Squeezerlens; Eckernförde

„Ich fahr noch mal los. Muss mal wieder was knipsen, sonst roste ich ein..:“, sagte ich gestern zu meiner besseren Hälfte am späten Nachmittag.
„Wo geht’s hin?“
„Ich denke nach Eckenförde…“
„Mach das bloß nicht – die ganzen Touris…“
Ich war fast schon umgestimmt, doch dann entschloss ich mich trotzdem nach Eckernförde zu fahren.

Ich hatte meine Canon mit einer Squeezerlens bestückt und wollte es mal wieder wissen. Parkte etwas außerhalb und ging dann praktisch von „hinten“ rum ins Geschehen. Doch bei der von mir vorgesehenen Location erwartete mich gähnende Leere… Was war geschehen?

Schon am Display der Kamera konnte ich sehr gut erkennen, dass das Ergebnis, und auch alle anderen, hervorragend ausfiel. Wieder einmal machte sich die völlig manuelle Belichtungssteuerung alle Ehre.

Doch zurück zum Start: Erst einmal eine grobe Übersicht vom Petersberg aus. Mann nennt uns zwar Flachland Tiroler aber auch wir haben klitzekleine Erhöhungen, die wir liebevoll, manchmal auch geringschätzig, Berge nennen. Besonders unangenehm wenn man mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt und schon völlig abgekämpft dort ankommt… Äh…

Das also ist die Übersicht vom Peters“berg“ aus auf unseren Hafen. Sah schon mal ganz gut aus…

Was mir sofort auffiel waren die unzähligen Segelboote, die in den neu angelegten Jachthäfen vertäut waren. Das waren etliche Millionen an Geldwert. Eckernförde scheint echt zu boomen. Schon fast wie Sylt. Aufgrund der Ferienwohnungen für Reiche und Wohlhabende gibt es nicht genug Wohnraum für die Einheimischen. Die Folge: Wohnungen werden extrem teuer…

Meterhoch ragen die Masten der großen Jachten in den Himmel und der heftige anlandige Wind sang laut wimmernd in der Takelage…
Wirklich… ein winzig kleiner Einblick auf das Gesamtwerk…
Im krassen Gegensatz dazu dümpelten die alten Fischkutter in der kabbeligen See…
Ich weiß nicht warum, aber diese roten Positionsfähnchen ziehen mich immer magisch an, wenn ich den Hafen unsicher mache. So auch heute.

Und dann war da noch die „ALBATROS“ aus Bremerhaven. Ein schicker Dreimaster, der von mir langsam umkreist wurde…Und das kam dabei heraus:

Bei Gegenlicht entwickelt diese Linse ein absolutes Eigenleben… und das ist auch durchaus gewollt…. Perfekt ist langweilig.

Diese Bilder sind nicht großartig nachbearbeitet, die Belichtung saß oftmals auf dem Punkt. Was aber getan wurde, und das werde ich wohl auch weiterhin tun, ist eine Bearbeitung mit dem Detail Extractor von Nic um den Bildern einen „malerischen“ Touch zu geben. Ich mag das. Und ich kann ja schließlich machen was ich will…

Und dann gibt es da noch etwas, was mich immer wieder magisch anzieht: Die Segel an der Hafenspitze. Ich war nun schon so oft hier und habe die Dinger aus jeder Perspektive geknipst. Doch man glaubt es nicht was es ausmacht die gleichen Ausschnitte bei unterschiedlichem Wetter vorzunehmen…

Anschließend ging es weiter zum nächsten Jachthafen. Hier überraschte mich etwas völlig anderes… Geleewasser…

Quallen! Millionen von dem Zeuch…
Mastenwälder… unzählig viele…
Ein Blick auf unsere Badewanne…
Eigentlich ein Fernglas… Neu bemalt… riss es mich gleich zu einer Aktion in PS hin…
So, nu ist aber auch genug mit Segel und so… noch einmal eine Demonstration der Unperfektion dieses wunderbaren Objektivs…

Jetzt geht es noch einmal kurz auf die Strandpromenade und dann zurück durch die malerische Altstadt von Eckernförde…

Schäferkapelle nennt sich das Teil… und ich habe es zum ersten Mal gesehen… was und wann da was abgeht, dazu kann ich beim besten Willen nix sagen… Gottesdienste, denke ich mal…
Noch ein letzter Blick auf dieses wunderschöne Eckernförde… mit einer so lausigen Verkehrsführung, wie man sie selten erlebt…

Nun ist er auch schon wieder vorbei… der Trip durch das Highlight von Eckernförde. Ich würde Euch noch gern so viel mehr aus der Altstadt zeigen, doch die ist wie immer völlig zugeparkt gewesen. Nicht nur von den Anwohnern, denen gönne ich es ja, nein, wie dreist einige Touristen sind und selbst denen noch die geringe Parkmöglichkeit verkleinern, das kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Abgesehen davon ist die Altstadt nur dann mal völlig leer, wenn alle zum gleichen Zeitpunkt in Urlaub fahren… 🙂 Eigentlich schade.

Bis zum nächsten Mal… Stay tuned…

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