🙂 Warum? Weil ich’s kann…
Wie geschrieben, diese Bilder haben keinerlei Bildbearbeitung erfahren… außer, der in der Kamera natürlich… aber da haben wir schon sehr gut zusammen gearbeitet. Klappt aber nur, wenn man die so genannte P oder Paniktaste abklebt… N kleiner Rat für die Newbies in der Branche… 🙂
Es ist wie eine Sucht, wenn man erst mal dran ist… 🙂
Der ganze Novemberblues in einem Bild… Herrlich!
Auf Leinwand an die Wand…
Auf dem Rückweg fand ich dann dieses Pfaffenhütchen mit den fröhlichsten Farben in dieser doch eher grau anmutenden Umgebung. Auch so sollte man es verstehen: Im größten Blues gibt es immer noch eine Hoffnung, man muss sie nur sehen.
In diesem Sinne: Noch einen schönen 1. Advent…

Canada 10.0 Teil 6.1

Ucluelet Hafen mit der Squeezerlens

Um 19.00 Uhr mit dem Essen fertig… was kommt noch?

Wassertank gefüllt und anschließend noch mal ins Dorf.

Es war schon dunkel als Sabine noch mal in einen Liquor Store geht um eine Flasche Mineralwasser zu kaufen (!) Ich warte derweil draußen auf einer Bank. Nach kurzer Zeit setzt sich ein indianisches Mädchen zu mir und spricht mich sofort an:

„Hi, where are you from?“

Ein wenig überrascht von dieser Aktion – in Deutschland kenne ich so etwas nicht, antworte ich:

„Germany!

„Ah!“, sagt sie, there are a lot of Germans today in Ucluelet. What City you find nicer? Ucluelet or Tofino?“

Auch hier antworte ich wahrheitsgemäß:

„Ucluelet, the Coast ist very rugh!!“

Sie lächelte und fing an sich eine Zigarette zu drehen, während dessen, erschien ihr Freund, der mir sofort sein Hand gab, mich begrüßte und mich ebenfalls fragte woher ich käme…

Er erzählte mir das er halb Indianer, und halb Deutscher wäre. Vater Indianer, Mutter kam aus Deutschland. Interessanter Mix… dachte ich mir…

In der Zwischenzeit war auch Sabine wieder zurück und so unterhielten wir uns noch eine ganze Weile mit den Beiden.

Auf dem Rückweg zum Omsel fragte mich Sabine dann:

„Sag mal, waren die völlig bekifft?“

Denn irgendwie kam es mir so vor, als würden Beide meilenweit weg sein, obwohl wir uns tatsächlich so nah waren..

Kurz bevor es dunkel wurde.
Irgendwie ist auch hier die Zeit stehen geblieben.
Und es scheinen jede menge Künstler hier zu leben.
von hinten und…
und von vorn
Dieser Laden ist vor allem MIR schon vor vier jahren aufgefallen. Allerdings immer nur nachts. Gern hätte ich auch mal tagsüber einen Blick hinein geworfen, aber — keine Zeit!
Seltsame Anmutung zu dieser Tageszeit und in diesem Licht…
Whiskey Landing… was für ein Prunkbau in diesem Dorf… natürlich mit Blick auf’s Meer…
wie gesagt- ich mag es schräg…
Wirklich ein toller Bau… doch leider nicht unsere Preisklasse… 😦