Kurz nach 2000 war’s…

… da erwarb ich meine erste digitale SLR. Ich habe mir viel Zeit bei der Auswahl gelassen. Zu viel Zeit… 1500 Euronen sind kein Pappenstiel. Die Canon EOS 10 D erhielt Einzug in meinen fotografischen Fuhrpark. Als Profikamera wurde sie bezeichnet. Tz… Meine analoge Minolta 800si war bei einer Einschaltverzögerung von gefühlt 20 Minuten bei der 10 D ein richtiges Rennpferd. Das galt auch für die Auslöseverzögerung. Beim ISO Wert war nach oben hin schon bei 400 Schluss. Sie machte mich nicht glücklich. Mit diesem popeligen Anzeigebild, kaum größer als eine Briefmarke. Nach zwei Monaten erwarb ich die 20 D – ebenfalls 1500 Euronen. Einmal mehr oder weniger ganz schön mit dem Geld rum geaast… Aber das hat mich geprägt. Die Japaner machen mir so schnell nichts mehr vor. Und schon gar nicht mit den neuen spiegellosen. Die können anderen das Geld aus der Tasche ziehen. Ich habe fertig! 🙂

Kommen wir also zur 10 D. Ich habe noch ein paar Bilder gefunden, die damit entstanden sind. Und ich will sie Euch nicht vorenthalten. Da ist zum einen einmal dieses:

Es entstand zusammen mit vielen anderen Fotokollegen vom Fotoclub Schleswig auf einem stillgelegten Betriebsplatz der Bundeswehr. Dort hatte sich jemand eine wahre Fundgrube von alten Bundeswehrfahrzeugen, auch von der NVA angeschafft. Was uns fehlte waren einfach ein paar Modelle. So kam ich mit Zweien, und auch der Fotoclub steuerte noch zwei hinzu. Nun muss ich noch dazu sagen, das Ganze wurde unter einem Workshop getarnt, den der bei Fotografen nicht unbekannte Manfred Kriegelstein leitete. Und er kam nicht allein, auch die mit mehreren FIAP Orden dekorierte Monika Fieguth war im Team. Und ich war blutiger Anfänger. Die Kamera noch gar nicht im Griff, versuchte ich mich leidlich. Ich knipste im Jpeg Format, von RAW hatte ich noch keine Ahnung. Aber ich hatte ein Laptop, von dem ich auch keine Ahnung hatte… 🙂 Irgendwie musste ich ja die Bilder von der popeligen Speicherkarte mit 65 MB abspeichern, damit ich weiter fotografieren konnte. 😦 Das Bild oben, ist nur deshalb so brillant geworden, weil ich HEUTE mit den Bearbeitungsprogrammen auch nicht mehr auf Kriegsfuß stehe. Das ist, wie man unschwer erkennen kann mit 400 ISO in einer relativ dunklen Garage mit Blitz entstanden. Außer Merle war noch Silvia dabei: die hatte schon richtig Modelqualitäten…

und ging bei mir als Lara Croft mehr als lässig durch. 🙂

Wie geschrieben, ich kämpfte mich leidlich durch… Damals gab es auch noch eine andere Location, ein Wohneinrichtungszentrum in Windeby, nahe Eckernförde. Natürlich brachen wir dort auch noch ein, aber das ist eine andere Geschichte, auch wenn sie am selben Tag geschah.

Stay tuned…

2 Gedanken zu „Kurz nach 2000 war’s…

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