Canada 10.0 Teil 3

11.09.2019 16.30 Uhr French Beach Provincial Park

8.00 Uhr

Aktuell sind wir gerade dabei das Frühstück herzurichten. Toast – ungetoastet, Spiegeleier, Bacon…lecker… mit dem Abwasch sind wir um 9.15 Uhr fertig und bald ready for Take off – irgendwann 🙂 11.00 Uhr Departure – wir fahren endlich los (!) Unser erstes Ziel ist Sidney. Wir wollten uns heute die kleine Insel auf der Saanich-Halbinsel einmal anschauen. Das erste Problem welches wir hatten war die Suche nach einem Parkplatz. Für unseren Omsel gar nicht so einfach. Doch Sabine parkte ihn am Straßenrand – 2 Stunden frei parken – fertig!

Frischen Fisch bekommt man direkt am Meer, oder meistens nur in den Supermärkten, fertig abgepackt.

Wenn man die Zufahrtsstraße hinunter kommt stößt man zunächst auf einen großen blauen Bau wo Frischfisch verarbeitet und verkauft wird. Lässt man seinen Blick dann einmal rundum schweifen fällt auf das die Lage von Sidney einfach traumhaft ist. Sabine lässt sich auf einen Plausch mit einem älteren Herrn auf einer Bank ein – der ist jedoch nicht sehr gesprächig…

Mich treibt es trotz aller Reizüberflutung zunächst auf das riesige Pier. Dort waren zahlreiche Asiaten damit beschäftigt mit speziellen „Fangmethoden Krabben aus dem Pazifik zu holen. Diese Art von Fallen wurden mit Fischresten bestückt und an einer langen Leine ins Meer geworfen. Wenn sich dann einer der Dwarslöper darin verfangen hatte wurde diese Konstruktion blitzschnell nach oben gezogen. Anschließend wurden die Krabben an den Scheren zusammen gebogen… es sah aus, als würden die eine enorme Kraft haben, denn die kleinen Asiaten hatten sichtlich Mühe, diese Arbeit zu verrichten. War dies erledigt wurden sie in Zeitungspapier eingewickelt und fest verschnürt. Die Erfolgsquote war dabei erstaunlich hoch.

Doch immer wieder trieb es mich zu der Aussicht direkt auf’s Meer hin. Was hatten diese Menschen doch für ein Glück. Ja, und das Haus stand direkt an dieser Stelle – die hatten diese phänomenale Aussicht…

Verspielte Statuen standen überall herum. Selbst ein Pirat trieb hier sen Unwesen 🙂 Und immer wieder der grandiose Ausblick auf den Jachthafen. Es gab sogar eine extra „Clean Up Station“ für diese Schiffe. Es garantierte, dass kein Tropfen Öl im Hafen landete.

Wandgemälde sind nicht nur hier zu bewundern. Auf der ganzen Insel verteilt sind sie zu bestaunen.
Uhr auf der Community Hall

om vielen Rumwandern haben wir natürlich Hunger bekommen. Doch wir haben nichts gegessen – nur gekauft. Lecker Küchlein in einer Bäckerei, frisch wie Lumpi. Sabine versuchte es noch einmal mit der Karte, wies aber darauf hin, dass wir keine PIN besäßen. Und siehe da, es funktionierte. Wollen wir hoffen, dass es auch so bleibt. Ich wünsche mir jetzt aber erst einmal ein wenig Bargeld – für die Campgrounds. Die freundliche Bedienung im Cafe erklärte mir, wo ich den nächsten ATM Automaten finden konnte. Gesagt, getan… nach dem Kaffeetrinken die rote Sparkassen Card hinein geschoben und erst einmal gestutzt. Die fragen einen ja was… Nach ungefähr fünf Minuten hatte ich endlich meine 200 Can$, etwa 150 Euronen. Guter Kurs. Doch am besten war das Gefühl auch endlich einen Beitrag zu unserem Urlaub leisten zu können.

Nebenan angeschlossen gab es ein Cafe. In das sind wir dann eingekehrt und haben uns zwei große Cappuccini gegönnt. Ich mit Hazelnut, obwohl mir Almond lieber gewesen wäre, doch der war, trotz Aufführung auf einer dieser riesig großen Tafel mit Kreide beschrieben, nicht vorhanden.

Von Sidney ging die Reise weiter in Richtung Süden – nach Victoria, der Hauptstadt von B.C. Doch die ließen wir diesmal sprichwörtlich links liegen und fuhren mit einigen Verfahrern (!) weiter Richtung Sooke.

Auch hier verfuhren wir uns trotz Navi schon wieder. Das Ding hatte die Baustelle nicht auf der Reihe, die der Highway sein sollte. Das Navi leitete uns jetzt durch die kleinsten Straßen, oftmals auch in die Irre bis wir endlich in der kleinen Community Shirley ankamen. Dort begaben wir uns zum örtlichen Visitor Center. Man hat ja auch mal Bedürfnisse, die einen nicht so entspannt weiter fahren lassen. AN diesem Visitor Center war ein Museum angeschlossen. Uralte Gebäude aus Holz standen da, und andere Kuriositäten. Aber schaut selbst!

Die könnte was erzählen… !!!

