Fundstück

Rainer Matthias Gillesen:

„Unter vielen Bildern steht: Tolles Foto!

Nein!

Tolles Mädel, wenn es denn darunter steht wäre richtig.

Das Mädel ist nett da drauf, aber das Foto ist nicht gut.

Und das ist ein Riesenunterschied.

Die verwechseln ganz oft den abgebildeten Gegenstand

mit dem Foto als solchem.

Im Hinterkopf behalten, das wir die Realität, oder das was

wir dafür halten, eigentlich benutzen um unsere Gedanken

und unsere Fantasien auszudrücken.

Und ein Foto ist erst dann ein Foto, wenn es eine Geschichte erzählt. Wenn ich da rein gucke und hab das Gefühl:

Oh – egal ob es mich anekelt, oder mich nervt, ob es mich

sonst was, aber ich muss zumindest emotional betroffen

sein wenn ich irgend so was seh‘.

Wenn das nicht gewährleistet ist, pff… , kann ich ne schwarze Wand knipsen.“

Es ist ungefähr 20 Jahre her, wo ich die Bilder von Rainer Matthias Gillesen zum ersten Mal gesehen habe. Ich mochte sie nicht. Und nun falle ich wieder über seine Werke und über ein Video, wo er genau dieses gesagt hat. 20 Jahre später sehe ich seine Werke ein wenig anders.

Es muss toll sein, über einen Wissensschatz zu verfügen, der diese Zeilen da oben, untermauern kann. Und es ist toll, über Mädchen verfügen zu können, die einem genau das liefern, was sich der Künstler vorstellt.

Entweder ohne Vorbehalte, oder mit dem Wissen, gemeinsam etwas Schönes geschaffen zu haben.

Die Gedanken sind frei…

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