Wolkenbilder…

Nach der Wetterkarte von Mikrosoft sollten wir Gewitter und Regen erwarten. Und ein Blick aus meinem Bürofenster überzeugte mich sofort. 🙂

Da braute sich etwas zusammen…

Es war eine richtiges Wolkenspiel, alle Sekunden änderte sich das Bild…

Und dann war plötzlich Schluss und der Himmel entlud seine Wassermassen… 🙂

By the way… Diese Wettervorhersage von Mikrosoft ist wirklich sensationell genau… 🙂

Helios-44M – 2/58mm die II

34 Jahre wohne ich nun schon hier

…ein 850 Seelen Dorf, und ich kenne noch lange nicht alles. Heute zum Beispiel habe ich mich für meine tägliche 10.000 Schritte and more Tour etwas anderes ausgedacht. Nachdem ich nun schon gefühlte hundert mal im selben Kreis gelaufen bin, zog es mich diesmal in eine andere Richtung. Ilewitt hieß der Ort. Kein Rundwanderweg 😦 Ilewitt gibt es in Neu und in Alt. Es sind zwei große Bauernstellen, die ich so noch nie besucht habe. Doch nicht die Bauernstellen, die sich mit anderen zu einer Windparkgemeinschaft gefunden haben, waren mein Ziel. Ich hatte es auf das Ilewitter Moor abgesehen.

Bis jetzt stehen dort 5 Windmühlen, und wenn ich den Betreibern Glauben schenken soll, sollen auf der Halbinsel Schwansen noch bis zu 140 (!) dazu kommen. Natürlich laufen die Naturschützer jetzt schon Amok. Geschredderte Vögel sehen halt nicht gut aus… Und ich möchte auch nicht von diesen Dingern umzingelt sein. Mal abgesehen davon: Die Verkaufspreise vieler Eigenheime werden dann auch ziemlich in den Keller gehen, wenn es einmal zu solchen Aktionen kommen kommen sollte. Nun, noch stören mich diese 5 nicht so sehr. Sie sind weit genug von meiner Behausung entfernt, obwohl sie natürlich das Gesamtbild erheblich stören. Wenn es denn so wäre, dass wir auch etwas von dem Strom in unserem Dorf erhalten würden – wie es mal geplant war, könnte ich über vieles hinweg sehen, doch der Strom fließt ganz woanders hin…

Die sind schon ziemlich groß, die Dinger, warum hätte es nicht eine Nummer niedriger sein können? Wenn man direkt darunter steht vernimmt man schon einen schlagenden, surrenden Ton, der auf die Dauer bestimmt nicht gesundheitsfördernd ist.

Doch kommen wir zur nächsten Plage.

Beschaulich liegt das Dorf Loose inmitten umgeben von Natur. Getrennt durch die Bundesstraße 203. 12 km nach Damp und 10 km nach Eckernförde.Ideal eigentlich. Das hohe Gebäude rechts im Bild war mal unsere alte Meierei. Ich kannte sie noch als Schandfleck im Dorf, bis sich der Bäckermeister Kolodzey, der sich für mehrere mutige Projekte im Dorf verantwortlich zeigt, ein Herz fasste und daraus einen Wohnsilo machte. Keiner hatte so recht daran geglaubt, dass das Ding wirklich etwas werden würde. Doch es wurde etwas. Die Wohnungen sind vermietet und sich selbst gönnte der Meister gleich eine Penthouse-Wohnung ganz oben über Loose. Es gab sogar eine Besichtigung der Räumlichkeiten und ich fand den Rundumblick über die Schwansener Gegend damals richtig aufregend. Doch ich will auf etwas Anderes hinaus. Das Bild oben trügt etwas. Denn keine 20cm weiter im Kameraschwenk nach links sieht es so aus:

Auch diese Burschen haben nicht unbedingt den Ruf, gesund zu sein… Wir wollen schnelles Internet, überall Netz im Smartphone, also müssen mir auch dazu stehen, dass wir uns von Elektrosmog berieseln lassen. Fortschritt kostet immer etwas…manchmal auch mehr…

Weiter geht meine Reis nach Ilewitt. Es sollte hier ein Moor geben, doch wo? Kurz vor Erreichen des Hofes Alt Ilewitt zweigt ein Feldweg nach links ab. Na, dann nehmen wir doch den. 🙂 Nach ungefähr 1,5km stehe ich tatsächlich vor einer großen Fläche, die man als Moor bezeichnen kann.

