Flickr forever…

Flickr ADE!

https://bit.ly/3ybofDb

Von 3 GB auf 1000 Bilder auf nichtssagende Allerweltsbilder für kostenlose Accounts…

Freiheit für die, die bezahlen? Ab jetzt bezahlen müssen/sollen?

Schade Flickr. Aber ohne mich… Vielleicht sollten sich die Aktfotografen des Planeten mal überlegen ob sie sich ihre Werke nicht von den Communities BEZAHLEN lassen sollten… Das wäre doch mal was ganz Neues…

Hier noch mal in Deutsch.

Flickr für immer: Die sicherste und inklusivste Fotografie-Community der Welt schaffen.

Als Flickr 2018 von SmugMug übernommen wurde, ging es um den Erhalt der Plattform: Unsere zehn Milliarden Fotos, hunderte Millionen Fotografen und Millionen florierender Communitys standen kurz davor, nicht mehr online zu sein, und das war inakzeptabel. Deshalb haben wir uns mit SmugMug zusammengetan und sind dadurch umso stärker geworden.

Heute kündigen wir einige bevorstehende Änderungen an unseren Nutzungsbedingungen an, die uns dabei helfen werden, die Kunst, den Ausdruck, die Geschichte, die Geschichten und die Erinnerungen aller Flickr-Mitglieder auch in den nächsten hundert Jahren zu bewahren. Diese Änderungen fallen in zwei verschiedene Bereiche und betreffen die kostenlosen Flickr-Mitglieder. Die erste Änderung bezieht sich auf eingeschränkte und moderate Inhalte. (Man könnte sie als NSFW, explizit oder anders bezeichnen, aber wir haben sie hier für Flickr definiert).

In fast allen Online-Fotocommunities sind Fotografen seit langem mit Verboten und Löschungen konfrontiert, weil sie die „falsche“ Art von Kunst geschaffen oder geteilt haben. Wir führen Änderungen bei Flickr ein, die alle Fotografen dazu einladen, Fotografie zu entdecken, zu teilen und mit ihr zu interagieren – immer. Fotografen, die Arbeiten erstellen, die von einigen als gewagt angesehen werden könnten, werden einen sicheren Ort haben, um online miteinander zu interagieren, gemeinsame Interessen zu teilen und ihre Kunst in die Welt zu bringen, ohne Angst haben zu müssen, dass sie entfernt oder ganz aus den Gemeinschaften, die sie lieben, verbannt werden.

Seit unserer Gründung ist Flickr ein Zuhause für alle Fotografen, unabhängig von ihrem Thema. Dies war besonders wertvoll für Community-Mitglieder, die eingeschränkte und gemäßigte Inhalte erstellen, die auf anderen Plattformen für die gemeinsame Nutzung von Fotos unerwünscht wären oder sogar zu Sperren oder der Entfernung ihrer Inhalte führen würden.

Flickr ist ein Zuhause für alle Fotografen, unabhängig von ihrem Thema.

Aber bis jetzt haben wir es versäumt, einen echten Raum für diese Fotografen zu definieren. Um diese Fotografen zu unterstützen und sicherzustellen, dass ihre Communities weiterhin florieren, wird die Möglichkeit, eingeschränkte und moderierte Inhalte zu teilen, Flickr Pro-Mitgliedern vorbehalten sein.

Dadurch wird sichergestellt, dass alle Flickr-Fotografen, egal ob kostenlos oder Pro, Zugang zu Bereichen haben, die mit den Inhalten gefüllt sind, mit denen sie sich beschäftigen möchten. Die Verfeinerung und Straffung unserer Moderationsverfahren bedeutet sicherere Bereiche für alle, unabhängig davon, welche Art von Fotos Sie sehen möchten.

Die zweite Änderung bezieht sich auf die Beschränkung nicht öffentlicher Fotos. Bei Flickr geht es darum, Fotos zu teilen, Feedback zu geben, Inspiration zu finden und sich mit anderen Fotografen auszutauschen. Mit nicht-öffentlichen Fotos ist das alles viel schwieriger. Aus diesem Grund beschränken wir kostenlose Konten auf 50 nicht-öffentliche Fotos (z. B. Fotos, die als privat, Freunde, Familie oder Freunde und Familie markiert sind). Weitere Informationen zu den Datenschutzeinstellungen bei Flickr finden Sie hier).

