Steampunk at its Best

Aufmerksam wurde ich auf dieses Objektiv beim Stilpiraten Steffen Böttcher. Lang ist’s her, als er noch für Innovationen sorgte. Eigentlich viel zu teuer für ein zweilinsiges Objektiv aus Messing, doch ich hatte mich sofort in das Design verliebt und mir eines bestellt. Brauchen tut man das Ding nicht. Aber allein die Haptik zur Scharfstellung ist ein Gedicht. Mit einer Rändelschraube wird das Objektiv innen versteckt nach vorn und hinten gefahren. Das Objektiv ist ein 2.2/85mm. Die Blendenvorauswahl wird durch das Waterhouse Steckblendensystem geregelt. Nun, was soll ich sagen: Sie fallen des öfteren mal aus dem Schlitz heraus, so dass ich mich genötigt sah, bei uns im Werkzeugbau einen Umbau derer vorzunehmen. Sie wurden neu vermessen, um zwei zehntel Millimeter stärker geschliffen und per Drahterodierverfahren neu ausgeschnitten. Auf diesem Wege entstanden auch neue Formen: Zu den klassischen erhältlichen Lochblenden wurden noch eine Karo, Pik, Herz und Kreuzblende angefertigt.

Bleibt nur zu sagen: vor Blende vier ist das Ding eigentlich unbrauchbar… aber es macht trotzdem einen Spaß und eine Freude, mit analoger Technik herum zu spielen…Das fand auch meine damalige Kollegin Silvia und schoss dieses Bild von mir… mit Blende 4.

Für das erste mal in ihrem Leben mit so einer wilden Kombination, schon ganz vernünftig finde ich… 🙂

Frau Klara

Das Frau Klara war eine Szene Kneipe in Eckernförde.

https://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/auf-den-spuren-von-frau-clara-id15321686.html

Leider (!) habe ich von diesem Gebäude nie ein Foto gemacht, weil es mir einfach zu uninteressant war. Nun, in dieser Kneipe hat Sanyanya ihre Semesterferien als Zapfkraft und Mixmieze verbracht. Und so kam es zu folgendem Shooting.

„Schnucky, was hältst du davon mal ein Kneipenshooting zu machen. Ich arbeite doch im Klara und am Sonntag Vormittag ist dort doch nichts los. Ich habe auch schon mit dem Pächter gesprochen, wäre kein Problem.“

Was hätte ich sagen sollen? Nein, ich hab kein Bock auf Kneipe? Ist viel zu dunkel da, oder auch Boah, du kommst aber auf Scheißideen?

Nein, nichts dergleichen. Sie hatte kaum das letzte Wort ausgesprochen, hatte ich schon die ersten Bilder im Kopf. Aufgrund der katastrophalen Lichtverhältnisse würde ich ohne Blitzanlage gar nicht auskommen. Ich überschlug die ganze Angelegenheit schnell im Kopf und entgegnete:

„Geil, machen wir!“

Am besagten Tag parkte ich mit meinem Passat gegenüber und lud das ganze Geraffel aus dem Wagen. Jetzt kamen mir auch schon die ersten Zweifel, ob das Unterfangen überhaupt gelingen würde. Es war eng, unglaublich eng. Der Schirmreflektor würde noch passen, aber die große Softbox? Ohje… Doch ich fand einen Weg, das ganze Problem zu lösen und begann die elektrischen Leitungen möglichst stolperfrei zu verlegen. Mir wurde sehr schnell ziemlich warm bis ich zum ersten Schuss kam:

Hm… Das nächste Problem: All die Gläser in den Glasregalen verursachten eine Spiegelung, die mir zu schaffen machte, doch auch hier fand ich eine Lösung.

Und nach diesem Bild war alles duster. Die Sicherungen des altehrwürdigen Gebäudes waren wohl für diese Leistungen nicht ausgelegt. So legte ich ein Anschlusskabel in einen weiter entfernten Raum, um die Belastung so gering wie möglich zu halten. Und das funktionierte auch sehr gut. Puh, Glück gehabt.

