Frau Klara

Das Frau Klara war eine Szene Kneipe in Eckernförde.

https://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/auf-den-spuren-von-frau-clara-id15321686.html

Leider (!) habe ich von diesem Gebäude nie ein Foto gemacht, weil es mir einfach zu uninteressant war. Nun, in dieser Kneipe hat Sanyanya ihre Semesterferien als Zapfkraft und Mixmieze verbracht. Und so kam es zu folgendem Shooting.

„Schnucky, was hältst du davon mal ein Kneipenshooting zu machen. Ich arbeite doch im Klara und am Sonntag Vormittag ist dort doch nichts los. Ich habe auch schon mit dem Pächter gesprochen, wäre kein Problem.“

Was hätte ich sagen sollen? Nein, ich hab kein Bock auf Kneipe? Ist viel zu dunkel da, oder auch Boah, du kommst aber auf Scheißideen?

Nein, nichts dergleichen. Sie hatte kaum das letzte Wort ausgesprochen, hatte ich schon die ersten Bilder im Kopf. Aufgrund der katastrophalen Lichtverhältnisse würde ich ohne Blitzanlage gar nicht auskommen. Ich überschlug die ganze Angelegenheit schnell im Kopf und entgegnete:

„Geil, machen wir!“

Am besagten Tag parkte ich mit meinem Passat gegenüber und lud das ganze Geraffel aus dem Wagen. Jetzt kamen mir auch schon die ersten Zweifel, ob das Unterfangen überhaupt gelingen würde. Es war eng, unglaublich eng. Der Schirmreflektor würde noch passen, aber die große Softbox? Ohje… Doch ich fand einen Weg, das ganze Problem zu lösen und begann die elektrischen Leitungen möglichst stolperfrei zu verlegen. Mir wurde sehr schnell ziemlich warm bis ich zum ersten Schuss kam:

Hm… Das nächste Problem: All die Gläser in den Glasregalen verursachten eine Spiegelung, die mir zu schaffen machte, doch auch hier fand ich eine Lösung.

Und nach diesem Bild war alles duster. Die Sicherungen des altehrwürdigen Gebäudes waren wohl für diese Leistungen nicht ausgelegt. So legte ich ein Anschlusskabel in einen weiter entfernten Raum, um die Belastung so gering wie möglich zu halten. Und das funktionierte auch sehr gut. Puh, Glück gehabt.

Sanyanya gefiel mir sehr gut in dieser Rolle. Und sie sich sicher auch, sonst wären da wohl keine so guten Bilder heraus gekommen. Ich werde den Gedanken auch nicht los, dass sie von Anfang an eine Story geplant hatte, denn ein wenig später eröffnete sie mir, dass auch ihr Freund nachher noch vorbei kommen wollte. Mir war es recht.

„Soll ich mal ordentlich rocken?“ fragte Sanyanya und kniete sich auf den Tresen um anschließend wild mit den Haaren zu wedeln… 🙂

Es war ein schönes Shooting, welches ich noch in langer Erinnerung behielt. Uns gingen die Ideen aber auch nicht aus. Und als eben Sanyanyas Freund hinzu kam, wurde es noch spannender. Jetzt erzählte sie mit den Bildern sogar eine kleine Geschichte:

Nie wieder bin ich zu so einem schönen Shooting gekommen. Und ich danke Sanyanya wirklich sehr dafür, dass ich das erleben durfte. Die EOS 20D kam hier ganz klar an ihre Grenzen. Besonders bei den Bildern mit dem vorhandenen Licht, also ohne Blitzanlage.(Die letzten drei) Bei ISO 800 war echt Schluss. Also lieber ISO 400 und gaaaaanz ruhig halten… 😉

Ein Hinweis noch in eigener Sache: DSGVO konform: Ich mache keine Werbung für diese Marke und erhalte auch keinen blassen Heller dafür…

Außerdem ist es kein Whisky, sondern Cola in der richtigen Farbe angemixt. Wozu hatte ich eine Mixmieze an Bord? 🙂

Das „COFFEE’s“ II

Am Tag zuvor machte ich mir noch viel zu viele Gedanken. Packte meine Fotokiste zusammen mit einer 500W und zwei 250W Kompaktblitzen. Dazu die große Softbox und zwei Schirmen. Wie ich das Projekt lösen wollte, war mir bis hierher noch nicht so ganz klar. Würde schon klappen. Es war heiß an diesem Tag, gerade so wie beim letzten Mal. Gut war, ich konnte direkt neben dem Laden parken. So war es nicht ganz so schlimm das ganze Geraffel ins Lokal zu schleppen.

