Canada 10.0 Teil 7

15.09.2019 9.54 Uhr Ucluelet Campground

Wir haben den schönsten Sonnenschein im Hafen von Ucluelet. Und die ganze Nacht hat es fast sturzbachmäßig geschüttet. Sabines Duschgang und das Frühstück sind beendet. Wir räumen alles zusammen und fahren in Kürze ab.

So was von Baustelle… 🙂

Wir stehen um 10.59 Uhr vor einer Baustelle auf dem Hwy.4 und es REGNET! 😦

Zunächst geht es jetzt nach Campbell River. Von da aus werden wir sehen wie es weiter geht. Sabine hat den Treibstofftank in Ucluelet gefüllt – und problemlos mit der Kreditkarte bezahlt. Auf der Fahrt zum Campground Miracle Beach haben wir diesmal viele sonnige Abschnitte. Dies ist ein Campground den wir vor vier Jahren auch schon mal angelaufen sind. Zwischenstopp bei Tim Horton in Curtenay um uns ein wenig im Netz zu orientieren und natürlich einen French Vanilla zu genießen.

Dort kamen wir trocken an, doch als wir drinnen weiter im Netz forschten, was weiterhin zu tun ist, denn es sollte auch die nächsten Tage wieder regnen, mal mehr mal weniger, schüttete es wieder wie aus Kübeln. Ich dachte nur noch: Hoffentlich lässt das bald nach – ich saß nur mit einem Oberhemd im Laden…

Um 16.15 Uhr haben wir den Miracle Beach Park erreicht. Und das über jede Menge Farmland. So ist das nun mal, wenn man dem Navi die Führung überlässt… Ab und zu standen vor den Häusern seltsame Konstruktionen aus Altmetall oder Messing und anderen Materialien. Sie scheinen alle eine irre Phantasie zu haben, die Farmer.

Was fiel mir noch auf: In Ucluelet auf’m Klo… Die haben hier dermaßen viel Platz, warum bauen die alles so klein? Man kann sich nirgends auf einem Campground richtig bewegen. Egal ob in der Dusche oder auf’m Klo. Und auch sonst. Neue technische oder/und digitale Errungenschaften, gibt’s hier überall, selbst in der kleinsten Maisverkaufshütte… Die sanitären Anlagen sind immer noch auf dem Stand von vor 25 Jahren. Da hat sich nix geändert!

Miracle Beach CG 18.40 Uhr.

Wir kommen gerade vom Strand zurück. Wie damals vor vier Jahren auch. Natürlich begann es just als wir den Strand erreichen zu regnen. Bah! 😦 Ich mache wieder einige Bilder vom Himmel, vom Wasser und Wolken und so und dann ging es auch schon wieder zurück. 😦

Ich schützte meine Kamera mal wieder mit meiner Regenjacke, anstatt sie zu benutzen. 😦

Im Moment sitzen wir wieder in unserem Omsel und beraten die Strategie für den folgenden Tag.

Witzig, hier auf dem Campground leben ein schwarzes, ein weißes und ein weiß/schwarzes Kaninchen. Wo die wohl her kamen…

Man mag es nehmen wie man will. Bisher hatten wir nicht viel Glück mit dem Wetter, aber ohne diesen Umstand wäre ich nicht zu solch tollen Bildern gekommen. Sonne kann jeder… 🙂

Doch im Moment sind wir nur tot… und deshalb:

Gute Nacht Canada, wo immer sie sind.

Um 20.Uhr geht es Tock, tock, tack top, tip, tack. Die Wassertropfen spielen ihr eigenes Lied. Kein Rhythmus – nur gelegentlich… und der Text lautete bestimmt: We never forget you.. oder so…

Girlstalk

Mal ganz was Neues für mich… 🙂 Eigentlich nur stiller Beobachter. Nur eingreifend, wenn es dann mal wieder so weit war, dass die Mädels sich nicht beherrschen konnten und dann doch in die Kamera schauten… was dann mit einem „Sch… wieder nicht ran gedacht…“ endete… 🙂

THX Sanyanya und Damayanti

Okanagan @ Squeezerlens

Das Okanagan Valley. Der Obstkorb Kanadas. Hier gedeihen sogar Pfirsiche. Und was für welche. Bis vor kurzem noch hat mich der Apfel „Ambrosia“ völlig aus den Pantinen gehauen. Doch nach einer genaueren Nachforschung habe ich jetzt die Finger davon gelassen und bei dem Deutschen Apfel „Wallant“ gelandet. Und der ist wirklich die Krönung der Äpfel. Einfach nur geil… Aber kommen wir zum Wesentlichen…

Klick macht groß – wie immer….

Ein Campground vom Feinsten… wenn… ja wenn… diese vielen Wespen nicht gewesen wären… 😦
Ein Traum was die Squeezerlens daraus gemacht hat…
Auf der Suche nach anderen Blickwinkeln habe ich mich auf den Weg nach OBEN gemacht. Von hier aus konnte ich sehen, wie ein kleines Mädchen die herum liegenden Pinienzapfen zusammen sammelte und daraus eine ganze Linie bis zum Ufer erstellte. Ich wartete bis sie damit fertig war.
Nachmittags 16.00 Uhr… man kann aber auch etwas anderes machen…
Das ist nicht ungefährlich…
… das auch nicht…
Einfach ein großer Abenteuerspielplatz… für Große…
Und dann wieder der Blick aufs Wasser… traumhaft…
Nur ein Baum…ja… aber etwas anderes machte mich neugierig…
Wie zur Hölle kam diese Bierflasche da hin???
Der Himmel im Wasser…
Pinienzapfengrenze…
Ende Gelände…