Sanyanya gefiel mir sehr gut in dieser Rolle. Und sie sich sicher auch, sonst wären da wohl keine so guten Bilder heraus gekommen. Ich werde den Gedanken auch nicht los, dass sie von Anfang an eine Story geplant hatte, denn ein wenig später eröffnete sie mir, dass auch ihr Freund nachher noch vorbei kommen wollte. Mir war es recht.

„Soll ich mal ordentlich rocken?“ fragte Sanyanya und kniete sich auf den Tresen um anschließend wild mit den Haaren zu wedeln… 🙂

Es war ein schönes Shooting, welches ich noch in langer Erinnerung behielt. Uns gingen die Ideen aber auch nicht aus. Und als eben Sanyanyas Freund hinzu kam, wurde es noch spannender. Jetzt erzählte sie mit den Bildern sogar eine kleine Geschichte:

Nie wieder bin ich zu so einem schönen Shooting gekommen. Und ich danke Sanyanya wirklich sehr dafür, dass ich das erleben durfte. Die EOS 20D kam hier ganz klar an ihre Grenzen. Besonders bei den Bildern mit dem vorhandenen Licht, also ohne Blitzanlage.(Die letzten drei) Bei ISO 800 war echt Schluss. Also lieber ISO 400 und gaaaaanz ruhig halten… 😉

Ein Hinweis noch in eigener Sache: DSGVO konform: Ich mache keine Werbung für diese Marke und erhalte auch keinen blassen Heller dafür…

Außerdem ist es kein Whisky, sondern Cola in der richtigen Farbe angemixt. Wozu hatte ich eine Mixmieze an Bord? 🙂

In der alten Sägemühle

Das ist wirklich ein Bild, welches durch Zufall entstanden ist, mich aber enorm weiter gebracht hat. Es ist entstanden in einer alten Sägemühle in Kappeln im Zuge des Kriegelstein/Fieguth Workshops. Dieses war unsere erste Station. Zunächst wusste ich wirklich nicht, was und wie ich hier fotografieren sollte. Wir hatten unsere vier Modelle und nu?

Ich mühte mich leidlich mit meinem Modell Steffi ab, bekam aber nichts so hin, dass ich sagen würde: Jo, that’s it! Sie stand da mit dem Po zu mir auf diesem Fördergestell und ich kriegte nichts hin. Ich konzentrierte mich viel zu sehr auf ihre Figur und wie ich die am besten darstellen könnte.

Manfred Kriegelstein schien bemerkt zu haben, dass ich mich abmühte, aber mit den Ergebnissen nicht zufrieden war.

„Schau mal! Wenn Du wirklich sehen lernen willst, dann beziehe auch die Umgebung mit in deinen Blick mit ein. Es gibt hier so viele Bilder, dass ich gar nicht wüsste, welches ich zuerst nehmen sollte.“

Ich schaute ihn fragend an, dann zeichnete er mit seinem Zeigefinger genau dieses Bild vor meinen Augen und ich war baff, als ich es auf dem Kamera Display sah.

Eine Initialzündung. 🙂

Stay tuned

Benjamin

Etwas, womit ich mich viel zu selten befasse, ist die Reportage oder Streetfotografie. Damals war es noch nicht ganz so heftig wie heute mit der DSGVO. Einerseits ist es ja völlig in Ordnung, der heutige Umgang mit der Privatsphäre. Andererseits schränkt es die Möglichkeiten enorm ein. Ich erinnere mich an ein Bild aus dem Jahre 1966. Mein kleiner Bruder und ich drückten uns mal wieder die Nasen am Schaufenster von Spielzeug Carstensen platt. Was gab es da alles zu sehen, so kurz vor Weihnachten. Und wir träumten ein wenig davon, was wohl der Weihnachtsmann bringen würde.

Am nächsten Morgen sahen wir uns in der Eckernförder Zeitung wieder, groß mit dem Titel:

Das Staunen vor der Spielzeugherrlichkeit.

Ja, aber was war damals anders als heute? WIR waren richtig stolz auf dieses Bild. Es war etwas völlig geiles in der Zeitung zu sein. WAS hat sich bis heute daran geändert?

Später hatte ich selbst einige Bilder, die ich selbst geschossen hatte in verschiedenen Printmedien. Bis in die 00er Jahre waren „meine“ Mädchen stolz auf die jeweiligen Abdrücke in verschiedenen Zeitschriften. Die wurden gleich gekauft und noch stolzer den Freundinnen präsentiert. WAS hat sich bis heute geändert? Ist das denn heute nicht mehr so?