Ich begann nach einer Tasse Cappuccino auch sofort mit dem Aufbau. Das dauerte erfahrungsgemäß auch nicht lang, nur sehr groß war dieses Cafe nicht und ich kam hin und wieder mit der Position der Softbox an meine Grenzen.

Beim ersten Mal im Coffee’s hatte ich ja drei Mädchen zur Verfügung, was diesmal ein Problem darstellte. Zwei der Mädchen hatten für dieses Projekt ihre Erlaubnis zurück gezogen. So blieb mir nur Leonie. Es fehlte also mindestens eine Person um dem Ganzen ein gewisses Leben einzuhauchen. So telefonierte ich mit Constanze, die sofort zusagte. Ich sagte ja, meine Geheimwaffe. 🙂 Der Plan war nun folgender:

Drei Outfits, Casual, Business und Abendgarderobe. Hmmm… Wie beginnen? Also gut: Casual: Zwei Freundinnen treffen sich nach einiger Zeit wieder und kehren im Coffee’s ein um sich das zu erzählen, was man sich eben als Frau so nach einiger Zeit der Trennung erzählt…

Ich hatte es damals mit Text… 🙂 Heute zwar auch noch, aber nach jahrelangem Anfeinden in diversen Communities bin ich heute davon abgerückt, es zu zeigen. Text war Sch… damals. Constanze und Leonie machten ihren Job für meine Verhältnisse großartig. So war diese Szene auch schnell im Kasten. Dann fiel mir auf das ich die Auszubildende von Björn, so hieß der Pächter, mit einbeziehen könnte. Kurze Frage und so hatte ich wieder drei Personen am Set. Und so entstand dieses Bild:

Sie machten das einfach großartig. Und auch das Umgebungslicht trug noch einen schönen Teil dazu bei. Okay, jetzt Business. Dazu trafen sich drei Kolleginnen im Coffee’s und berieten um ein imaginäres Projekt. Da ging es ganz schön heiß her. 🙂 Constanze, die Chefin, war wohl nicht ganz zufrieden mit den Leistungen ihrer Mitarbeiter. Doch seht selbst:

Aber nach einigen Erklärungen konnte sie auch schon wieder lächeln… 🙂 Wichtig war bei all diesen Bildern; der Kaffee musste allgegenwärtig sein. Und so wurde unglaublich viel Kaffee konsumiert. In jeder Form. Cappuccino, Mokka, Espresso… Irgendwelche Opfer musste man ja bringen. 🙂 So, dann ging es weiter mit Abendgarderobe. Das klappte irgendwie nicht so flüssig. Und so werde ich es auch nur bei zwei Bildern belassen.

Für dieses Bild bereitete Björn sogar noch einen leckeren Flammkuchen zu. Doch wie gesagt, mir sagte am Ende von Verspeisung und Weinverkostung kein Bild so richtig zu.

Mein Lieblingsbild, weil für mich außergewöhnlich und im fotografischen Sinn weiter entwickelnd war diese Idee:

Es war mittlerweile dunkel geworden und ich hatte leider kein Licht mehr von außen zur Verfügung und so stellte ich die große Softbox liegend in einen Nebenraum. Die Schwierigkeit war jetzt, auch die Ballonlampen nicht zu überstrahlen. Einen zweiten Blitzkopf positionierte ich direkt vor Constanze. Leonie und die Azubine positionierte ich im Hintergrund. Unscharf. Klar…Zwei Messungen mit dem Blitzbelichtungsmesser und die Szene war im Kasten. Vielleicht hätte ich Conzi noch mit einer Tasse Kaffee in der Hand… egal. Jetzt war es geritzt.

