Something between inner satisfaction and schadenfreude

Ich lach mich schlapp… gibt es keinen englischen Ausdruck für Schadenfreude?

Dieses Bild steht eigentlich für Alles, was ich an Dir, Leonie, als „Modell“ schätze:

Du hast es drauf, Ausdrücke zu kreieren, die man nicht sofort zuordnen kann. Und das in einer unglaublichen Präzision. Du erhöhst damit sofort den Spannungsbogen. Ist es etwas Lustiges, was Du da gerade erblickt hast? Oder kippt die Stimmung im nächsten Moment um? Man weiß es nicht, und das macht das Bild so spannend. Nebenbei bemerkt, aber nicht weniger wichtig muss ich Dir sagen, dass die wenigsten Mädchen, die ich fotografiert habe, so einen perfekt geschminkten Mund vorweisen konnten. Rissige, teilweise mit kleinen Dellen versehene Oberflächen ließen mich immer wieder den Make up Artisten heraus kehren. Und: Du übertreibst es nicht. Stil ist für Dich kein Fremdwort, Du lebst ihn…

Ich freue mich schon immens auf das nächste Treffen mit Dir…

Lost world

Oftmals hat man Bilder im Kopf, aber das Wetter spielt einfach nicht mit – oder das Mädchen hat gerade dann keine Zeit, wenn Dir etwas mit Regen einfällt. Hobbyfotografen haben es nicht leicht…Und vielleicht werde ich sie das nächste Mal mit Wasser besprühen, wenn mir so etwas noch einmal einfällt… Kommt Zeit, kommt Rat… 🙂

The Black & White Sequenz

Immer wieder gibt es Bilder, die mich dazu anregen, diese auch in Schwarzweiß wieder zu geben, Weil es einfach für mich „passt“. So auch bei diesem Shooting. Und während ich die Bilder in Silver efex (Auch dies ist keine Werbung und ich bekomme auch keinen Cent Geld dafür) entwickelt habe, kam mir der Gedanke, ein ganzes Buch in SW mit Bildern von Leonie zu gestalten. Mal sehen, was am Ende dabei heraus kommt. 🙂 Denn diese werden zunächst die ersten sein.

Dieses Bild war bei Leo zunächst noch wegen der Reflexion rechts im Bild umstritten, bei mir kam es nicht so darauf an. Ich halte es für ein gutes Bild zum Begriff „REFLEXIONEN“. Denn da ging ein ganzes Stück meines Lebens an diesem Bild vorbei…

Da geht sie hin, auf zu neuen Taten… stay tuned…

Mit Leonie in Flensburg II

Boah war das schwierig. Wie ging das noch? Was war da noch? Ich muss Konversation treiben mit dem Gegenüber? EInes wusste ich auf jeden Fall: Ausdruck, Ausdruck, Ausdruck… Sollte ich jetzt den Fashion Bereich abdecken? Mit Casual wear? Hm… Gott sei Dank nahm mir Leo vieles ab. Verstehen taten wir uns auch ohne viele Worte. Sie machte einfach! Also brachten wir ein paar Augenblicke in der Museumswerft zu.

Viel passiert, als ich das letzte Mal da war…
Nicht so brav Leo! Zeig doch mal, was in dir steckt!
Geht doch! 🙂

Ich hatte zuerst die Befürchtung, es würde regnen… doch das passierte Gott sei Dank überhaupt nicht. Während ich die Bilder von Leo schoss hatte ich dann die Befürchtung, es würde die Sonne scheinen und den ganzen zerbrechlichen Ausdruck den Leo an den Tag legte kaputt machen… passierte Gott sei Dank auch nur ein paar mal ganz kurz.

Soweit der Besuch in der Museumswerft… Also, stay tuned… 🙂

Himmelhochjauchzend… :-)

… würde es heißen, wenn ich heute einen Beitrag zu meiner momentanen Verfassung schreiben sollte. Wie kam das – so plötzlich…

Ich habe einmal irgendwo gelesen, dass Fotografieren auch eine Therapie sein kann. 🙂 Wie schon in einem Beitrag vorher, gab ich bekannt, mit Leonie in Flensburg shooten zu wollen. Nun, gestern war dieser Tag und es sah zunächst aus, als würde dieser Plan, wenn schon nicht ins Wasser fallen, dann schon eher durch Schauer gestört werden. Ich wollte schon absagen, doch mein kleiner weißer Engel, der sich immer dann meldet, wenn schon nix mehr geht, sagte mir: Du ziehst das jetzt durch!

Ich holte sie also ab, wir fuhren durch einen Regenschauer nach Flensburg (!!) und kamen in einer trockenen und tatsächlich recht warmen Stadt an. Nur der Wind war hin und wieder eine Herausforderung.

Es war für uns Beide fast wie ein Neuanfang. Wenn man zwischendurch ein, zwei Jahre pausiert, pausieren muss… dann geht etwas verschütt. Nur die Vertrautheit zwischen uns ist immer noch die Gleiche. Und was das allein schon ausmacht, wurde mir während des Shootings wieder einmal deutlich vor Augen geführt.
Nachdem die anfänglichen Schwierigkeiten des Neuanfangs überwunden waren, zogen wir unser Programm durch. Und es wurde ein langer Weg. Über 9000 Schritte, sprich 8km wurden abgerissen. Und dennoch war das alles für mich nur eine Übung für einige weitere Shootings mit ihr in dieser schönen Stadt.

Ich will Euch die Bilder nicht vorenthalten, die gestern entstanden sind. Doch heute lade ich schon mal einen Teaser, der es in sich hat.

Ich habe Leonie oftmals in dieser Pose fotografiert, in immer wieder anderen Zusammenstellungen. Doch dieses Bild hat mich diesmal, nach so vielen Jahren völlig umgehauen. Auf einmal sah ich nicht mehr meine kleine Leo, die unglaublichen Spaß am Fotografiertwerden hatte.

Ich sah eine junge Frau, die nochmals an Ausdruckskraft und Selbstsicherheit zugelegt hatte. Und da gab es noch etwas, was ich schon damals in ihrem Teeniealter zu schätzen wusste: Obwohl ich zum Outfit nur ein lässiges Sommerkleid vorgegeben hatte, machte sie ihren eigenen Style daraus. Natürlich dezent geschminkt, Lippen perfekt, passend zu den Fingernägeln im Rot, Ohrclips farblich passend zum T-Shirt. Locker und leicht mit weißen Sneakers an den Füßen kombiniert.

Auf meine Bitte hin nahm sie auch noch ein Paar Schuhe mit höheren Absätzen mit, man konnte ja nie wissen. Und die kamen auch zum Einsatz. 🙂

Es hat einen Riesenspaß gemacht, nach so langer Zeit der Abstinenz. Leo, Du warst und bist einfach eine Klasse für sich… und ich bin mega stolz darauf, dich kennen zu dürfen…

Stor Knuser, meine Liebe!

und für alle Anderen: Natürlich gibt es noch mehr von ihr… von diesem Tag… 🙂

Stay tuned.