CANADA 10.0 Teil 2

09.09.2019 6.40 Uhr

Duschen, Frühstücken – bei Fraserway anrufen…

Konnte man sich leicht merken… NanaiMo und mein Geburtsdatum…

20.00 Uhr Gulf Island Nationalpark Reserve Vancouver Island

Nachts bin ich, und Sabine sicherlich auch, immer wieder aufgewacht. Der Wecker zeigte 10.00Uhr

Schöner Schreck… doch das war ja P.M. Also Abends. Ich hatte nur eine Stunde geschlafen. Und wir hatten immer noch Schwierigkeiten mit der Verdauung…

Nach dem Duschen, so gegen 7.30 Uhr klärt Bine bei Fraserway alles auf englisch ab. Sogar mit dem telefon ist sie sofort durchgekommen. Donnerwetter… wenn ich da an die etlichen Versuche denke, die wir zu Anfang unserer Kanadatouren hatten… Also super gelaufen. Dann runter in die Lobby, frühstücken… War im Preis mit drin. Okay, für umsonst will ich nicht meckern 🙂 Zumindest sind wir satt geworden.

Jetzt brauchten wir nur noch unsere Koffer zu nehmen, wieder runter zu gehen und auf den Shuttlebus von Fraserway zu warten. Das dauerte auch nicht lange. Ratzfatz trafen wir bei Fraserway ein und übernahmen unser Fahrzeug.

Nach uns kamen etliche neue Urlauber, was für ein Glück schon fertig zu sein. Draußen vor der Eingangstür noch einen Hot Dog verschnabuliert, sich hübsch eingesaut und dann ging es auch schon los.

Im Gegensatz zu unseren anderen Reisen haben wir diesmal unsere Koffer mitgenommen – gefüllt versteht sich, anstatt sie in der Box von Fraserway zu lassen um sie dann zeitig wieder abzuholen. So sparten wir noch eine Menge Zeit. Und einräumen konnten wir auch auf dem Campground.

Unsere Pläne, das Bella Coola Tal zu besuchen mussten wir auf Eis legen. Die Strecke sollte uns von Vancouver über Williams Lake dort hinführen. Fast 1000 Kilometer. Es war nicht nur der Weg allein, der es in einigen Teilstücken in sich haben sollte. Auch auf die Fährfahrt durch die Inside Passage hatte ich mich gefreut. Doch eine Mitarbeiterin unseres Wohnmobilanbieters machte diese Idee zunichte. Sie hatte sich die Mühe gemacht und wollte uns einen freien Platz auf der Fähre freischaufeln, doch das war eben nicht möglich. Bis auf Wochen ausgebucht. 😦 Ich hätte man doch von zu Hause aus buchen sollen… Nun gut… das nächste mal. 🙂

Fährterminal Tsawwassen

Also trat jetzt Plan B in Kraft: Wir setzten nach Vancouver Island über. Diesmal von Tsawwassen nach Swartz Bay, in der Nähe von Sidney.

Während ich fotografierte wurde mir klar, diesmal würde es andere Bilder geben. Die Wolkenstimmung war so phantastisch, dass ich mir vornahm, mehr auf die Wettersituation zu achten.

… wurde übrigens in Flensburg gebaut… 🙂
Auch in Schwarzweiß sehr dramatisch…

Eigentlich wollten wir uns noch die Stadt ansehen, doch unser Erstlingseinkauf brauchte so viel Zeit, dass wir danach nur noch zum Campground fuhren um die ganzen Klamotten einzuräumen.

Apropos Einkauf: 🙂 😦 Den Supermarkt, den uns die freundliche Dame im Visitor Center empfohlen hatte, hatte viel zu kleine Parkplätze (!!!!!) für RV’s völlig ungeeignet. Nach einer kompletten Umrundung stellte sich Sabine auf zwei Parkplätze mit dem Aufdruck „SMALL CARS“

Fertig! Aber das war für uns jetzt völlig ungewöhnlich.

