Thorens TD 166 Mk V

Ich musste mir sagen lassen, dass sei ein „Vintage Player“ 🙂

Der TD 166 ist ein Klassiker, dessen Anfänge bis ins Jahr 1975 zurückreichen. Im Vergleich zum TD 160 war der mechanische Aufbau jedoch etwas einfacher ausgeführt (kleineres Plattentellerlager, Innenteller aus Kunststoff).
Das manuelle Laufwerk stand für Analogtechnik in reinster Form. Sein Grundkonzept blieb über die Jahre weitgehend unverändert. Noch in den 90er Jahren wurde der TD 166 Mk VI mit dem hauseigenen Tonarm TP 50 angeboten. Gegen Aufpreis konnte auch der hervorragende Rega-Tonarm RB 250 montiert werden.

Jo, aber nun war er in die Jahre gekommen. Sein Klangbild nicht mehr so sauber wie zu Anfang. Dank meiner neuen Hörgeräte konnte ich das jetzt zum ersten Mal heraus hören. Das erste, was ich vermutete, warum das alles nicht mehr so rund klang war der Antriebsriemen.

Und so war es auch. Über 35 Jahre hatten seine Spuren hinterlassen. Ich hatte es nie für nötig gehalten, den Riemen, laut Thorens, jedes Jahr zu wechseln. Ein Wechseln auf „45“ war gar nicht mehr möglich, so hatte sich das Biest in die Länge gezogen. Das war also die erste Aktion: Riemen tauschen. Da rutschte danach nichts mehr. 🙂

Immer noch ausgestattet mit dem gleichen Tonabnehmersystem von Audio Technica 95. Ich hatte noch das Bedürfnis es auszutauschen gegen das Linn K5. Doch dazu ist es nie gekommen. Irgendwann kam die Fotografie dazwischen… 🙂 Doch heute denke ich daran es einmal mit dem Ortofon 2 M Silver in MM zu versuchen. Auch dewr Tonarm und die Headshell ist noch original Thorens. Da gibt es auch noch Luft nach oben.

Was für ein Anblick!…

Der Plattenteller ist aus Zinkdruckguss, hat auch nicht so direkt die Schwere von High End Geräten. Und doch war dieses gerät zum Zeitpunkt des Kaufs am unteren Ende des High End angesiedelt.

Auch eine Sache, die mir nicht ganz so wichtig erschien wie heute. Das Antiskating. Selbst eine Tonarmwaage habe ich mir zugelegt. und die Schön Schalone zugelegt um endlich die erforderlichen Feineinstellungen vorzunehmen. DAS ist wirklich eine anspruchsvolle Aufgabe.

Nachdem dies nach einer gefühlten Ewigkeit erledigt war, suchte ich mir noch das Auflagegewicht des Audio Technica heraus und justierte auch dieses. Ich war nicht erstaunt, dass ich nicht den Klang hörte, den ich dachte der würde jetzt völlig anders sein. Denn der Austausch des Tonabnehmersystems inclusive Nadel steht ja noch bevor.

Ein „Vintage Player“ – davon lasse ich mich überhaupt nicht beeindrucken… 🙂 Der wird aufgerüstet und dann sehen wir weiter. Abgesehen davon ist auch schon ein zweiter Dreher neueren Datums ins Visier genommen:

https://www.hifitest.de/test/plattenspieler/magnat-mtt-990-17279

Dann mit einem Tonabnehmersystem in MC Ausführung. Mein Verstärker erlaubt beide Anschlüsse. Bin doch mal auf diesen Unterschied gespannt… 🙂

Ich werde berichten…

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