… rechts davon steht etwas, was meiner Nase und meinen Augen überhaupt nicht entgehen kann:

Was für eine Pracht! 🙂 Links davon scheint jemand sich nichts dabei gedacht zu haben, eine Entsorgungsmöglichkeit für Gartenabfälle entdeckt zu haben…

Ohne Worte…

Bevor ich ins Moor eintrete versuche ich mich etwas außen herum zu orientieren. Es gibt eine eingefahrene Traktorspur, die ich dazu nutze und komme alsbald zu zwei Hochsitzen.

Hier konnte ich gleich einmal die Beschaffenheit bei Gegenlicht für dieses Objektiv nutzen, und siehe da, es tat genau das, was ich erwartet habe. 🙂

Von hier aus drang ich dann durchs Unterholz ins Moor ein. Alles war natürlich noch vom Morgentau ziemlich nass, aber es herrschte eine drückende Schwüle. Und was erlebt man ganz besonders in dieser Umgebung? MÜCKEN, SCHNAKEN, all so’n Zeug wuselten wie verrückt um mich herum. Was hat der erfahrene Waldläufer also vergessen?

MÜCKENSCHLEIER!…. Das nächste mal also nicht ohne!!!! Und so flüchtete ich für’s Erste von diesen Blutsaugern. Natürlich nicht ohne zu versprechen: „Ich komme wieder!“ 🙂

Am Ende sind es dann auch 11.309 Schritte geworden. Ein gutes Ergebnis, finde ich… mal so eben 8km abgerissen… und es sollen noch mehr werden, meine Kondition ist so etwas von im Keller…

Stay tuned…

Helios-44M – 2/58mm

Zu Anfang die Enttäuschung – aber dann… 🙂

Heute Mittag – ja ich weiß, zwischen 11 und 3 hat der Knipser frei – wollte ich mal wieder nach längerer Zeit mein Helios 44M ausführen. Diese Version habe ich in der letzten Zeit sträflich vernachlässigt. Eigentlich war ich frohen Mutes – doch die Ernüchterung trat urplötzlich nach dem ersten Bild wieder ein: Mein Gott, wie unscharf ist das denn??? Kopfschüttelnd blickte ich auf mein Kamera-Display. War das jetzt ein Ausreißer? Waren meine Augen schon wieder schlechter geworden? Sollte ich auf ein System mit Fokopeaking umsatteln? War ich über Nacht zu einem manuellen Versager geworden? Schlagartig gingen mir da die wildesten Gedanken durch den Kopf.

Gut, dachte ich mir, mach mal einfach weiter. Wird schon werden, dachte ich mir und ging weiter meines Weges, um die täglichen 10.000 Schritte (um und bei) abzulatschen. Im Wald fiel mir auf:

… und Rumms ist alles grün!

Fundstück der Woche.

Ich probierte alles mögliche, um diese Unschärfe aus den Bildern zu bekommen, auch die Verstellung des Okulars auf +2 Dioptrien brachte nichts nennenswertes zu Tage. Ich wollte trotzdem weiter knipsen und gab mich mürrisch mit der Unschärfe ab. An einer Stelle fand ich eine Gruppe blühenden Waldmeisters… Nichts spektakuläres – doch wie das Ganze dann nach der Bearbeitung mit Affinity aussah – hat es mich schon umgehauen, wie alle anderen Bilder auch. Ob das Kunst ist oder nicht, spielt in erster Instanz überhaupt keine Rolle… es war anders – und deshalb gefiel es mir. Hier die Bilder ohne Worte.

