Hello, I’m back…

CANADA – Die Zehnte…

08.09.2019 14.20 Uhr Kurz vor Abflug nach Kanada 10.0 🙂

Hektische Betriebsamkeit – kleinere Smartphoneprobleme, die aber noch gelöst wurden.

17.00 Uhr Diggles (unsere Katze) ins (Katzen) Hotel gefahren.

Weiterhin Koffer packen. Und uns in Unruhe wälzen…

21.30 Uhr – Kleiner Schreck in der Abendstunde – Die Reiseunterlagen sind weg. Eine Katastrophe bahnt sich an. Tausendmal alle möglichen Orte durchsucht – nix gefunden! Wie ein Häufchen Elend sitze ich auf meinem Bürostuhl, suche mit meinen Augen irgend etwas wo ich mich festhalten kann und lande auf meinem Scanner… Plötzlich fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren: Die lagen ja bei mir in der Aktentasche, ich wollte doch noch mit meinem Arbeitskollegen besprechen wie das jetzt so geht… am Flughafen. Und was es da mit auf sich hatte … mit dem Einloggen bei der Airline und wie macht man das mit der digitalen Erstellung der Boardingcard… Das mag für viele alles Peanuts sein… für mich war es praktisch der blanke Horror… Vor langer Zeit war das ja noch einfach: Da ging man zum Schalter, gab das Gepäck auf und bekam seine Boardingcards… So einfach war das… Heute kommt man ohne Boardingcard ja nicht mal mehr zur Gepäckaufgabe… Wie sich die Zeiten ändern… Aber ob das alles besser ist? Ich habe da so meine Zweifel…

Kurz vor 23.00 Uhr und einigen Fotokopien der Papiere sind wir immer noch am Koffer packen. 😦

09.08.2019 5.30 Uhr

Mein Bruder fährt uns zum Flughafen Hamburg. Diesmal sollten wir mit CONDOR fliegen. 🙂 Und ich habe im I-net nix gemacht. Das war mir alles zu blöd…nur im Portal My Cockpit mal kurz gecheckt ob unsere Flüge bestätigt waren.

20.40 Uhr Ortszeit Hollyday In Vancouver Airport Hotel

Trotz Premium Economy (!) war das kein entspannter Flug. Hätte es werden können, wenn diese verdammten Sitze nicht so ausgelutscht gewesen wären. Aber der Reihe nach… Beginnen wir mit dem Einchecken (für uns und unser Gepäck). Also da braucht man zunächst die Boardingpasses. Denn ohne die kein Check In. Terminal 1 in Hamburg war da die falsche Wahl. Da gab es keine Check In Automaten für Lufthansa und CONDOR. Also rüber zu Terminal 2. Alles elektronisch, alles digital. Wie wir nach einer gefühlten Stunde unsere Boardingpasses in der Hand hielten – keine Ahnung!

Durch den Sicherheitscheck in Frankfurt war da schon anspruchsvoller. Meine Kameraausrüstung wurde auseinander genommen und sorgfältig nach Sprengstoff untersucht… 🙂 Einem Beamten fielen meine Lochblenden zum Petzval Objektiv auf… Der konnte damit überhaupt nichts anfangen. nach einer Erklärung gab er sie mir aber wieder zurück.

Wir hatten noch genügend Zeit und nutzten diese um unseren Hunger zu stillen. Unser Abflug war am Gate 45 LUFTHANSA dachten wir… Doch als wir endlich dran kamen hat uns die Kontrollperson darauf aufmerksam gemacht, dass unser Flug mit CONDOR ausgeführt wurde… Und wo war jetzt der Schalter von CONDOR? Gott sei Dank nur zwei Gates weiter. Und was sahen wir dort? Eine irre Schlange (!) Genug Zeit also um ein kleines Problem mit den Boardingpasses zu klären… Natürlich verspätete sich diese Maschine mal wieder um eine Stunde…

Wir also als so ziemlich die Letzten da rein, doch irgendwie kam mir die Premium Economy ziemlich fragwürdig vor. In der Mitte des Flugzeugs waren größere Sitze als am Rand angebracht. Ich saß also in einem Sitz der völlig normalen Economyclass nur mit dem Vorteil, dass ich die Beine ausstrecken konnte… doch wie geschrieben, völlig ausgelutscht. Wie gewohnt stellte ich sofort das Bild vor mir auf dem Monitor mit den Flugdaten ein.

