Ich mag es einfach! :-)

… und es hat mich nicht im Stich gelassen, diesmal das Helios 44M. 🙂 In richtig groß entfaltet sich die größte Power 🙂 Klick – klick…
… und noch einmal aus einem anderen Blickwinkel… Nicht weniger schlecht 🙂
Samstag – mein grauenvollster Film, Sniff, Kettensägenmassaker… manchmal steckt in mir auch so ein kleiner Idefix. …

Zenith Helios 44-2 2.0/58mm V

Nebelwelt die Dritte… und letzte…

Der „Stahlkoloss“ als solcher… geht auch noch anders…
… nämlich so… immer irgendwie ein K(r)ampf mit der Dynamik… 🙂
Vom vielen Hans guck in die Luft habe ich jetzt einmal den Blick gesenkt. Mir kam ein Irischer Wolfshund entgegen und mir entging nicht, wie groß der war… Und was für Pfoten… eh, da kriegt man ja Angst!… 🙂
Jetzt noch ein paar Meter und die Zivilisation hat mich wieder (Kreisstraße). Von da an gibt es eigentlich nix, was interessant wäre um abgelichtet zu werden, wäre da nicht der Nebel…
Würde ich so im Sommerkleid niemals ablichten…
Die Beiden begegnen mir jeden Tag, heute mal Nebelpferde.
Ehrlich, ich konnte mich der Faszination dieser Gegebenheit kaum entziehen…
Und hüpf, rauf auf den Knick! Das raschelnde Zeuch gleich mit abgelichtet. Nochmal: Wäre diese seltene Wetterlage nicht – ich hätte dem keines Blickes gewürdigt. Mir selbst gab es die Ernüchterung ruhig mal die Augen für unscheinbatre Dinge zu trainieren.
Selbst diese für mich seit über 35 Jahren bekannte Einfahrt stellte sich diesmal völlig anders dar…
Der Waldrand, fast schon mystisch…
…unheimlich fast…
Das Fazit dieser Wanderung:

So wie es mir die Zeit zulässt, werde ich öfter im Nebel spazieren gehen. Ich hätte nie gedacht, wie sich das einem so bekannte Umfeld verändert.

Vielen Dank für das Interesse.

Zenith Helios 44-2 2.0/58mm IV

Nebelwelt die Zweite…

… natürlich auch ohne Worte… soweit es möglich ist… 🙂

Mein Solitär… fast… 🙂
Nun, dass ist wieder so eine Frage für uns Bildgestalter. Lieber Quer – oder doch lieber…
Hochformat… Dynamik oder eher Ruhe… Diese Fragen allein haben mich die letzten Jahre meines Lebens immer wieder begleitet. Und ich bin mit mir übereingekommen… Quer – In der Ruhe liegt die Kraft – mehr denn je… 🙂
Selten, dass mich Minimalismus so fasziniert hat…
Als ich das letzte Mal vor dieser Baumreihe stand brüllte ich noch: „Riiiiiiiiiicccccht Euch! Und da waren es nur noch einer, von vorn gesehen. Bei 500px habe ich ein Bild hoch geladen welches ich in Kanada aufgenommen habe, ebenfalls mit dem Highway auf der linken Seite. Ein User bemerkte dies, und schrieb mir: Interessant ein Bild so auf zunehmen, wo doch die meisten Highwaybilder genau den Highway in der Mitte darstellen. Und da war es wieder, dieses: He, so schlecht kannst du gar nicht sein – Normal gibts schon!… Allein dieser Kommentar zauberte mir wieder ein Lächeln auf die Lippen…
Ich drehe mich selten um bei einer Wanderung… ich sollte es ruhig öfter mal tun… aus vielerlei Gründen.
Nie fühlte ich mich einsamer als heute. Und es war ein tolles Gefühl…
Und wie ich da so vor mich hinsinniere knallt mir plötzlich ein Song aus vergangener Zeit in den Nachdenkmodus: On my way to L.A… Und das mitten im Winter… Tz…

Und da swar es auch schon wieder für heute… Wenn ihr mögt, kommt morgen der letzte Teil dieser spannenden Erkenntnisse… stay tuned.