Ich hasse das…
Grün, Gelb und Blau,die vorherrschenden Farben im Mai von Schleswig-Holstein
Auch meine Lieblingsallee erstrahlt in neuem Grün
Dieses Bild mit Blende 8 geknipst zeigte mir überdeutlich, wie es um den Sensor meiner Canon stand: Bös dreckig… Das war schon fast so anstrengend wie bei analogen Bildern die Staubflecken und Fussel weg stempeln… da muss ich wohl mal ran…
Vor ein paar Monaten war hier alles vereist und ich brüllte die Bäume an: Richchchchcht Euch… und jetzt?
Auch aus dieser Perspektive eine Wucht.
Was war denn jetzt los? Invasion? Corona fällt aus? Grenzen offen? Was für ein Verkehr am Himmel… Erschreckend…
Ich war fast schon mit den Nerven fertig, dann machte ich noch ein Testbild,diesmal mit offener Blende. Kein Sigma ART Bild, doch mir reichte es vollkommen… 🙂 Weiter machen.

Die Luft war jetzt schon seit einiger Zeit mit dem Duft des Weißdorns angereichert, es war einfach nur herrlich. Warm, fast schon zu warm, ein laues Lüftchen und dann dieser Duft…

Da isser, der Übeltäter. An den Straßen war er schon verblüht, doch hier auf den Feldern war diese Pracht noch so was von üppig…
Einmal die Schattenseite… Ich finde dieses Bild, trotz oder gar wegen der fehlenden Schärfe, so was von genial…
Und noch mal von der Sonnenseite – nicht weniger schön… Hier kann man sehr schön erkennen, dass das
Arbeiten mit den Farbtemperaturen, im Schatten etwas bläulicher als in der Sonne, doch seine Berechtigung hat.
Zum Schluss das Getreide, welches mich schon seit Jahren begeistert, nicht nur weil es eben auch im Bier zum Tragen kommt: die Gerste…

Es ist schon manchmal etwas merkwürdig. Aufgrund der Blendung von der Sonne, kann man nicht immer sehr gut erkennen, was da auf dem Display so leuchtet. Ich denke, ich werde mir auch einen größeren Monitor auf die Kamera flanschen, damit dieses Briefmarken gucken ein Ende hat. Weiterhin werde ich mich mit dem Helios-44 intensiver beschäftigen, kann ja sein, dass dieses Modell eben nicht so glücklich gewählt ist, oder auch ein Montagsmodell ist. Auf jeden Fall gibt es mir steile Vorlagen für gute Bilder in der Postbearbeitung… 🙂 Stay tuned.

Samsung Galaxy A 51

„Nein, ich knipse nicht mit einem Smartphone!“

„Nein! Niemals!“

Und nun hab ich es doch getan… Zufall. Wir waren auf Besuch in einem Altenheim in Bredstedt. Danach haben wir uns die Zeit genommen, mal wieder an die Küste zu fahren. War ja nicht weit. Und zwar befanden wir uns nach gut 25 Minuten im

Vogelschutzgebiet „Hauke-Haien-Koog“

Katastrophale Ereignisse

Deichbrüche im Hinterland

Auf dem Weg in die Nordsee fließen die Soholmer Au und Lecker Au im Bongsieler Kanal zusammen. Insgesamt entwässern sie 72.000 ha Land. Wegen Packeislage vor den Schleusentoren blieben 1947 die Schleusen mehrere Tage geschlossen. Das Süßwasser konnte nicht mehr abfließen, die flussbegleitenden Deiche brachen und große landeinwärts liegende Flächen wurden überschwemmt. Im Jahr 1954 brachen die Flussdeiche erneut: Es musste etwas geschehen!

Der Hauke-Haien-Koog – Deichbau mit neuer Zielsetzung

Die Eindeichung des Hauke-Haien-Koogs 1959 erfolgte unter einer neuen Zielsetzung. Der bau des Deiches diente nicht nur der reinen Landgewinnung, vor allem sollten die Überschwemmungen durch die Flüsse verhindert werden. Bislang wurden immer bereits vorhandene Marschflächen eingedeicht, um neues Land zu gewinnen. Der Deich des Hauke-Haien-Koogs wurde aber nicht an der Grenze des deichreifen Vorlandes angelegt, sondern in einem großen Bogen durch das Wattenmeer gebaut. Im östlichen teil war auf 500ha ehemaligen Vorland eine landwirtschaftliche Nutzung möglich. Auf 700 ha Wattenmeerboden entstanden zwei große Speicherbecken. Sie können jetzt die Wassermassen des Bongsieler Kanals aufnehmen und Überflutungen im Binnenland verhindern, wenn die Schleusen des Sperrwerks Schlüttsiel bei Sturmfluten geschlossen bleiben. Das Wasser wird später aus den Becken wieder abgelassen.