Bleibt natürlich nicht zu verschweigen, dass wir eine Menge Spaß miteinander hatten. Und so gibt es natürlich noch einige Outtakes, auf die ich nicht minder stolz bin.

Das Coffee’s war zu dem Zeitpunkt frisch renoviert worden. Überall lagen noch Verlängerungskabel und was weiß ich noch alles herum. Das wurde mit PS schön säuberlich aufgeräumt. 🙂

Leonie konnte es einfach! Alles an ihr war genau abgewogen und angepasst. Schmuck passte von der Halskette bis zum Fingerring zusammen. Darin war sie einfach großartig… Wie viel Unordnung um dieses kleine Bänkchen war, kann man jetzt natürlich nicht mehr sehen… 🙂

Fazit zum Schluss: Es war ein lustiges, kalorienreiches Shooting, welches ich immer wieder gern wiederholen würde. Nicht zuletzt durch Björns Großzügigkeit hatten alle Beteiligten eine Menge Spaß und Freude.

Selbstverständlich wurden auch diese Veröffentlichungen vertraglich abgesichert. Heute wichtiger denn je. Manchmal verkopft es einen auch, jedes mal an die DSGVO zu denken. Egal, das ist und war nicht das Thema dieses Posts…. Ich hoffe, es hat ein wenig Spaß gemacht und vielleicht habt ja auch ihr mal den Gedanken so etwas zu machen.

Stay tuned… 🙂

Ein Schritt in die Vergangenheit

Das Coffee’s in Eckernförde, aber auch dessen Nachfolger gibt es heute nicht mehr…

Einige von Euch kennen diese (Bilder)Geschichte ja schon, doch ich möchte sie noch einmal wiederholen, weil sie mich in meinem Foto (Werdegang) einen entscheidenden Schritt weiter gebracht hat. Es fing eigentlich ganz harmlos an:

„Schnucky, was hältst du von einem Shooting?, kam eines Tages mal wieder die Frage meines Lieblingsmodells Leonie,“ und zwar habe ich mir gedacht , wir machen das beim Coffee’s. Ich habe auch einen Überraschungsgast für dich!“

„Und wie hast Du Dir das gedacht?“

„Da stehen doch vorn am Eingang diese Strandkörbe rum. Ich dachte, wir setzen uns dann da rein und du knipst uns beim Girl’s Talk und Kaffee…“

„Ihr habt also den Spaß und ich soll arbeiten?“

„Genau!“

Wir verabredeten uns am Nachmittag zur Location „COFFEE’s“ und mir fiel sofort der Neuzugang auf. Benita, zunächst noch ein wenig schüchtern, doch das würde sich geben. Zumal mir Leonie sagte, ich solle heute ruhig den Augenmerk auf sie lenken. Jo, ok. Da saßen also Leonie, Freya und Benita in ihrem Korb und warteten auf ihre Getränke. Und ich nahm schon einmal die ersten Einstellungen vor.

Nach ungefähr 20 Minuten kam mir der Gedanke, auch innen mit den Mädchen ein paar Fotos zu schießen. Dafür jedoch wollte ich mir die Erlaubnis des Pächters holen. Der war auch anwesend und hatte nichts dagegen, dass ich sein Lokal als Kulisse verwenden wollte. Zumal es an dem Tag sehr heiß war und kaum Kundschaft im Laden war, die ich hätte stören können.

Nach einer geraumen Zeit sprach mich dann der Pächter des Cafe´s an.

„Darf ich mal sehen?“

„Klar!“

Er schaute sich die Bilder an und meinte:

„Hättest du nicht Lust, ein paar schöne Werbebilder für das Coffee’s zu schießen? Mit Deinen Mädchen?“

„Können wir machen!“

Doch jetzt tauchte das erste Problem auf. Während Leonie (natürlich) Feuer und Flamme war, konnte ich die beiden Anderen nicht für dieses Vorhaben begeistern. Tja, was nun? Einerseits würde ich den Job gern machen, hatte aber mindestens ein Mädchen zu wenig.

