Die Zwei…

… haben mein Leben ganz schön durcheinander gewirbelt…:-)

Es war etwas völlig Neues… Ein Mädchen zum Portraitieren ist ja etwas völlig Normales – naja- heute auch schon nicht mehr. Dann noch unbekleidet grenzt an ein kleiners Wunder. Aber dann auch noch zwei… das war ein Sechser im Lotto… damals.

Ich betrachtete es damalsals ein wertvolles Geschenk, was diese Beiden mir da machten. Es hatte etwas mit Genießen zu tun – auf beiden Seiten. Und das mache ich auchheute noch – genießen… denn – so selbstverständlich wie damals ist diese Art der Fotografie nun wirklich nicht mehr. Oder liegt es an der Struktur der Landschaften? Sind die Mädels auf dem lande einfach nicht mehr bereit dazu – oder ist man in der Stadt doch freizügiger und ich krieg das gar nicht mehr mit? :-))))

Wir sind ja hier schon mitten drin im Geschehen. Der Start wirkte ein wenig gehemmt, wie es immer so war. Doch das verflog sehr rasch. Und sie gaben sich dem hin, was ihnen in den Sinn kam. Da spielte ich noch nicht den Regisseur. Das kam erst viel später.

So sah das ganz zu Anfang aus… Goldmarie und Pechmarie… wobei die Pechmarie mit einer unglaublichen Beinlänge aufwartete… da blieb mir fast die Spucke weg. .-) Aber wie man sieht, langsam… immer langsam zum Ziel… Das erhöht die Spannung noch zusätzlich. Ich hatte und habe es niemals eilig in der Beziehung…

Und noch ein schüchternes Bild aus dem „Vorspiel“… Aber warum nicht, wir sind alle mal klein angefangen.

Eines meiner Lieblingsbilder. Es gab selten etwas Besseres… Ist man dafür geboren oder ist das auch ein gewisser Lernprozess? Nicht alle Mädchen wussten so schnell, wie sie sich positioniern sollten. Mit dem Ausdruck haperte es noch… und damit habe ich auch heute noch (wieder) arge Probleme. Und das fällt mir auch bei vielen anderen Fotografen auf. Überirdische Wesen, phantastisch ausgeleuchtet, von jedem makel befreit, perfekt… dabei so leb- und lieblos fotografiert, dass einem schlecht wird. Fließbandarbeit fast… so mutet es an.

Erwartungshaltung…
So besser? 🙂
Detailstudie…
Kurz vor Finale… Der Ausdrck von Pechmarie gefiel mir immer noch nicht…
Das war zwar auch noch nicht der wahre jakob, aber ich war zufrieden damit. Die gespreizten Finger von Goldmarie zeigen es dann auch an: War’s das jetzt? Und Pechmarie gibt mir fragend zu verstehen, dass auch sie jetzt das Finale erreicht hat. Wir hätten noch weiter üben können…
… doch wir waren schon seit Stunden… also ab 8.30 Uhr am Knipsen. Diese Bilder entstanden gegen 23.30 Uhr. Und die Mädels hatten nach diesem Marathon noch Bock in die Disco… Ich ließ sie ziehen. Goldmarie hatte ja den Schlüssel zu unserem Haus. Dann brauchte ich mir jedenfalls keine Sorgen um die Beiden zu machen.

Diese Konstellation gab es dann noch einmal. Allerdings nie wieder so schön harmonierend. Alles hat seineZeit!

Bis dahin…. stay tuned…

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