Wir freuen uns, wenn uns Ihre Fotos anvertraut werden – aber noch mehr freuen wir uns, wenn sie entdeckt, zu Gruppen hinzugefügt und zu Fotowettbewerben eingereicht werden. Wir würden Sie niemals abweisen, wenn Sie einfach nur einen sicheren Ort suchen, an dem Sie Ihre Bilder ein Leben lang aufbewahren können, Sie brauchen dafür nur eine Pro-Mitgliedschaft.

Die oben genannten Änderungen bedeuten, dass bei kostenlosen Konten Fotos, die die Grenze von 50 nicht öffentlichen Fotos überschreiten, oder Fotos mit mäßigen oder eingeschränkten Rechten von der Löschung bedroht sind. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, sollte es das auch.

Im Jahr 2018 haben wir angekündigt, dass bei kostenlosen Konten mit mehr als 1.000 Fotos und/oder Videos die Inhalte aktiv gelöscht werden. In den vergangenen Jahren haben wir kein einziges Foto gelöscht, das über dem Limit lag. Nicht EINES. Stattdessen haben wir uns entschieden, wieder in unsere Community zu investieren, denn eure Fotos sind es, die diesen Ort großartig machen.

Die Entscheidung, nicht-öffentliche, moderate und eingeschränkte Fotos zu begrenzen, ermöglicht es uns, die inspirierenden öffentlichen Fotos, die freie Mitglieder zu Flickr beisteuern, zu erhalten und zu fördern und gleichzeitig Ressourcen freizusetzen, um unsere Pro-Communities stärker denn je zu machen.

Wenn Sie von den bevorstehenden Änderungen betroffen sind, empfehlen wir Ihnen, Flickr Pro zu abonnieren! Das ist der einfachste und kostengünstigste Weg, um sicherzustellen, dass jedes Ihrer Fotos ein Zuhause auf Flickr hat.

In den letzten Jahren hat sich bei Flickr viel verändert, von der erneuten Fokussierung auf Creative Commons-Werke über die Gründung der Flickr Foundation bis hin zur Verfeinerung unserer Moderationsrichtlinien, um Fotografie in all ihren Formen zu unterstützen. Und bei jedem Schritt auf diesem Weg denken wir an Sie: den Fotografen, den Künstler, den Studenten, den Historiker. Ihre Anwesenheit und Ihre Beiträge zu dieser Gemeinschaft machen sie zu dem, was sie ist, und diese Änderungen werden das, was Sie aufbauen, stärken – nicht nur für Sie, sondern für jeden Fotografen, der sich von Ihrer Arbeit inspirieren lässt.

Während wir mit der offiziellen Einführung dieser Änderungen beginnen, werden wir direkt mit den betroffenen Inhabern von kostenlosen Konten kommunizieren und ihnen Zeitpläne, Details und Ressourcen mitteilen, um sicherzustellen, dass ihr Konto in gutem Zustand bleibt. Wie immer können Sie sich bei Fragen an unsere Support-Helden wenden. Vielen Dank, dass Sie Teil der größten Foto-Community der Welt sind.

Account gelöscht!

2 Gedanken zu „Flickr forever…

  1. Du hast Dich ja eh gefragt, welchen Mehrwert Dir flickr bringt. Ich verstehe deswegen Deine Entscheidung, die durch diese Änderung sicher noch beschleunigt wurde.

    Nur möchte ich Dir einmal die Sicht eines pro-Mitglieds (wie mir) kurz aufzeigen:
    Ich frage mich nämlich manchmal, wofür ich hier eigentlich bezahle? 1000 Bilder sind nicht wenig. Ich hab zwar unbegrenzt, aber lange gebraucht, bis ich die 1.000 voll hatte.

    Für dieses Kontingent an Platz zahlst Du in der FC z.B. 83,88€ (ok, dann sind es 2.000, aber unbegrenzt, wie bei flikr-pro kosten in der FC 107,88€ – jeweils pro Jahr – flickr pro kostet pro Jahr 71,99$)
    Und die FC gibt den Aktbereich schon seit ewigen Zeiten nur für Bezahlaccounts frei.
    Bei flickr habe ich mehr Reichweite, finde tolle internationale Fotografen (ok auch viel Schmuddelzeugs, um das es nicht schade wäre, wenn es weniger würde) und habe weniger von den nervtötenden Diskussionen, die so typisch-FC sind 😉

    Und die detaillierteren Statistiken sind nice, aber auch nicht wirklich überlebenswichtig.
    Ok, Werbefrei – das ist wirklich nett. Aber allein auch nicht entscheidend. Die Zusatzangebote bzgl. Software u.ä nutze ich nicht.

