Zenith Helios 44M 2.0/58mm

… mal wieder 🙂 und ganz was Neues… von heute… 🙂

Die Sonne war schon ziemlich niedrig, als ich mich spontan entschloss, meine Kamera und das Helios zu schnappen und auf eine kurze Fotopirsch zu gehen. Natürlich nicht mit dem Ehrgeiz überhaupt auch nur ein „Bild“ zustande zu bringen. Einfach, weil es eine innere Stimme von mir verlangt hat.

Wenn ich etwas gelernt habe, dann die Tatsache, dass das Helios Licht braucht, viel Licht, um seine Stärken überhaupt heraus zu stellen. Alles weitere ist Magie.

Und was für eine Magie das Ding frei setzt hat sie mir schon mehrere Male anschaulich bewiesen. So auch heute… schon das erste Bild: BÄNG!…

Aber es machte mir auch schmerzlich klar, dass es mir immer schwerer fällt ohne Brille und mit der einzigen Korrektur, die die 5D MkIII anbietet, scharf zu stellen. Mal sehen, da muss wohl mal ein anderes Okular her… Natürlich sofort erkennbar die Lensflares, die mich aber überhaupt nicht stören, ganz im Gegenteil…. immer her damit…

Etwas anders belichtet, eine kühlere Anmutung, und so kommt dann auch die wahre Stimmung ins Bild, ist ja kein Puderzucker das weiße Zeuch am Boden…

Ein Bild aus der Abteilung; lass ma die Kamera machen, die kann das auch… Diejenigen, die mich kennen, wissen, was ich meine… Kein Blick durch den Sucher… auf den Boden stellen, oder etwas darüber schweben lassen, Schärfe schätzen bei analog und abdrücken… So etwas kommt dann dabei heraus… 🙂 Ich mag’s!

Fundstück des Tages… 🙂

Ich habe oftmals die gleichen Stellen im Wald, die ich immer wieder aufsuche. Es ist mir noch nie vorgekommen, etwas zu fotografieren, was sich doppelt… In diesem Fall der Wassertropfen an dem Blatt in der Mitte, die warmen Töne, obwohl es schweinekalt war, dieser riesige Lensflare, der sich wie ein Kometenschweif durchs Bild zieht – Hammer!

Gleich noch mal aus einem anderen Blickwinkel…

Und dann reißt sich die Sonne noch mal ordentlich zusammen…

… um an einer anderen Stelle wieder ein völlig anderes Bild abzugeben…

Gesehen und für gut befunden…. natürlich auch im Gegenlicht… dieses Licht entfesselt erst die Magie dieses Objektivs, welches so unscheinbar daher kommt… winzig klein und uralt…

Mein täglicher Weg, morgens um 10.00 Uhr… und es ist erstaunlich, was er mir immer wieder bietet…

Deutlich zu sehen, wie ich die Schärfe verhauen habe… aber wat soll’s…. auch so ein Volltreffer…Was mich allerdings weniger begeistert ist folgendes:

… gestern lag da nur einer von den Brüdern, heute habe ich zwei davon entsorgt… Was soll der Scheiß! Ist es denn wirklich sooooo schwer diese elendigen Pappbecher mit nach Hause zu nehmen und sie dort zu entsorgen? Ich versteh’s nicht…

10 Gedanken zu „Zenith Helios 44M 2.0/58mm

  1. Pingback: Bild der Woche #58 (KW05/2021) – Ich brauch etwas buntes | Der Amateur Photograph

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