Wenn das Drumherum…

… interessanter wird als der Hotspot an sich, stimmt irgend etwas nicht So geschehen bei einem Akt- und Erotik Workshop mit einem Profimodell und einer leeren Halle als Location in der sich zwei Fahrzeuge befanden.

Ein schicker Flitzer von AMG Mercedes und ein Mercedes Oldtimer, der aber gar nicht zur Sache kam. Anwesend waren unter anderem zwei Mitglieder des Fotoclubs Schleswig, also auch bekannte Gesichter.

So ein Modelsharing ist meist kostenpflichtig. Ist auch verständlich. Die beiden Fahrzeuge von nicht gerade minderem Wert, die Halle und auch das Modell sowie der WS-Leiter beanspruchen einen Teil des Geldes.

Bei meiner Ankunft am besagten Ort erblickte ich mehr im Augenwinkel, dass sich schon etwas abspielte in der Halle. Das Modell Diana posierte nur in Overknees vor dem AMG Mercedes. Mensch, dachte ich, könnte interessant werden. Doch mehr bekam ich dann im Laufe des Tages nicht mehr zu Gesicht.

So begann das Shooting mit Diana

Wir bekamen eine kurze Einweisung in die Lichttechnik und ansonsten wurden wir allein gelassen. (Kenntnisse der Blitzanlage und ihre Verwendung wurden also voraus gesetzt. Kein Problem, daran sollte es auch nicht scheitern. Ich hatte nur ein Riesenproblem entweder mit mir selbst oder dem Modell. Schwarzes Auto, schwarze Klamotte, schwarze Haare… irgendwie zu viel schwarz. Dann gefiel mir die Figur nicht… viel zu kurze Beine… die einstudierten Posen…

Irgendetwas fand ich immer um mich vom Fotografieren abzuhalten. Da Jeder seine Zeit bekommen sollte, entstanden viele Pausen die ich als enorm leer empfand. Hinzu kommt natürlich, dass ich nicht der Typ bin, der sofort auf seine Mitshootingspartner zustürmt und da gleich ein Fest der Mitteilsamkeit macht. Ich schaue mir meist alles in Ruhe an und entscheide dann, wie es bei MIR abläuft.

Je länger ich warten musste, denn an die zugeteilten Fotografierzeiten hielt sich schon nach kurzer Zeit keiner mehr… desto missmutiger wurde ich. Also begann ich die nähere Umgebung zu erforschen… und da gab es einiges…

Möge jeder seinen Teil denken, was mir da durch den Kopf ging

Und ich schoss „heimlich“ Behind the scenes Fotos. Da kam tatsächlich bald besseres heraus, als aus dem Ursprünglichen Vorhaben.

Und natürlich mein Kumpel vom Fotoclub Schleswig; Mathias… immer zu Scherzen aufgelegt, aber auch sehr zielstrebig auf seine Bildergebnisse hin arbeitender Fotograf.

Mathias und sein Rohr… Ich erinnere mich an ein Interview mit Silvie Blum, die da sagte: Wenn einer mit einem 300er Tele in meinem Studio zu einem Workshop auftaucht, schmeiße ich ihn raus… Nun denn, das war, so weit ich weiß ein 400er…

Nach einer wirklich zähflüssig fließenden Zeit bekam ich dann doch noch ein Bild hin, welches mich zwar nicht für die Entbehrungen die ich mir selbst auferlegt habe, entschädigte, aber dennoch…

AKT- und Erotik WS so wurde es deklariert. Viel Erotik habe ich nicht gesehen, und erst recht keinen Akt…Viel nackte Haut ist noch lange nicht erotsch. Ziel verfehlt würde ich sagen.

Ich kam auf keinen gemeinsamen Nenner mit diesem Modell. Und wie wichtig das für meine Arbeit ist, ist hinlänglich bekannt.

Was bringt ein Workshop mit Pascal Baetens z.B. oder Vincent Peters… vom Preis abgesehen…

Oder Jens Brüggemann… dem lechze ich schon seit 1995 hinterher.. 🙂

Mein Fazit nach diesem WS: SO ist es MIR unmöglich überhaupt Wettbewerbsbilder zu schießen. Und das ist ja eigentlich der Grund für viele Mitglieder in Fotoclubs. Bilder mit Wettbewerbsqualitäten.

Doch die entstehen mit Sicherheit anderswo…

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