Entdecke deine urbane, grafische Umwelt…

… so heißt es in einem Buch zur Streetfotografie…

Und so habe ich versucht meine urbane, grafische Umwelt zu „sehen“, aber gehört das schon zur Streetfotografie? Im Moment versuche ich dieses Gebiet ein wenig näher zu beleuchten, finde aber nicht so richtig Zugang dazu. Dennoch hier ein paar Bilder aus Kiel, die mir vor einigen Jahren ins Auge gesprungen sind. Ich finde sie heute immer noch ansprechend. Weiß aber eben nicht, ob diese Abbildungen das Thema wiedergeben könnten… Vielleicht weiß einer von Euch da mehr…

5 Gedanken zu „Entdecke deine urbane, grafische Umwelt…

  1. Was ist denn jetzt „grafische Umwelt“ wieder für’n Zeug – da muss ich erst mal nachdenken… Grafische Motive sind für mich Striche, Punkte, Linien, die für sich ein eigenes Motiv erzeugen. Mir fällt da spontan Harald Mante ein – Farben, Flächen, hell, dunkel, die Ausschnitt eines Großen als Teil ein eigenes Motiv ergeben. Also Bilder, wo Linien, Formen, hell und dunkel das eigentliche Motiv werden. Also eher was Abstraktes? Muss es dann reduziert sein? Ist es automatisch reduziert? Die Pfeile auf der Straße z.B. würden für mich da rein passen. Die gesprungene Scheibe mit der gemauerten Wand als Ausschnitt, der Stuhlkreis an sich mit den schönen Tischfußkreisen ;-).

    Ich empfinde die Bilder als „überladen“ – mein persönliche Meinung. Die Details sind toll gesehen, aber für mich wäre da zu viel an Information neben diesen Details im Bild.

    Man müsste sich wirklich mit ein paar Leuten mal wieder so eine offene Gruppe machen mit Themen und Diskutieren und Fotografieren und, und, und…. wäre das schön!

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    • Genau! Und deshalb habe ich ja auch die Frage gestellt. Nachdem ich gefühlte 100 Streetfotografen „studiert“ hatte. Und da tauchte auf einmal dieser Begriff auf: grafische URBANE Umwelt… was ist das? Ich weiß, dass Du sehr formenreduzierst arbeitest. Meist in der Natürlichkeit, von Natur ausgehend. Auch dort gibt es garantiert eine „grafische Möglichkeit“ doch die die ich meine ist eben die „urbane“ städtische Umgebung. Und ja, diese ist zuweilen tatsächlich abstrakt, selten reduziert, oftmals überladen. So habe ich es empfunden. Und das schon, als wir vor Jahren mit den Fotolehrlingen unterwegs waren. Es werden noch einige Bilder aus der Zeit folgen. Nur eben nicht in Farbe, sondern schwarzweiß, passt so unglaublich gut im Moment. Also, wie gesagt, nicht nur du findest einige Bilder überladen, sondern auch ich. WEIL SIE ES SIND… Warum soll ich reduzieren, wo es nichts zu reduzieren gibt, ohne die Aussage zu verklären?

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    • Lieber Lars, 🙂 Das ist es ja, was ich nicht so genau weiß… auch nach mehreren Betrachtungen von Streetfotografen. Setz Dich hin und beobachte. Das Streetfoto kommt zu dir. Beobachte Menschen, und beobachte was passiert. Weiß ich… doch dann sah ich wieder Streetfotos, die mit Menschen gar nix zu tun hatten. Inwiefern geht das mit der Streetfotografie konform? Auch Bilder von Sinn und Un-sinnssprüchen der Graffitykünstler fielen in diese Kategorie. Ist im Moment nicht einfach, doch ich bin ja bereit hinzu zu lernen. Was also ist richtig?
      Wie Birgit zum gleichen Post anmerkte, ist es sicherlich sehr spannend in einer Fotografenrunde solche Themen weiter zu erleuchten und gewinnbringend anzuwenden… THX Lars…

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