Da ich nur mein Smartphone mit hatte, und weil ja bekanntlich die beste Kamera immer die ist, die man dabei hat, versuchte ich mich mal damit. Spaß machte es nicht, alles viel zu flach, zu fisselig und fürs „handbegreifliche“ Fotografieren wie ich es gelernt habe, völlig ungeeignet.

Ich entschied mich für die volle Breitseite… macht schon was her, so ein Panoramaformat.

Das passiert, wenn man den digitalen Zoom verwendet… Fingerspreitzzoom… Würg….

Immer was los – ein Eldorado für Zugvögel

Die Speicherbecken mit den großen Schilfflächen und den Flachwasserbereichen haben sich zu einem wertvollen Brut- und Nahrungsbiotop für Vögel entwickelt. Im Herbst und Frühjahr beeindrucken die vielen Zugvögel, allen voran Gänse und Enten. Sie rasten hier und fressen sich wichtige Nahrungsreserven für den Weiterflug an. Auch im Sommer wird es voll auf den Gewässern. Ab Mitte Juni versammeln sich große Scharen von Graugänsen zur Mauser ihrer Schwungfedern. In dieser zeit sind sie für ca. vier Wochen flugunfähig und benötigen den Schutz der großen Wasserflächen. Selbst im Winter wird es nicht leer. Ein paar Wintergäste aus Skandinavien finden immer noch genügend Nahrung. Zwerg- und Singschwäne übernachten auf den Wasserflächen, am Deich fliegen Schneeammern und Ohrenlerchen umher.

Text: Schautafel

Seltsam, was da alles angeschwemmt wird… da lagen enorm viele von den Dingern rum… Grübel…

Weil heute Mittwoch ist…

… habe ich noch einen. 🙂

Affinity hat mich nun völlig angefixt, und so bin ich mal wieder raus, ein wenig knipsen. Ich bewege mich ja in einem ziemlich kleinen Kreis, Corona bedingt. Ich habe einfach nicht die geringste Lust mich mit diesem Vieh beschäftigen zu müssen. Und so gehe ich alles und allem nach Möglichkeit weiträumig aus dem Weg. Bis es denn endlich vorbei ist mit dieser Rumeierei… Da kriegt man ja schon vom Hinschauen Beklemmungen. Also:

Kamera geschnappt, natürlich mit dem Helios 44 und den Weg abgelaufen, den ich vor kurzem schon gegangen bin. Nur sah das heute völlig anders aus. Der Start ist immer durch den Wald, den ihr schon kennt. Und so sah das dann aus:

Dies ist nun mal ein anderer Weg. Aber es geht ja um das Bild. Blende 8 und ganz nah ran. Dann kommt da das heraus. Bei Blende 2 sah das völlig anders aus.

Interessant ist, was das Helios daraus macht… 🙂

Wenn man mal nicht den eingetretenen Weg nutzt, kommt man zu völlig neuen Eindrücken. Ich kenne diesen Mischwald – nun ja, es sind mehr Buchen als andere Bäume vorhanden, nun schon seit 40 Jahren. Er wird immer lichter.

Interessant ist an dieser Stelle zu erwähnen, was Affinity in der RAW Bearbeitung macht. Oder besser, davor. Wenn das RAW geladen wird, hat es eigentlich schon diese Anmutung. Ich war überrascht, wie unglaublich genau die Farben schon am Original waren. Aufgenommen werden meine Bilder zu 99% im automatischen Weißabgleich, aus bestimmten Gründen: Einer davon ist der, ich kann es mir so bauen, wie ich es haben will… Doch in diesem Fall eher originalgetreu und auch dem Licht entsprechend. Wie schwierig das ist, besonders wenn die Bäume ihre Laubkronen tragen, weiß jeder, der schon mal im Wald fotografiert hat. Bei Portraits schlägt die Hautfarbe oft ins Grünliche…