Meine Zeit verbrachte ich überwiegend mit „Candy Crush“ . Schlafen war völlig unmöglich. So ging es mir nach fünf Stunden schon sehr viel schlechter. Und nach sieben rutschte ich nur noch hin und her, vor und zurück… Aargggghhh!

Nach 10 Stunden und ein paar Zerhackte hatten wir Vancouver endlich erreicht.

Die Einreiseprozedur… Da kommt man also in die Zollabfertigung – alles elektrisch und digital. Zuerst Reisepass scannen, dann Foto machen – wir hatten dort schon die ersten Herausforderungen – aber Hilfe war sofort da… In Hamburg… nix… Dennoch hatte Sabine bei der Beantwortung der Fragen für die Deklaration einen Fehler gemacht. Also nur teilweise beantwortet. Deshalb bekam sie nicht so wie ich die Einreisegenehmigung.

Also alles noch mal von vorn, diesmal mit professioneller Anleitung.

Ihren Reisepass zu scannen, dauerte auch extrem lange… bei mir ging’s ruckzuck. 🙂 Am Ende des Ganzen gab es kein Foto für sie, was aber nix ausmachte. Unsere Bilder wurden beim Imigration Officer abgehakt und wir durften einreisen. Er wünschte uns sogar noch einen schönen Urlaub – auf DEUTSCH!… 🙂

So, Gepäckausgabe… Da brauchten wir Gott sei Dank nicht lange warten. Die Koffer kamen beide zur gleichen Zeit an. Rauf damit auf einen Wagen und raus zum Ausgang. Dort wurden wir von den trillerpfeifenjonglierenden Aufpassern des Flughafens empfangen. Diese regelten den Verkehr. Und das sehr effektiv. Durch das Pfeifen wusste jeder sofort wann er „dran“ war. Und wie jetzt weiter? Wir machten das wie vor zwei Jahren: Rüber auf die andere Straßenseite zum Shuttlebusbahnhof und dann mal gucken. Da stand dann auch schon der Bus vom Hollyday Inn. Doch nicht lange… Wir kamen zu spät. Na, dann warteten wir nach einem Anruf im Hotel auf den nächsten. Ungefähr 30-45min. später erschien der auch und wurde sofort besetzt… von anderen Hotelgästen… So blieb nur mal wieder nur ein Platz entweder für mich oder Sabine. Der Busfahrer war jedoch so nett uns seine Karte zu geben, damit sollte ich mich – nein, ich weigerte mich…. also sollte Sabine zu einem Taxi gehen, den Fahrer sagen sie käme von Ed und er solle sie kostenlos zum Hotel fahren. Das mache er immer so…

Sabine entschloss sich das zu tun, aber mir kam das schon merkwürdig vor. Hat auch nicht geklappt im Nachhinein.. Der Taxifahrer, ein Inder, hatte sich geweigert das zu tun. Sabine also angefressen wieder zur Haltestelle zurück um mit der nächsten Fahrt dort anzukommen wo sie hin wollte.

Ich wartete derweil vor dem Hotel, ratterte einige Candy Crush Level runter und entschied mich dann einzuchecken. Danach setzte ich mich in der Lobby in einen Sessel mit Blick nach draußen. Einige Zeit später erschien Sabine dann auch mit Ed, dem Busfahrer, der genauso angefressen war wie sie weil das nicht so geklappt hat wie sonst…

Aber egal, jetzt waren wir wieder zusammen und brachten die Koffer auf’s Zimmer und gingen schnurstracks zu Tim Horton. Ich wollte eine Abkürzung nehmen, die ich im I-net gefunden habe, doch Google maps war wohl ein wenig mit der Aktualität zurück Die Straße gab es gar nicht mehr…Wir also wieder zurück und auf der Bridgeportroad entlang zum Ziel.

Bestellung aufgegeben, Large French Vanilla und ein Applefritter bekommen, dann an den künstlich wirkenden Kamin gesetzt… Der erste Schluck Kaffee und der erste Biss in den Applefritter machten mir sofort klar: JETZT bin ich zu HAUSE! Wir blieben eine Weile und gingen dann wieder zum Hotel zurück.

Fernseher an und Wetterbericht gucken. Durchwachsenes Wetter sollte uns in den nächsten Tagen erwarten, mal sehen… doch jetzt – erst mal ins Bett und RUHE!

Gute Nacht Vancouver, wo immer sie sind!

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