Zenith Helios 44-2 2.0/58mm III

Nebelwelt

Nach einer Inspiration von https://ulrich-berens.de/im-nebelwald/

Gestern! Mal wieder im Netz rum geeiert, um mal zu gucken, was andere so machen… Da fiel mir ein Blog von Ulrich Berens auf. NEBELWALD brannte es sich in meine Augen. und nachdem ich mir die Bilder angesehen hatte, mit einem Blick aus dem Fenster meines Büros – es wallte ein Nebel wie er im Buche stand, war sofort klar. Das wirst du jetzt auch mal anpacken. Nebel war nie so meine Herausforderung, aber mit dem Helios 44-2 war das schon eine ganz andere Hausnummer. 🙂

Ich werde diesen Spaziergang der im Großen und Ganzen der gleiche ist, wie
https://12lensesin7groups.wordpress.com/2021/02/04/zenith-helios-44-2-2-0-58mm/
nur diesmal mit Nebel, viel Nebel in mehreren Durchgängen abliefern. Und das nur in Bildern. Ohne Worte. Wozu auch…

Wie anders doch die Welt aussieht, wenn der Aggregatzustand des Wassers sich verändert. 🙂

Interessant so eine offene Blende mit ein wenig Farbe im Programm. Eigentlich bin ich den Buchen immer wieder dankbar, dass sie jedes jahr für mich diese schöne Farbe der Blätter lange Zeit beibehalten.
Nebelwald halt… 🙂
Doch schon bald ist man wieder raus aus dem Wald und taucht in eine völlig andere Welt ein…
Meine Lieblingsallee mal im Nebel…
Und wie das auf jedem Fototrip so ist, und wie es sich auch gut eingebürgert hat: EIN Bild darf meine Kamera immer selbst machen: Das heißt, ich stelle die Verschlusszeit und die vermeintliche Blende ein, denn ich kann ja nicht sehen, was die Kamera da fotografiert wenn ich sie auf den Boden stelle und auslöse. In diesem Fall musste sie ins Eiswasser – tja… von nix kommt nix. Das ist ein Werkzeug, meine Damen und Herren, sonst kann ich das Ding ja gleich in die Vitrine stellen und es jeden Tag anhimmeln…

Soweit erst einmal Teil 1 der Geschichte. Also: Stay tuned, geht morgen heute nachmittag oder so weiter… 🙂

Zenith Helios 44-2 2.0/58mm II

… wieder einmal…:-)

… hatte aber eher damit zu tun, dass ich zu faul war mir ein Objektiv zu überlegen, welches ich denn in den Genuss des eisigen Windes kommen lassen wollte.Da durch Corona mein Aktionsradius extrem eingeschränkt ist, und ich meinen Passat auch mal wieder bewegen wollte, (seit einer Woche nicht mehr gefahren) trieb es mich in die Nachbargemeinde Sieseby. Und weil der Weg dort hin nicht besonders weit ist, machte ich noch einen Umweg über Eckernförde. Ich war auf Eiszapfen aus. Eispanzer an – was weiß ich wo dran – doch Eckernförde enttäuschte mich. Aber ich hatte ja noch Sieseby.

Weil man in diesem fast schon Museumsdorf nicht bis hinunter an die Schlei FAHREN darf, bin ich also zu Fuß da runter. Ist nicht weit, aber bei dem eisigen Wind bibbbbbbber…

Mich zog es zum Fähranleger, der machte im Winter immer etwas her. Und er enttäuschte mich auch heute nicht.

Boah… Blende 8, und jetzt mal alles manuell… das Einstellen kostete mich echt Überwindung. Ratz fatz waren die Finger kalt. Aber das Ergebnis konnte sich schon mal sehen lassen…

Vorn am Anfang bemerkte ich dann, dass der Anleger mit rot/weißem Flatterband gesperrt worden war. Besser is das…

Jetzt noch mal von links, sieht genauso gut aus… 🙂

Echt – eiskalt –

Dann bekam ich sie noch einmal, die eisigen Zapfen…

Aber dann – das letzte Bild dieser Tour machte mich dann doch noch mal wieder völlig sprachlos… Die Darstellung des Himmels – gigantisch! Ich freue mich schon auf die nächste Tour mit dem Helios. Ich glaub, ich kann den ganzen anderen Mist weg schmeißen… :-)))))

GNTM 2021 – Es geht wieder los

Und ich freue mich auf die nun folgenden Comments von Marie von den Benken. Hier nun die ersten beiden zum Auftakt der neuen Staffel. Viel Vergnügen beim Lesen.

Und das jede Woche neu! HIER! An diesem Ort…

https://www.welt.de/icon/partnerschaft/article225581295/GNTM-2021-Die-Show-absetzen-Das-waere-doch-Cancel-Culture.html

https://www.welt.de/icon/article225688525/Germany-s-Next-Topmodel-Alleine-unter-Kuehen-Startschuss-bei-GNTM-2021.html

https://www.welt.de/icon/article226167785/GNTM-Schon-in-Woche-zwei-viel-nackte-Haut-und-Drama-Drama-Drama.html

https://www.welt.de/icon/partnerschaft/article226630121/Germany-s-Next-Topmodel-GNTM-Heidi-Klum-und-das-Kleinod-aus-der-sexuellen-Paartherapie.html

https://www.welt.de/icon/partnerschaft/article227070041/GNTM-2021-Folge-4-mit-Ellen-von-Unwerth-als-Gastjurorin.html