Doch mir fiel etwas ein: Constanze! Meine Wunderwaffe… 🙂 Jo, damals hatte ich noch welche. 🙂

Und es kam noch ein weiteres Problem hinzu: Die Innenaufnahmen musste ich blitzen, also kam die Studioblitzanlage zum Einsatz. Damals gab es noch keine erschwinglichen Portis wie heute. 🙂

Stay tuned!

Squeezerlens; Eckernförde

„Ich fahr noch mal los. Muss mal wieder was knipsen, sonst roste ich ein..:“, sagte ich gestern zu meiner besseren Hälfte am späten Nachmittag.
„Wo geht’s hin?“
„Ich denke nach Eckenförde…“
„Mach das bloß nicht – die ganzen Touris…“
Ich war fast schon umgestimmt, doch dann entschloss ich mich trotzdem nach Eckernförde zu fahren.

Ich hatte meine Canon mit einer Squeezerlens bestückt und wollte es mal wieder wissen. Parkte etwas außerhalb und ging dann praktisch von „hinten“ rum ins Geschehen. Doch bei der von mir vorgesehenen Location erwartete mich gähnende Leere… Was war geschehen?

Schon am Display der Kamera konnte ich sehr gut erkennen, dass das Ergebnis, und auch alle anderen, hervorragend ausfiel. Wieder einmal machte sich die völlig manuelle Belichtungssteuerung alle Ehre.

Doch zurück zum Start: Erst einmal eine grobe Übersicht vom Petersberg aus. Mann nennt uns zwar Flachland Tiroler aber auch wir haben klitzekleine Erhöhungen, die wir liebevoll, manchmal auch geringschätzig, Berge nennen. Besonders unangenehm wenn man mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt und schon völlig abgekämpft dort ankommt… Äh…

Das also ist die Übersicht vom Peters“berg“ aus auf unseren Hafen. Sah schon mal ganz gut aus…

Was mir sofort auffiel waren die unzähligen Segelboote, die in den neu angelegten Jachthäfen vertäut waren. Das waren etliche Millionen an Geldwert. Eckernförde scheint echt zu boomen. Schon fast wie Sylt. Aufgrund der Ferienwohnungen für Reiche und Wohlhabende gibt es nicht genug Wohnraum für die Einheimischen. Die Folge: Wohnungen werden extrem teuer…

Meterhoch ragen die Masten der großen Jachten in den Himmel und der heftige anlandige Wind sang laut wimmernd in der Takelage…
Wirklich… ein winzig kleiner Einblick auf das Gesamtwerk…
Im krassen Gegensatz dazu dümpelten die alten Fischkutter in der kabbeligen See…
Ich weiß nicht warum, aber diese roten Positionsfähnchen ziehen mich immer magisch an, wenn ich den Hafen unsicher mache. So auch heute.

Und dann war da noch die „ALBATROS“ aus Bremerhaven. Ein schicker Dreimaster, der von mir langsam umkreist wurde…Und das kam dabei heraus:

Bei Gegenlicht entwickelt diese Linse ein absolutes Eigenleben… und das ist auch durchaus gewollt…. Perfekt ist langweilig.

Diese Bilder sind nicht großartig nachbearbeitet, die Belichtung saß oftmals auf dem Punkt. Was aber getan wurde, und das werde ich wohl auch weiterhin tun, ist eine Bearbeitung mit dem Detail Extractor von Nic um den Bildern einen „malerischen“ Touch zu geben. Ich mag das. Und ich kann ja schließlich machen was ich will…

Und dann gibt es da noch etwas, was mich immer wieder magisch anzieht: Die Segel an der Hafenspitze. Ich war nun schon so oft hier und habe die Dinger aus jeder Perspektive geknipst. Doch man glaubt es nicht was es ausmacht die gleichen Ausschnitte bei unterschiedlichem Wetter vorzunehmen…

Anschließend ging es weiter zum nächsten Jachthafen. Hier überraschte mich etwas völlig anderes… Geleewasser…