Weit gefehlt! Wenn ich mir dieses Gegacker bei Gntm anschaue, wenn Fotostrecken für was weiß ich für Zeitschriften ausgelobt werden, sind die immer noch hell auf begeistert.

WAS ist anders?

Wenn ich die ganzen Fotos, die bisher bei dieser neuen Staffel betrachte, kommen mir Zweifel auf, ob so etwas noch „schön“ zu nennen ist. Das was der Kristian Schuller da abliefert ist unter meiner Würde. Auch bei Rankin werde ich immer unsicherer…

Egal, zurück zum Bild oben.

Ich befinde mich in einer U-Bahn von München. Anwesend sind meine Frau, und unsere Freunde mit Kind, eben Benjamin. Der hatte an diesem Tag wohl keine Lust mit dem Altvolk mit zu rennen. Doch was nützte es. Seine Laune wurde immer mieser und irgendwann begann er lautstark kund zu tun, was ihm nicht passte.

Jetzt begann es für mich interessant zu werden. In München habe ich zu jedem Zeitpunkt die Kamera dabei, man weiß nie wer einem da über den Weg rennt. Nun, in diesem Fall beobachtete ich Benjamin noch eine Minute ungefähr, da kam es aus ihm heraus…

Schätze mal, perfekter Moment. 🙂

1. Weihnachtsfeiertag

Früher Nachmittag. Ich schlage der besten Frau von allen einen Spaziergang am Strand vor. Erstens wegen der Muffigkeit in der Bude nach Weihnachten, was nicht am Geruch liegt sondern an der Situation selbst, und zweitens um mal wieder ertwas Bewegung in die Knochen zu bekommen. Ich entscheide mich, mehr widerwillig meine Kamera und die Squeezerlens mitzunehmen. Allein wegen der Kälte schon ein blöder Gedanke. Weil, dem Gummibalg, obwohl er wirklich fest von Frank verklebt worden ist (!) traue ich immer noch nicht zu 100%, dass er nicht durch die Schwere des Objektivs nach unten befördert wird… 🙂 Nun denn. Das Ding wird also sicherheitshalber immer noch mit festgehalten. Und kommt mir jetzt nicht mit dem Argument, es gibt ja auch Handschuhe… Grmmmbl…

In Damp angekommen, müssen wir vom Mitarbeiterparkplatz noch ein wenig laufen um bis zum Strand zu kommen. Fischleger ist unser Ziel, der Weg dorthin nur zum Knipsen. Immer noch widerwillig versuche ich die Schärfe mit dem Ding auf einen Punkt zu bekommen. Nachdem mir bei der Bestellung der neuen Brille mitgeteilt wurde, dass meine Sehkraft auf dem rechten Auge nachgelassen hat, verstehe ich auch meine Schwierigkeit damit. Ich versuche also mit aller Macht das Mögliche… Die Bilder sind in Farbe entstanden, doch ich entscheide mich bei der Präsentation fur Schwarzweiß.

In dieser Form geben sie m.E. genau die Stimmung wieder, wie ich es erlebt habe. Kalt, einsam und irgendwie bedrückend. Obwohl eigentlich viele Menschen unterwegs waren. Man ging sich spürbar aus dem Weg. Interessant. In einigen Fällen gefällt mir das sogar. Man sollte es beibehalten. Zum Beispiel an der Kasse im Supermarkt… Das empfinde ich als sehr sehr angenehm… Social Distancing… Das sagt eigentlich alles.

Ein paar Meter weiter erreichten wir die Buhnen. Durch den schmalen Lichtgrad der gerade noch diese Bauwerke erreichte, spielte ein schmaler Lichtsaum auf deren Oberfläche für mich die größte Rolle. Doch wie es dann so kommt – Dirty T-Shirt lässt nicht auf sich warten und macht mein ganzes Bild zunichte. D.h. Müssen da nicht ein paar Spacken wieder ins Bild laufen und somit mein Vorhaben verhindern? Da unten stand ein Brandungsangler, der passte so wunderbar ins Bild…und dann das… ich glaube, solche Situationen hat wohl jeder von uns schon einmal zähneknirschend in Kauf genommen. Ich entscheide mich, es auf dem Rückweg noch einmal zu versuchen. Doch dann kam natürlich etwas völlig Anderes dabei heraus:

Wir machten uns nach 2 Std. wieder auf den Rückweg. Das Einzige was mir bald abfielen waren wirklich die Hände, und so freuten wir uns Beide schon auf eine Tasse Heißen Kakao… Echten Kakao mit Chilly…

Am Himmel zeigten sich jetzt immer wieder Flugformationen von Kormoranen, die ihr Nachtquartier aufsuchten. Die beste Frau von Allen versuchte es mit dem Smartphone, denn es gab tatsächlich immer wieder einmal interessante Formationen.

Sie beschwerte sich immer wieder darüber, dass der Auslöser nicht so recht funktionierte… Vielleicht war ihm zu kalt, oder es lag daran, dass sie ihr Handy in einer von diesen Umklapp – Schutzhüllen verwendete. Da ich ihr altes Teil ebenso in dieser Kombination erhielt, habe ich das Fotografieren damit gar nicht erst versucht. Das ist praktisch UNMÖGLICH so ein scharfes Bild hinzubekommen.

So sieht es dann mit einer richtigen Kamera aus – und Squeezerlens – natürlich!

So sah das dann in Farbe aus. Selten so weich… aber schön…

Und jetzt noch eines zum Schluss…

Und dann war da noch…

Ein- und Ausfahrt des Jachthafens in Damp… Nach sehr sehr langer gefühlter Zeit endlich mal wieder etwas Fotografisches von mir. Glücklich bin ich immer noch nicht… Mir fehlt dazu etwas völlig Anderes…

Die Zwei…

… haben mein Leben ganz schön durcheinander gewirbelt…:-)

Es war etwas völlig Neues… Ein Mädchen zum Portraitieren ist ja etwas völlig Normales – naja- heute auch schon nicht mehr. Dann noch unbekleidet grenzt an ein kleiners Wunder. Aber dann auch noch zwei… das war ein Sechser im Lotto… damals.

Ich betrachtete es damalsals ein wertvolles Geschenk, was diese Beiden mir da machten. Es hatte etwas mit Genießen zu tun – auf beiden Seiten. Und das mache ich auchheute noch – genießen… denn – so selbstverständlich wie damals ist diese Art der Fotografie nun wirklich nicht mehr. Oder liegt es an der Struktur der Landschaften? Sind die Mädels auf dem lande einfach nicht mehr bereit dazu – oder ist man in der Stadt doch freizügiger und ich krieg das gar nicht mehr mit? :-))))

Wir sind ja hier schon mitten drin im Geschehen. Der Start wirkte ein wenig gehemmt, wie es immer so war. Doch das verflog sehr rasch. Und sie gaben sich dem hin, was ihnen in den Sinn kam. Da spielte ich noch nicht den Regisseur. Das kam erst viel später.

So sah das ganz zu Anfang aus… Goldmarie und Pechmarie… wobei die Pechmarie mit einer unglaublichen Beinlänge aufwartete… da blieb mir fast die Spucke weg. .-) Aber wie man sieht, langsam… immer langsam zum Ziel… Das erhöht die Spannung noch zusätzlich. Ich hatte und habe es niemals eilig in der Beziehung…

Und noch ein schüchternes Bild aus dem „Vorspiel“… Aber warum nicht, wir sind alle mal klein angefangen.

Eines meiner Lieblingsbilder. Es gab selten etwas Besseres… Ist man dafür geboren oder ist das auch ein gewisser Lernprozess? Nicht alle Mädchen wussten so schnell, wie sie sich positioniern sollten. Mit dem Ausdruck haperte es noch… und damit habe ich auch heute noch (wieder) arge Probleme. Und das fällt mir auch bei vielen anderen Fotografen auf. Überirdische Wesen, phantastisch ausgeleuchtet, von jedem makel befreit, perfekt… dabei so leb- und lieblos fotografiert, dass einem schlecht wird. Fließbandarbeit fast… so mutet es an.