Zenith Helios 44-2 2.0/58mm I

Wenn kein Licht – dann auch kein Effekt! 😦

Ein Blick aus dem Fenster zeigt mir sofort, was gleich nach dem Frühstück dran ist: Schnee schippen! Durch die besondere Lage und Zustand des Polarwirbels ist das Wetter zunächst einmal zweigeteilt. Der Norden soll angeblich am Wochenende (und auch danach) im Schnee vesinken… Hm… Noch siehts nicht so danach aus, auch wenn bei uns alles weiß ist. Immer wieder durch kurze Taueinsätze anders gepolt… der Süden darf zumindest schon am Frühling schnuppern… Doch zurück zu Schleswig-Holstein.

Nachdem ich die weiße Pracht, war doch nicht so viel, wie gedacht, beiseite geräumt hatte, schnappe ich mir meine 5Dmk III, diesmal bestückt mit dem Helios 44-2 und ab in den Wald.

Dieses Helios hat eigentlich die gleichen Eigenschaften wie das 44M und ist doch anders… es swirrrlt eben mehr. Dennoch war ich jetzt ein wenig verwundert… Auf diesem und allen folgenden Bildern hat sich kein Swirrl eingestellt. Macht aber nix, denn dafür bekam ich etwas Anderes, und das war mindestens genauso schön. Also, wir befinden uns hier an einem Eingang zum nahen Wald. Ein Wald der eher forstwirtschaftlich genutzt wird. Immer wieder verschwinden einige „Baumriesen“ in den Kaminen der umliegenden Häuser… Im Moment ist man gerade dabei das Holz zu „spalten“. S. u.

Es liegt mir jetzt nichts daran, mit Euch einen Waldspaziergang zu unternehmen, sondern Euch zu zeigen, WARUM, Bernhard, du weißt was ich meine, mich dieses kleine, aber feine Objektiv so sehr begeistert. Ihr werdet auch sehr schnell heraus finden, wo mit offener und wo mit etwas weiter geschlossener Blende fotografiert wurde. Beides hat seinen Reiz. Wieder einmal kam ich in den Genuss von „Zebrabäumen“…

Ist das nicht ne Wucht? Jaja, ich weiß, mit den neueren Gläsern ist das alles noch viel besser… und trotzdem: Ach, einfach herrlich… Und weiter gehts:

Wichtig in diesem Fall die Belaubung rechts. Warum unscharf im HG? Ja „WARUM?“ Der Weg war mir einfach zu genau definiert, man konnte schon sehen, wohin man kam. Doch in diesem Fall behielt ich es mir vor, den Betrachter ein wenig länger rätseln zu lassen… DARUM… das WARUM… Ihr merkt, das WARUM stellt eine schon recht beachtliche Größe dar. Etwas, was ich mich bei jedem Bild immer wieder frage: WARUM SO und NICHT ANDERS? Die Frage lässt sich beim nächsten Bild allerdings recht leicht beantworten:

Schnee – Donut. Mir fehlten halt ein paar Millimeter nach hinten, also 50 oder 45mm Brennweite, und ich hätte es schön von oben knipsen können… So ging es eben bei den vorhandenen Umständen eben nicht anders: Eine andere Schlussfolgerung hätte auch heißen können: Dann lässt du es eben bleiben – du musst nicht alles knipsen – und schon gar nicht jeden Sch…. hoch laden… Jaaaa… diese Möglichkeit sollte auch immer öfter in Erwägung gezogen werden… Es kursiert viel zu viel Sch…. im Netz… Aber zurück zum Helios:

Jetzt geht es wieder hinaus aus dem kleinen Waldstück und wir kommen auf eine sehr alte Allee zu. Diese Allee habe ich schon zu vielen Zwecken genutzt; Hochzeiten, Akt, Portraitshootings, alles…und sie ist zu jeder Jahreszeit anders: Im Winter habe ich sie diesmal zum allerersten mal fotografiert.

Natürlich durfte meine Kamera auch mal wieder „allein“ ran: Auf dem Boden gelegt und:

Spannend, gell? Und nur vom Zufall abhängig. Die nächste Version sieht wieder völlig anders aus, wenn diese denn nicht gefallen sollte… Oftmals sieht man wunderschöne Bilder von Bäumen als Solitär. Die stehen dann einfach so ganz allein auf weiter Flur irgendwo herum. Ich habe noch keinen gefunden, doch heute war ich schon näher dran:

Mit PS oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm sicher keine Schwierigkeit, den ganzen Dreck drum herum verschwinden zu lassen… Aber man MUSS es ja nicht… niemand wird dazu gezwungen, seine Bilder zu verschlimmbessern… :-)))) Links biegt jetzt ein Weg in die nächste Ortschaft ab. Da stehen so an die 15 Bäume in einer Reihe… „Riiiiiiiiiiiiiicht Euch! Und schon siehts aus wie einer:

Nun werden die Felder etwas langläufiger, open Spaces… und es hat zu schneien angefangen. Wurde mit der Zeit auch immer zunehmender… das weiße Zeuch.