Ein gefallener, alter Riese. Ich sah ihn heute zum ersten mal. Ist für mich immer ein schlimmer Anblick. Gefühle von Tod und Kälte greifen dann nach einem. Ich hatte meine liebe Not mit der Ablichtung dieses Baumes. Er lag im vollen Gegenlicht und so war der Wurzelballen links im Bild ständig im dunklen Schatten. Ich belichtete auf die Lichter und überließ es Affinity, da noch etwas zu retten. Und wie man sehen kann, es ging. Affinity nimmt dort einen anderen Weg als PS. Und den musste ich erst einmal finden.

Wenn man bedenkt das Ganze ist „nur“ Feuerholz, dann wird mir schlecht… Etliche Festmeter liegen da rum…

Dies wieder meine Lieblingsallee. Noch kann man es nicht erkennen, aber irgendwann wird dies wieder ein zusammenhängendes grünes Dach sein. Vor ein paar Tagen sah es noch so aus:

Es kommen noch ein paar Vergleichsbilder hinzu. Für mich ist das immer eine tolle Darstellung, warum man auch bei schlechtem Wetter los ziehen sollte. Überhaupt entstehen bei eher flachem Licht harmonischere Bilder und leichter belichten lässt es sich auch, als bei vollem Sonnenlicht.

Mein „Solitär“. Schon eindrücklich, wie sich die Abbildung ändert, wenn Farben hinzu kommen nicht wahr? Bei Schnee und Nebel sah das nämlich so aus:

Ich find’s cool, wie man so etwas beeinflussen kann, auch ohne technische Hilfsmittel wie PS…

Heute so, gestern so:

Ich wiederhole mich: So lernt man fotografieren… 🙂

Das ist ein bewusst produziertes Ausschussbild. Völlig unterbelichtet, wollte ich wissen, was Affinity da noch raus holt. Jo, und das ist das Ergebnis. Hart an der Grenze zum Mülleimer. Oder vielleicht sogar schon drin. Mag jeder selbst entscheiden. Für mich ist das Tonne!…

Und wie man da so rum philosophiert, ob was geht, und wenn ja, wie…bemerkt man das Schauspiel nicht, welches einem gerade in dem Moment geboten wird. Doch ich habe sie noch erwischt, die Wolke, die sich da so dekorativ ins Bild gelegt hat. Ob der untere Teil des Bildes jetzt dazu passt, ist mir völlig Latz. Im Großen und Ganzen ist es ein Bild meiner Heimat und hat somit sehr wohl eine Daseinsberechtigung.

Und zum Schluss darf natürlich auch das Bild meiner Kamera nicht fehlen. Wie immer grob eingestellt, senkrecht kurz über den Boden gehalten und ausgelöst. Das ist das Ergebnis – ungeschönt. Irgendwie kann sie das ganz gut – aber besser mit AF… 🙂

Zum Schluss sei noch gesagt, ich habe mit der RAW Entwicklung der Bilder meine reine Freude gehabt. Mit der sehr schlüssigen Abfolge in AFFINITY und dem jetzt hyperschnellen PC wollte ich kaum aufhören. 🙂

Und noch etwas ist mir klar geworden: Die freiwillige Reduktion auf nur eine Brennweite, und das schon seit langer Zeit, macht mir nicht nur Spaß, sondern beweist mir jedes Mal auf’s Neue: Das reicht! Das reicht um „schöne“ Bilder zu machen. Und was das Tollste ist: Ich freue mich schon auf die nächsten. Tihihihi… 🙂

Wer braucht schon SIGMA ART… Ich nicht!