Wie bei den anderen Reisen auch verbrauchten wir zu viel Zeit um uns zu orientieren, die richtigen Lebensmittel finden und, und, und… Dann ging es an die Kasse… ich hatte ein ziemlich schlechtes Gefühl dabei, welches dann auch bestätigt wurde. Die PIN Nummer wurde verlangt. Mein Alptraum schon zu Hause. Sabine glaubte ihre zu wissen, doch als sie sie eingab, leistete die Karte Widerstand. 😦 Und ich hatte meine ja völlig vergessen… Was also nun tun?

„OK“, sagte Sabine,“ I have a Credit Card but no PIN Nummer… can I pay by Signature?“

Die Dame an der Kasse bestätigt dies. Puuh, diesmal Glück gehabt. Ob das jetzt überall so gehen wird, wird sich zeigen. Spätestens beim ersten mal tanken (!) Und dann gab es noch eine tolle Begebenheit im Supermarkt: Wenn man einen Großeinkauf tätigt, wird der normalerweise mit Rabatt belohnt. Sei es auf einzelne Produkte oder mit einer Karte mit Guthaben. So eine Karte wollte Sabine sich auch diesmal ergattern. Also wandten wir uns wie beim letzten Mal auch an die Kassiererin die uns dann sagte, dass man das nur im Internet beantragen könnte.

Viel zu kompliziert… Schade… ich sagte ja früher war das vieeel einfacher… da bist du zur Kasse gegangen, hast deinen Wunsch angegeben und dir wurde eine ausgefüllte Karte in die Hand gedrückt… Fertig! Sage mir einer, dass es heute einfacher geht… Ätz! Sabine sagte sie hätte auf ihrem Phone leider keines, da bot uns die Kassiererin ihre eigene Karte an… HALLOOOO…. wie geht das denn? 🙂 Aber so haben wir tatsächlich 25Can$ gespart. Very well! 🙂

Auf dem Parkplatz sammelte ich einige Einkaufswagen ein und brachte sie zu ihrem Standplatz. Ist mir irgendwie völlig unverständlich: Die lassen die Einkaufswagen einfach da stehen, wo sie gerade geparkt haben… Komisches Volk Volk diese Kanadier… Apropos Einkaufswagen… Menno sind die schwer zu lenken… weil, sie haben nur vorne Lenkrollen. Hinten sind die Räder starr. Schiebe mal so ein Scheißding, wenn es voll ist. Besonders durch die Kurven 🙂

Anschließend gab es noch einen kleinen Verfahrer. Bis wir die richtige Straße gefunden hatten, ging es durch Sidney mit einem sehr schönen Jachthafen. Vom vielen Schauen haben wir natürlich die Einfahrt zum Park verpasst. Also kleiner Umweg und dann waren wir auch schon da. Jetzt nur den richtigen Standplatz finden… War aber auch kein Problem, ich machte den Einweiser und gut wars. Doch wie jetzt bezahlen? Ich ging zum Gate zurück, bemerkte einen Wagen der hier typischen Park wardens der sich aus dem Staube machte. Bemerkbar machen war also zwecklos. Doch mir war irgendwie klar; den würde ich schon bald wiedersehen.

Kurze Zeit später, wir waren noch dabei, Klamotten und Essen einzuräumen, Sabine leistete dabei fast Schwerstarbeit, erschien sie dann auch in ihrem Wagen. 17 CAN$ für die Nacht waren völlig OK. Und es war die billigste Nacht… 🙂 Sabine räumte anschließend weiter Klamotten ein was sich teilweise als echte Herausforderung herausstellte. Oben im Alkoven ist eh nicht viel Platz und dann waren die Spiegeltüren des „Kleiderschranks“ völlig vergriesgnaddelt. Die ließen sich überhaupt nicht hin- und herschieben… (!) Also mit Gewalt! Dann um 21.00 Uhr müde ins Bett gefallen. Und obwohl der Park ziemlich „laut“ liegt ging das auch gut bis um 2.30 Uhr, von da an nur noch Gedöse.

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