Erwartungshaltung…
So besser? 🙂
Detailstudie…
Kurz vor Finale… Der Ausdrck von Pechmarie gefiel mir immer noch nicht…
Das war zwar auch noch nicht der wahre jakob, aber ich war zufrieden damit. Die gespreizten Finger von Goldmarie zeigen es dann auch an: War’s das jetzt? Und Pechmarie gibt mir fragend zu verstehen, dass auch sie jetzt das Finale erreicht hat. Wir hätten noch weiter üben können…
… doch wir waren schon seit Stunden… also ab 8.30 Uhr am Knipsen. Diese Bilder entstanden gegen 23.30 Uhr. Und die Mädels hatten nach diesem Marathon noch Bock in die Disco… Ich ließ sie ziehen. Goldmarie hatte ja den Schlüssel zu unserem Haus. Dann brauchte ich mir jedenfalls keine Sorgen um die Beiden zu machen.

Diese Konstellation gab es dann noch einmal. Allerdings nie wieder so schön harmonierend. Alles hat seineZeit!

Bis dahin…. stay tuned…

Jenny

Manchmal gibt es Begegnungen mit Menschen, die man sich schon lange einmal gewünscht hätte. Das Shooting mit Jenny war so eine. Damals brachte man seine beste Freundin als Anstandswauwau mit, natürlich getarnt als „Visagistin“. So war es auch bei Jenny und Kim.

Das Shooting lief ein wenig schleppend an. Sie kannte mich aus der <MK und hatte mich praktisch überfallen. Ein Anruf und kurz darauf standen die Beiden auch schon vor mir. Normalerweise höre ich mir erst einmal an, wie die Mädels so ticken, doch hier sollte es wohl ein wenig schneller über die Bühne gehen. Nun denn: frisch ans Werk. Während Kim also Jenny frisierte und schminkte, brachte ich mein Licht in Stellung.

Zunächst wurden einige „Fashion Pics“ geschossen, doch so richtig befriedigte mich das nicht, Jenny erschien mir nicht die Person zu sein, die dafür geeignet wäre. Doch will ich hier nicht die ganze Prozedur des Versuchs eine Steigerung zu erzwingen erzählen; sie steigerte sich immer mehr hinein in falsche Wimpern die vielleicht zu einem Karneval Shooting gepasst hätten, aber nicht zu ihr.

Erst als dieser Anfall vorüber war und sie in völlig normale Kleidung schlüpfte, sah ich das Mädchen, welches ich sehen wollte. Und hier ist das Ergebnis:

Sehr melancholisch manche Bilder, aber ich mag das… 🙂

Planten un Bloomen Hamburg

Chapter One

Irgendwann bekamen wir das in den Kopf Bilder in Hamburg zu schießen. Planten un Bloomen sollte die Location sein. Katrin wohnte in Hamburg und so ließ ich mich darauf ein, sehr früh morgens knapp 120km entfernt anzureisen. Ich checkte noch kurz vorher meine Ausrüstung, wollte nichts dem Zufall überlassen. Zwei Kameras oder nicht? Man wusste ja nie. So entschied ich nach einigem Hin und Her zu meiner 20D noch die 10D mit einzupacken. Und ab ging es… Mit leichtem Kopf, mich auf das Shooting freuend, ohne Aufheller (!) damals dachte ich an so was überhaupt nicht, segelte ich über die A7 Richtung Hamburg.

“ Kaffee?“, kam die Frage als ich mich in der Küche auf einen Stuhl gesetzt hatte.
„Da sag ich nicht Nein!“, und so kamen wir wie immer in ein längeres Gespräch.

„Ich glaube, so langsam wird’s Zeit“, sagte ich nach einem Blick auf die Küchenuhr.
Um spätestens 7.00 Uhr wollte ich am Ort des Geschehens sein. Nun war es schon fast 8.00 Uhr. 🙂 Aber Katrin lächelte nur. Ihre Leichtigkeit gemischt mit einer Portion von Sorglosigkeit machte es auch jetzt wieder einfach, dieses Problem zu überstehen.

Wir entschieden uns für den Japanischen Garten. Doch bis dahin ist es vom Eingang noch ein Stück Weg.

Und so knipste ich auch auf diesem Weg schon einmal ein paar Bilder zum Warm werden.

Soweit zum ersten Teil. Wir hatten natürlich etwas ganz anderes vor…

Stay tuned…