Quallen! Millionen von dem Zeuch…
Mastenwälder… unzählig viele…
Ein Blick auf unsere Badewanne…
Eigentlich ein Fernglas… Neu bemalt… riss es mich gleich zu einer Aktion in PS hin…
So, nu ist aber auch genug mit Segel und so… noch einmal eine Demonstration der Unperfektion dieses wunderbaren Objektivs…

Jetzt geht es noch einmal kurz auf die Strandpromenade und dann zurück durch die malerische Altstadt von Eckernförde…

Schäferkapelle nennt sich das Teil… und ich habe es zum ersten Mal gesehen… was und wann da was abgeht, dazu kann ich beim besten Willen nix sagen… Gottesdienste, denke ich mal…
Noch ein letzter Blick auf dieses wunderschöne Eckernförde… mit einer so lausigen Verkehrsführung, wie man sie selten erlebt…

Nun ist er auch schon wieder vorbei… der Trip durch das Highlight von Eckernförde. Ich würde Euch noch gern so viel mehr aus der Altstadt zeigen, doch die ist wie immer völlig zugeparkt gewesen. Nicht nur von den Anwohnern, denen gönne ich es ja, nein, wie dreist einige Touristen sind und selbst denen noch die geringe Parkmöglichkeit verkleinern, das kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Abgesehen davon ist die Altstadt nur dann mal völlig leer, wenn alle zum gleichen Zeitpunkt in Urlaub fahren… 🙂 Eigentlich schade.

Bis zum nächsten Mal… Stay tuned…

Cherilyn, erstes Shooting

Niemand wird als Top Modell geboren… aber es war eine Herausforderung…
… zweites Shooting…
… ich glaubte dennoch an sie… und gegen Ende dieses Shootings gab es zumindest einen kleinen Lichtblick… 🙂

Ich wusste nicht woran es lag, dass sie einfach nicht locker wurde, und so versuchte ich etwas anderes: Wir verlegten das dritte Shooting nach draußen. Vielleicht war die Studioumgebung einfach zu „eng“…

Wir fuhren nach Eckernförde und dort gingen wir direkt zum Hafen. Der Zufall wollte es, dass die Crew der „Freedom“ an Bord war und ich fragte, ob es denn erlaubt wäre ein paar Bilder AUF dem Schiff zu machen. Die Jungs hatten nix dagegn und so nahm eine unglaubliche Verwandlung ihren Lauf…

Schon die ersten Bilder versprachen eine völlig neue Cherilyn zu werden…
Dieses Lächeln, dieses lachen war ein völlig Anderes…
Weißt Du eigentlich, was du da in der Hand hast?
Nein, aber ich kann’s mir denken…
Es fing an, richtig Spaß zu machen. Und so konnte ich natürlich nicht aufhören…
So langsam tat sie das, was ich mir insgeheim wünschte: Sie flirtete mit der Kamera…
Und auch das „Wegschauen“ klappte hervorragend.
Wie konnte es nur zu dieser Verwandlung kommen?
Und jetzt noch mal die volle Dröhnung!
Nun war das Eis völlig gebrochen und ich entließ eine überglückliche Cherilyn in ein weiteres Shooting gleich danach. Wieder im Studio… doch das ist eine andere Geschichte. Aber mindestens genauso spannend.

Stay tuned…

Eckernförde und die Squeezerlens

Es begann mit einem Fotobuch über Flensburg. Ausschließlich habe ich dafür die Squeezerlens benutzt. Die Bilder sind bei einer von mir sehr geschätzten Fotofreundin so gut angekommen, dass sie mich fragte warum ich das nicht auch mal über Eckernförde machen wollte. Nun, ich dachte mir bisher, dass diese Stadt nicht einmal annähernd so gute Motive zu bieten hat wie eben Flensburg. Heute morgen kam mir das Gespräch mit ihr wieder in den Sinn und ich raffte mich um 9.00 Uhr auf um dem Ganzen ein Gesicht zu geben.