Also, dass dieses Bild mit einem alten Objektiv aufgenommen wurde… macht die Sache nicht schlechter. So, und nun mal etwas Grafisches. Ja, ich hätte mir mehr Mühe geben können, von wegen besser zentrieren und so… Aber kack drauf… 🙂

Da schau an: Ein Telemastengraf…. Ein paar hundert Meter weiter gelangt man dann wieder an die Hauptstraße. Okay, Kreisstraße. Und man erlebt, dass wir hier komische Namen für unsere Ortschaften haben. In diesem Fall besteht die „Ortschaft“ nur aus zwei Häusern an der Straße:

Und das ist ein kleiner Ausschnitt davon…toll, wie das Objektiv das Ding rüber gebracht hat…

Mit den Farben, der Struktur…und dem Schnee…

So, und zum Schluss noch ein Bild, welches ich beim Beitrag zuvor auch schon hatte, nur eben mit einem Sonnenuntergang im HG. Diesmal das gleiche Motiv, nur mit Schnee gezuckert… 🙂

Das war mit Sicherheit noch nicht der letzte Beitrag mit dem Helios. Es braucht eigentlich nur noch Licht, am besten Gegenlicht, um seine kompletten Möglichkeiten auszuschöpfen…

Zenith Helios 44M 2.0/58mm

… mal wieder 🙂 und ganz was Neues… von heute… 🙂

Die Sonne war schon ziemlich niedrig, als ich mich spontan entschloss, meine Kamera und das Helios zu schnappen und auf eine kurze Fotopirsch zu gehen. Natürlich nicht mit dem Ehrgeiz überhaupt auch nur ein „Bild“ zustande zu bringen. Einfach, weil es eine innere Stimme von mir verlangt hat.

Wenn ich etwas gelernt habe, dann die Tatsache, dass das Helios Licht braucht, viel Licht, um seine Stärken überhaupt heraus zu stellen. Alles weitere ist Magie.

Und was für eine Magie das Ding frei setzt hat sie mir schon mehrere Male anschaulich bewiesen. So auch heute… schon das erste Bild: BÄNG!…

Aber es machte mir auch schmerzlich klar, dass es mir immer schwerer fällt ohne Brille und mit der einzigen Korrektur, die die 5D MkIII anbietet, scharf zu stellen. Mal sehen, da muss wohl mal ein anderes Okular her… Natürlich sofort erkennbar die Lensflares, die mich aber überhaupt nicht stören, ganz im Gegenteil…. immer her damit…

Etwas anders belichtet, eine kühlere Anmutung, und so kommt dann auch die wahre Stimmung ins Bild, ist ja kein Puderzucker das weiße Zeuch am Boden…

Ein Bild aus der Abteilung; lass ma die Kamera machen, die kann das auch… Diejenigen, die mich kennen, wissen, was ich meine… Kein Blick durch den Sucher… auf den Boden stellen, oder etwas darüber schweben lassen, Schärfe schätzen bei analog und abdrücken… So etwas kommt dann dabei heraus… 🙂 Ich mag’s!

Fundstück des Tages… 🙂

Ich habe oftmals die gleichen Stellen im Wald, die ich immer wieder aufsuche. Es ist mir noch nie vorgekommen, etwas zu fotografieren, was sich doppelt… In diesem Fall der Wassertropfen an dem Blatt in der Mitte, die warmen Töne, obwohl es schweinekalt war, dieser riesige Lensflare, der sich wie ein Kometenschweif durchs Bild zieht – Hammer!

Gleich noch mal aus einem anderen Blickwinkel…

Und dann reißt sich die Sonne noch mal ordentlich zusammen…

… um an einer anderen Stelle wieder ein völlig anderes Bild abzugeben…

Gesehen und für gut befunden…. natürlich auch im Gegenlicht… dieses Licht entfesselt erst die Magie dieses Objektivs, welches so unscheinbar daher kommt… winzig klein und uralt…

Mein täglicher Weg, morgens um 10.00 Uhr… und es ist erstaunlich, was er mir immer wieder bietet…

Deutlich zu sehen, wie ich die Schärfe verhauen habe… aber wat soll’s…. auch so ein Volltreffer…Was mich allerdings weniger begeistert ist folgendes:

… gestern lag da nur einer von den Brüdern, heute habe ich zwei davon entsorgt… Was soll der Scheiß! Ist es denn wirklich sooooo schwer diese elendigen Pappbecher mit nach Hause zu nehmen und sie dort zu entsorgen? Ich versteh’s nicht…