AFFINITY PHOTO

🙂 PHOTOSHOP ist bei mir seit gestern Geschichte. Ich bin jetzt auf einen leistungsstärkeren PC gewechselt und da ich mein geliebtes PS nicht mitnehmen konnte, bin ich gleich am Ende des vorigen Jahres schon zu AFFINITY PHOTO gewechselt. Erst einmal kostete das Ganze einen Bruchteil dessen, was man im Leben für PS bezahlt, ich habe nur 50% des Anschaffungspreises wegen Corona bezahlt, (!!) und es gibt einige Gimmicks, die hat sicherlich noch nicht einmal PS. Aber um das heraus zu finden, werde ich wohl weitere 30 Jahre brauchen. Oder eine Ewigkeit. Es fiel mir zu Anfang wirklich nicht leicht, immer wieder wechselte ich zu PS, weil ich den einzelnen Schritten oftmals im Buch nicht folgen konnte. (Ich habe nicht das Original Arbeitsbuch von Affinity, vielleicht liegt es daran). Mir machte die Bildbearbeitung auch keinen Spaß mehr, weil mein PC so etwas von zäh lief, und ich auch den Arbeitsspeicher nicht aufrüsten konnte. Im Februar habe ich dann den CUT gemacht. Mir einen gebrauchten, aber neu aufgerüsteten PC angeschafft und bin jetzt glücklicher denn je. Es kracht nur so vor Geschwindigkeit… 🙂 SO macht arbeiten Spaß!… Und hier mein erstes Ergebnis: Ein Bild mit Seltenheitswert. Denn wer weiß, wann man irgendwann mal wieder die Ochseninseln in DK besuchen darf. Die RAW Bearbeitung ist nicht so umfangreich wie in PS, doch mir langt sie völlig. Auch fehlen noch die Plug ins von Nik und Co… aber das kommt noch… vielleicht. Im Moment brauche ich nur mein Helios und ein wenig Feenstaub…

Sollte das Bild ein wenig seltsam rüber kommen, ich habe meinen Monitor noch nicht kalibriert! Immer langsam mit den Pferden, nich?

https://www.nordschleswiger.dk/de/nordschleswig-tingleff-suedschleswig/abriss-erst-im-september-plaene-fuer-ochseninsel-benoetigen

Ich mag es einfach! :-)

… und es hat mich nicht im Stich gelassen, diesmal das Helios 44M. 🙂 In richtig groß entfaltet sich die größte Power 🙂 Klick – klick…
… und noch einmal aus einem anderen Blickwinkel… Nicht weniger schlecht 🙂
Samstag – mein grauenvollster Film, Sniff, Kettensägenmassaker… manchmal steckt in mir auch so ein kleiner Idefix. …

Zenith Helios 44-2 2.0/58mm V

Nebelwelt die Dritte… und letzte…

Der „Stahlkoloss“ als solcher… geht auch noch anders…
… nämlich so… immer irgendwie ein K(r)ampf mit der Dynamik… 🙂
Vom vielen Hans guck in die Luft habe ich jetzt einmal den Blick gesenkt. Mir kam ein Irischer Wolfshund entgegen und mir entging nicht, wie groß der war… Und was für Pfoten… eh, da kriegt man ja Angst!… 🙂
Jetzt noch ein paar Meter und die Zivilisation hat mich wieder (Kreisstraße). Von da an gibt es eigentlich nix, was interessant wäre um abgelichtet zu werden, wäre da nicht der Nebel…
Würde ich so im Sommerkleid niemals ablichten…
Die Beiden begegnen mir jeden Tag, heute mal Nebelpferde.
Ehrlich, ich konnte mich der Faszination dieser Gegebenheit kaum entziehen…
Und hüpf, rauf auf den Knick! Das raschelnde Zeuch gleich mit abgelichtet. Nochmal: Wäre diese seltene Wetterlage nicht – ich hätte dem keines Blickes gewürdigt. Mir selbst gab es die Ernüchterung ruhig mal die Augen für unscheinbatre Dinge zu trainieren.
Selbst diese für mich seit über 35 Jahren bekannte Einfahrt stellte sich diesmal völlig anders dar…
Der Waldrand, fast schon mystisch…
…unheimlich fast…
Das Fazit dieser Wanderung:

So wie es mir die Zeit zulässt, werde ich öfter im Nebel spazieren gehen. Ich hätte nie gedacht, wie sich das einem so bekannte Umfeld verändert.

Vielen Dank für das Interesse.