Ich hatte mich schon etwas länger nicht mehr mit dieser Linse beschäftigt, so enttäuschten mich die Bilder die ich auf dem Display sah. Doch nach und nach bekam ich den Dreh wieder raus… 🙂 Und mir wurden sogar später auf dem Monitor richtige Schätzchen präsentiert, die ich so überhaupt nicht gesehen habe… entwickelt das Ding langsam ein Eigenleben?

Doch schaut selbst…

Die Siegfried Werft und die Holzbrücke. zwei Sehenswürdigkeiten, die einfach zu Eckernförde gehören wie zu mir meine Hände…
Gudewerdtstraße, in der Altstadt von Ecktown, wie wir sie nennen, die Älteren Mitbürger kennen sie noch mit dem Namen Eckernföör… wobei sich einige darüber streiten ob mit einem oder zwei „Ö“
Hier tobt jeden Mittwoch und Samstag das Leben. Denn es ist Wochenmarkt. Ganz oben rechts im Hintergrund gibt es noch einen uralten Durchgang zum zweiten Teil des Marktes
Viele Fischer wohnten früher hier in der Altstadt, heute geht es eher beschaulicher zu. Es gibt noch einige Gassen dieser Art, die sind aber so was von zugeparkt… 😦




Die Feinschmeckerei… echt – wer hier dran vorbei geht ist selbst schuld…
Kieler Straße Richtung Hafen… früher Straße mit Durchgangsverkehr… heute Einbahn- und Spielstraße…
Unser ehemaliges Druckhaus Schwensen, wo die Eckernförder Zeitung geboren wurde. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und es waren schon unzählige Geschäfte in der unteren Etage beheimatet. Ein Kommen und Gehen.
Auch ein Traditionslokal, der Ratskeller… es schmeckt sehr gut dort – nur die Bedienung ist etwas langsam… nun ja… beschaulich halt…


Jo, und hier findet dann der zweite Teil des Wochenmarktes seine Heimat. Es ist irgendwie seltsam so früh morgens an einem Sonntag…
Und dann haut mir die Squeezerlens noch so einen Kracher raus. Wie gesagt, mein Lieblingslicht ist das Gegenlicht… es kann gar nicht genug ballern… Dieses Bild, ist wie die anderen auch, nur ganz geringfügig nachbearbeitet worden…

Für Dich, Andrea… 🙂

Zenit Helios 40-2-C 1.5/85mm

Auch wenn es schon einige Zeit her ist mit dem Hype um Altgläsern in der Knipserei – so habe ich dennoch einige „Schätzchen“ die ich nicht mehr hergeben möchte. Und das Helios 40-2 gehört unbedingt dazu. Ich hatte die Möglichkeit es in der M42 Version zu erhalten oder ganz neu mit Canon Anschluss. Ich entschied mich für letzteres. Auch wenn ich die Möglichkeit für eine eventuell spätere Verwendung an einem anderen Kamerasystem damit verwarf. Ich bestellte das Ding also direkt beim Hersteller. Und ich staunte nicht schlecht als ich das Paket auch tatsächlich erhielt. 🙂

So schön bunt… 🙂 Und nein, es gab keine Probleme mit dem Zoll. Auch wenn der Betrag über 300 € betrug. Und so sah das gute Stück dann aus:

Ich konnte mir nicht helfen… ich musste raus und das Teil sofort ausprobieren…

Und dann auch gleich provozieren… tz… Aber Rassismus ist eben auch gleich für die Müllpütz… passt also!

Es war noch sehr früh am Morgen und ich fuhr weiter in die nächste Stadt… Eckernförde, sofort zum Hafen… Und dann volles Gegenlicht. Wie würde sich die Scherbe schlagen bei meinem Lieblingslicht. Ich denke, ganz vernünftig…

ein wenig bearbeitet, das Fernglas…

So, nächste Übung: Die Farbwiedergabe. Und da hat sie mich wirklich voll aus den Schuhen gehauen…

…mehr braucht man nicht… als Hobbyknipser…
Unser Wahrzeichen am Strand – die „Meerjungfrau“…

So, jetzt ab in die Altstadt. Mit Lichtern und Schatten…

Mein Hang zur schrägen Darstellung in der Architektur war damals auch schon vorhanden…