Sitka-Fichte Diese Runde Sitka-Fichte wurde 1987 von einem 1979 in der Nähe des Carmanah-Tals gefällten Baum gefällt. Das Leben dieses Baumes begann im Jahr 1301 und führte zu 478 Wachstumsringen. Die Sitka Spruce befindet sich überwiegend an der Küste von British Columbia. Die Sitka-Fichte ist durchschnittlich 70 Meter hoch und kann bis zu 93 Meter hoch werden. Die Rinde ist dünn, schuppig und hat eine braune oder violettgraue Farbe. Die Nadeln haben eine blaugrüne Farbe und sind steif und scharf. Das Holz ist weich und leicht und wird für den allgemeinen Bau, Schiffsbau, Sperrholz, Musikinstrumente und Flugzeugbau verwendet.
Dieser Apfelbaum wurde im März 1984 gepfropft. Original Lemon Pippin Apfelbaum. 1819 gepflanzt.

Geisterbär Die Kitasoo-Legende besagt, dass der Rabe, ihr Kurator, unter diesen Bären war und jeden zehnten Bären als Randbemerkung der Zeit, als die Welt rein und sauber war, weiß färbte. Bedeckt mit Schneeverwehungen und eisblauen Gletschern. Raven versprach, dass diese Bären für immer in Frieden und Harmonie leben würden.
Der Geistbär Spirit Bears in the City ist ein Spendenprogramm der BC Lions Society für Kinder mit Behinderungen. Dieses Projekt wird mit Stolz vom Komitee für das Sooke-Programm der Künste (SPA) (Distrikt Sooke), dem Sooke Lioness Lions Club und dem Sooke Lions Club gesponsert. Die lokalen Künstler Gene Sebelius und Bonnie Spencer entwarfen und entwarfen „Kody“, den Sooke Spirit Bear, mit Glasmosaiken und Farben für die öffentliche Kunstausstellung der Spirit Bears in the City 2006. Der Regenwald an der Pazifikküste, bekannt als Amazonas des Nordens, beheimatet einen seltenen weißen Bären, der als „Kermode-Bär“ bekannt ist, und ist das angestammte Land mehrerer indigener kanadischer Stämme. Kody ist sehr zufrieden mit ihrem neuen Zuhause vor dem Sooke Region Museum.

Ted Cathels (links) und Charlie Sorenson (rechts) Holzfäller Partner in der Region Port Renfrew. Um 1920.
Ich sammele Kuriositäten… Kanada in der digitalen Technik sehr weit vorn… hat seit 25 Jahren keinen Sprung in der sanitären Technik gemacht. Ganz schön …

Der Rest der Strecke kam Bine so bekannt vor und als sie auf den Campground einbog wusste ich es auch wieder: Hier waren wir vor vier Jahren schon einmal. Und wir bekamen auch tatsächlich den gleichen Campgroundplatz. Was für eine tolle Kulisse im Hintergrund – das Rauschendes Pazifiks. Das war schon eine andere Nummer als der N.P. Gulf Island!

Sabine schickt mich gleich los zur Anmeldung, aber da war auch mal wieder niemand. Also wieder zurück und den Wartenden gemacht 🙂

Sabine war schon am Tee kochen und ich schleppte Tassen, Zucker und Milch auf massiven Campingtisch…

Um 17.45 Uhr machen wir jetzt nach dem Genuss von Tee und lecker Kuchen das eigentliche Abendbrot. Etwas Richtiges zu essen…

Nachdem ich mir eine Durchfall Tablette geleistet hatte, ging es mir einige Zeit später auch wieder deutlich besser.

Ich bin für an den Strand gehen. Es rauscht einfach zu schön. Eben kam die Park Warden herum gefahren um die „Miete“ zu kassieren. Diesmal 26 Can$. Na ja, aber so wie die den Park pflegen… Gerechtfertigt.

Meeresmohrrübe…
Zwergenkelb…
Was für ein Sturm haut so eine Menge Holz (gebündelt) !!! auf den Strand…
Villa Driftwood… wenn man genau hinschaut erkennt man auch seinen Bewohner… 🙂
Ein Bild schöner als das andere…
Seufz!

Wir kommen gerade vom Strand wieder. 20.00 Uhr. Und es gab einen tollen Sonnenuntergang, wie vor vier Jahren auch. Und Sabine lernt den Unterschied der Qualität von Smartphone und richtigen Kamerafotos kennen 🙂 Am Strand lagen diesmal richtig dicke, fette Baumstämme (Treibholz) umher und es raschelte wieder gewaltig, wenn die Wellen sich zurück zogen. 🙂 Wir gingen noch bis zur ersten Kurve, so 400m, und ich war mit der Kamera am Boden. Was es da alles zu sehen gab… Meeresmohrrüben… (??? :-)) und ein irre langer Kelb, den Sabine sich erst einmal heran zog.

Da wir auch ziemlich spät dran waren, bekamen wir auch diesen wunderschönen Sonnenuntergang mit. Zwischendurch ließ ich mal wieder die Kamera entscheiden, was sie für richtig hielt und was nicht. Auch nicht schlecht. Letztendlich plagten mich in der Nacht immer noch die Probleme mit der dämlichen PIN Nummer… Wie lösen wir das beim Tanken?… Seufz

Gute Nacht Vancouver, wo immer sie sind..

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