Zenith Helios 44-2 2.0/58mm III

Nebelwelt

Nach einer Inspiration von https://ulrich-berens.de/im-nebelwald/

Gestern! Mal wieder im Netz rum geeiert, um mal zu gucken, was andere so machen… Da fiel mir ein Blog von Ulrich Berens auf. NEBELWALD brannte es sich in meine Augen. und nachdem ich mir die Bilder angesehen hatte, mit einem Blick aus dem Fenster meines Büros – es wallte ein Nebel wie er im Buche stand, war sofort klar. Das wirst du jetzt auch mal anpacken. Nebel war nie so meine Herausforderung, aber mit dem Helios 44-2 war das schon eine ganz andere Hausnummer. 🙂

Ich werde diesen Spaziergang der im Großen und Ganzen der gleiche ist, wie
https://12lensesin7groups.wordpress.com/2021/02/04/zenith-helios-44-2-2-0-58mm/
nur diesmal mit Nebel, viel Nebel in mehreren Durchgängen abliefern. Und das nur in Bildern. Ohne Worte. Wozu auch…

Wie anders doch die Welt aussieht, wenn der Aggregatzustand des Wassers sich verändert. 🙂

Interessant so eine offene Blende mit ein wenig Farbe im Programm. Eigentlich bin ich den Buchen immer wieder dankbar, dass sie jedes jahr für mich diese schöne Farbe der Blätter lange Zeit beibehalten.
Nebelwald halt… 🙂
Doch schon bald ist man wieder raus aus dem Wald und taucht in eine völlig andere Welt ein…
Meine Lieblingsallee mal im Nebel…
Und wie das auf jedem Fototrip so ist, und wie es sich auch gut eingebürgert hat: EIN Bild darf meine Kamera immer selbst machen: Das heißt, ich stelle die Verschlusszeit und die vermeintliche Blende ein, denn ich kann ja nicht sehen, was die Kamera da fotografiert wenn ich sie auf den Boden stelle und auslöse. In diesem Fall musste sie ins Eiswasser – tja… von nix kommt nix. Das ist ein Werkzeug, meine Damen und Herren, sonst kann ich das Ding ja gleich in die Vitrine stellen und es jeden Tag anhimmeln…

Soweit erst einmal Teil 1 der Geschichte. Also: Stay tuned, geht morgen heute nachmittag oder so weiter… 🙂

Zenith Helios 44-2 2.0/58mm II

… wieder einmal…:-)

… hatte aber eher damit zu tun, dass ich zu faul war mir ein Objektiv zu überlegen, welches ich denn in den Genuss des eisigen Windes kommen lassen wollte.Da durch Corona mein Aktionsradius extrem eingeschränkt ist, und ich meinen Passat auch mal wieder bewegen wollte, (seit einer Woche nicht mehr gefahren) trieb es mich in die Nachbargemeinde Sieseby. Und weil der Weg dort hin nicht besonders weit ist, machte ich noch einen Umweg über Eckernförde. Ich war auf Eiszapfen aus. Eispanzer an – was weiß ich wo dran – doch Eckernförde enttäuschte mich. Aber ich hatte ja noch Sieseby.

Weil man in diesem fast schon Museumsdorf nicht bis hinunter an die Schlei FAHREN darf, bin ich also zu Fuß da runter. Ist nicht weit, aber bei dem eisigen Wind bibbbbbbber…

Mich zog es zum Fähranleger, der machte im Winter immer etwas her. Und er enttäuschte mich auch heute nicht.

Boah… Blende 8, und jetzt mal alles manuell… das Einstellen kostete mich echt Überwindung. Ratz fatz waren die Finger kalt. Aber das Ergebnis konnte sich schon mal sehen lassen…

Vorn am Anfang bemerkte ich dann, dass der Anleger mit rot/weißem Flatterband gesperrt worden war. Besser is das…

Jetzt noch mal von links, sieht genauso gut aus… 🙂

Echt – eiskalt –

Dann bekam ich sie noch einmal, die eisigen Zapfen…

Aber dann – das letzte Bild dieser Tour machte mich dann doch noch mal wieder völlig sprachlos… Die Darstellung des Himmels – gigantisch! Ich freue mich schon auf die nächste Tour mit dem Helios. Ich glaub, ich kann den ganzen anderen Mist weg schmeißen… :-)))))