Jo, und dann erwischte es mich eiskalt in der Darstellung von Gegenlicht scharf von der Seite direkt ins Glas…

Eigentlich war mir schon von vornherein klar, dass so etwas passieren würde… und irgendwie hatte ich es mir auch gewünscht. Normal gibt’s schon – habe ich seit ich knipse immer wieder gesagt, nix ist langweiliger als klinisch reine Bilder ohne jede Seele… es war eigentlich der Beginn von Hybrid ganz auf Analog umzustellen. Doch irgendwie hing ich zusehr im Glauben fest, dass es ohne Digital irgendwie auch nicht gehen würde… falsch gedacht…

Und dann wollte ich es noch einmal mit der Farbe wissen, war das jetzt eine Momentaufnahme, oder konnte die Linse das wirklich so gut… Sie konnte – und wie!

Aber es waren nicht nur diese wunderschönen Farben, das Objektiv setzte im HG ein Bokeh frei, wie ich es selten gesehen hatte…

Einfach herrlich!… wie gemalt, mit Licht gemalt… was für ein schöner Pinsel das doch war… Am nächsten Morgen ging ich gleich noch einmal los und erwischte dieses Prachtexemplar…

Aufgrund des Nebels eine völlig andere Anmutung. Und das Auge ist echt scharf… Mich hat dieses Objektiv mehr als überzeugt. 🙂

Mamamiya RZ 67 Pro

Der zweite Versuch eines Fotografie Blogs. Der erste wurde beim Erscheinen der DSGVO komplett gelöscht. Das hatte aber auch noch andere Gründe. Gründe, die sich zu diesem Blog nicht wiederholen werden. Aus einem völlig fotobegeisterten jungen Mann wurde in der Zwischenzeit von 40 Jahren ein ziemlich nachdenklicher kurz vor der Rente stehender Fotograf, den die Zukunft hoffnungslos überrollt hat.

Und ich beginne mit einem richtig schwerem Ungetüm aus dem Jahre 1970. Und diese ist oben im Header zu sehen. Ich erwarb sie komplett mit Lichtschachtsucher, 120er Filmmagazin und einem 4.5/180mm Objektiv zu einem sehr günstigen Preis. Nachdem ich sie mir erst einmal ausgiebig zur Brust genommen hatte, denn Jahre langer digitaler Fotografie versuaen doch ganz schön das Wissen und die Feinmotorik für diese alten Schätzchen, spulte ich den ersten Film ein. Das ist richtig tricky. 🙂 Über zwei Umlenkrollen fädelt man zum Schluss eine vorhandene Lasche am Film in einen Spulenkern den belichteten Film dann wieder aufrollt.

Das ist schon ein echt schwerer japanischer Maschinenbau, der auf das Stativ gewuchtet werden muss. Mit Objektiv und 6 Volt Batterie (!!) wiegt das Ding drei Kilo. Aber allein die Bedienung ist eine Offenbahrung für jeden Analogfetischisten.

Da ich über keine Labormittel mehr verfüge, wurde der mein erster Film kurzerhand bei einem guten Freund aus Güby entwickelt. Ich war sprachlos ob der Schärfe, die sich dann nach dem Scan herausstellte. Dieses Bild ist praktisch unbearbeitet. Bis auf einige Fussel und andere Flecken, die sich ja immer wieder einfinden.

Mein Jagdtrieb war geweckt. Nach Jahren digitaler Überproduktion von Fotos ging es jetzt wieder ans Bilder machen.

Doch es sollte nicht lange so euphorisch bleiben. Nicht, dass ich mir die Bedienungsanleitung für dieses archaische Instrument des Lichteinfangs besorgt hätte, doch die Mamiya besitzt mannigfaltige Sicherungen um ja kein Bild aus versehen zu zerschraddeln. Für mich erwiesen und erweisen sie sich immer noch als hinterhältige Stolperfallen… Drecksteil!… 🙂

Man beachte die feine Textur im Hintergrund… Also die Optiken sind nach all den Jahren immer noch eine Wucht.

Stay tuned