    Ich sehe das so: zum einen gilt immer das Prinzip, dass der, der die Musik bestellt, auch bestimmt, was gespielt wird. Wer also ein gratis-Angebot nutzt, muss damit leben, dass die Regeln für dieses Angebot geändert werden.
    Mein pro Account wird aufgewertet, einfach, weil ich jetzt wesentlich mehr bekomme, wie bei free.
    Darüber hinaus möchte ich Dir bei Deiner Aussage widersprechen, dass es bei free unter safe nur „nichtssagende Allerweltsbilder“ gibt. Es gibt viel tolle Fotokunst, die safe ist – auch im People-Bereich. Es liegt letztlich am Fotografen. Nicht an flickr.
    Wo ich aber Bedenken habe, sind die vielen Fotografen, denen ich folge, die wirklich tolle Aktbilder zeigen. Die aber ein free-Konto haben. Ob die alle jetzt auf pro umschwenken, bezweifle ich. Und würde das sehr bedauern.
    Dennoch bleibe ich dabei, dass ich diese Änderung im großen und ganzen positiv sehe

    LG Dirk

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  2. … ok auch viel Schmuddelzeugs, um das es nicht schade wäre, wenn es weniger würde…
    … die detaillierteren Statistiken sind nice, aber auch nicht wirklich überlebenswichtig…
    … Ok, Werbefrei – das ist wirklich nett…
    … Ich sehe das so: zum einen gilt immer das Prinzip, dass der, der die Musik bestellt, auch bestimmt, was gespielt wird. Wer also ein gratis-Angebot nutzt, muss damit leben, dass die Regeln für dieses Angebot geändert werden…
    … Darüber hinaus möchte ich Dir bei Deiner Aussage widersprechen, dass es bei free unter safe nur „nichtssagende Allerweltsbilder“ gibt. Es gibt viel tolle Fotokunst, die safe ist – auch im People-Bereich…
    … Wo ich aber Bedenken habe, sind die vielen Fotografen, denen ich folge, die wirklich tolle Aktbilder zeigen. Die aber ein free-Konto haben. Ob die alle jetzt auf pro umschwenken, bezweifle ich…
    Ich versuche das mal zu beantworten.
    Zu 1. Ja, da stimme ich Dir ohne zu meckern zu. Oftmals verstehe ich auch die „Moderationsbots“ nicht, die bei völlig harmlosen Portraits das Bild auf eingeschränkt stufen. Moderationsbots… allein das Wort verursacht mir schon Übelkeit…
    Zu 2. Sehe ich auch so.
    Zu3. Habe ich nie drüber nachgedacht. Hat mich auch nie beim free Account gestört…
    Zu 4. Aber gleich so drastisch?
    Zu 5. Ja, das sehe ich auch so. Letztendlich sind es nur Bilder. Ich habe aus diesem Grund auch das Fotografieren aufgegeben. Vielleicht nicht für immer. Aber zum jetzigen Zeitpunkt kann ich von der Faszination der Fotografie nicht das Geringste spüren. Viel Hype um Nix… Vielleicht ändert sich das auch wieder…
    Vielen Dank für Deine Sichtweise der Dinge.
    Ach so:
    Von 3 GB auf 1000 Bilder auf nichtssagende Allerweltsbilder für kostenlose Accounts…
    Vielleicht habe ich mich da etwas blöde ausgedrückt… mich ja schon selbst diskreditiert.
    Ich weiß jetzt gar nicht, waren es 3 GB oder doch nur 1GB. Selbst 1 GB war da enorm hoch. Es kam ja auch auf die Auflösung der Bilder an. Bei manchen Bildern war die Auflösung so hoch, wie bei 30 von mir… das wurde dann ja weiter runter geschraubt auf 1000 „Originaldateien“. Warum soll ich Bilder in höchster Auflösung laden. Was ist der Sinn der Sache? Und jetzt… darf ich für Akt bezahlen… Ich bleibe dabei: Wäre wirklich mal etwas anderes, wenn ICH dafür bezahlt werde, weil ich die Community damit bereichere… Oder? Was die nichtssagenden Allerweltsbilder angeht: Falsche Wortwahl. Ich nenne sie mal Normalbilder, wie sie von uns allen hin und wieder geschossen werden… nichts Aufregendes, nichts Interessantes, halt das was uns in dem Moment dazu gebracht hat, auf den Auslöser zu drücken.

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